Aber erst müßt ihr mich kriegen. Erinnerungen einer Malerin 1921 - 1944

Verkaufsrang: 618 (Bücher)
Autor: Irene Awret
Gebundene Ausgabe
EAN: 9783351025946
Auflage: 1
Format: Restexemplar
ISBN: 3351025947
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Seitenzahl: 345
Erscheinungsdatum: Februar 2005
Verlag: Aufbau-Verlag
Preis: EUR 3,95

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Kurzbeschreibung

Ihr Talent rettete ihr das Leben - Der Lebensbericht einer eigenwilligen Künstlerin

Irene Awret, jüdische Malerin aus Berlin, hat die finstersten Jahre des 20. Jahrhunderts durchgestanden, und nichts und niemand konnte ihre unbändige Lebenslust erschüttern. Ihre Bilder sind eine Chronik des Lageralltags - den sie überlebte. Ihre Erinnerungen spiegeln die Geschichte einer außergewöhnlichen Frau und Künstlerin wider. Irene Awret erinnert sich an ihre Kindheit in den "Goldenen Zwanzigern": wie sich linke und rechte Extremisten auf der Straße bekämpften, die Reichsmark stündlich an Wert verlor und Lebensmittel knapp wurden. Doch auch ihr Stummfilmauftritt als Fünfjährige an der Seite der Diva Lil Dagover hat hier seinen Platz, ihre Begegnung mit dem Expressionisten Ludwig Meidner, der frühe Tod der Mutter und die erste Liebe. Als 18jährige flieht sie aus Berlin nach Brüssel, studiert dort an der Kunstakademie, bis Hitler auch in Belgien einmarschiert. Im Zwischenlager Mecheln wartet sie auf die Deportation nach Auschwitz, als ein SS-Mann ihr Skizzenbuch entdeckt - ein Glücksfall, dem Irene ihr Überleben verdankt: Sie soll in der Malerstube arbeiten, muß Nummernschilder für Mitgefangene, aber auch Porträts von Inhaftierten und Familienangehörigen der SS-Wachmänner anfertigen. Auf beeindruckende Weise gelingt es Irene Awret, die bitteren Erfahrungen ihres Lebens auch als eine künstlerische Weiterentwicklung unter schwierigsten Umständen zu verstehen.

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Über den Autor

Irene Awret, 1921 in Berlin geboren, floh 1939 nach Belgien, wurde 1942 dort von den Nazis aufgegriffen und in das Sammellager Mecheln gebracht. Nach der Befreiung des Lagers 1944 lebte sie einige Jahre in Brüssel, emigrierte 1949 mit ihrem Mann Azriel und ihrer Tochter nach Israel und lebt seit 1968 in Falls Church, Virginia. Ihre Bilder und Skulpturen sind in Israel und in den USA weitläufig bekannt.

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Kundenrezensionen zu 'Aber erst müßt ihr mich kriegen. Erinnerungen einer Malerin 1921 - 1944'

Lesenswertes Dokument einer schwierigen Zeit (7. Juli 2008)

Irene Awret beschreibt in dem Buch ihre jüdische Biographie bis zu ihrer Befreiung aus dem belgischen Gestapo-Sammellager Mecheln / Malines im Jahr 1944 durch die Alliierten. Diese warmherzigen und mit Humor geschriebenen Erinnerungen an die schrecklichen Veränderungen im Leben eines jüdischen Mädchens durch die Nationalsozialisten zogen mich so in ihren Bann, daß ich das Buch bis zum Lesen des letzten Buchstabens kaum weglegen mochte. In Romanform geschrieben, ist es ein Zeitdokument, daß mir als Nachkriegskind das jüdische Leben von 1921 bis 1944 in Deutschland bzw. Europa anschaulich nahe und damit vorstellbarer macht. Ein gut zu lesender, schöner Schreibstil rundet das Buch ab. Absolut lesens- und empfehlenswert!

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