Kundenrezensionen zu 'Krabat: Roman Buch zum Film'
Unterm Strich durchaus empfehlenswert (23. November 2008)
Und das meint die Klasse 7c des Kreisgymnasiums Bad Krozingen, die den Roman kurz vor dem Filmstart 2008 gelesen hat:In unserer Klasse gab es teilweise übereinstimmende, aber auch sehr unterschiedliche Meinungen zu Otfried Preußlers Roman, positive wie negative. Hier eine Zusammenfassung des Ganzen:
Manche haben das Buch als sehr spannend empfunden, andere als etwas langweilig. Durch die zurückgehaltenen Informationen, die überall in der Geschichte eingebaut sind, wirkt das Geschehen sehr geheimnisvoll. Da der Roman vor allem von schwarzer Magie" handelt, herrscht insgesamt eine relativ dunkle oder düstere Atmosphäre vor. Otfried Preußler hätte vielleicht noch etwas mehr weiße Magie" einfließen lassen können, wie er das ja teilweise tut.
Das Leben Krabats und der anderen Müllerburschen in der Mühle hat der Autor sehr treffend beschrieben, leider wurde aber viel wiederholt, was die Geschichte für einige von uns etwas langatmig und eintönig erscheinen ließ. Auch weil der Ablauf des zweiten Jahres dem Ablauf des ersten Jahres sehr glich.
Der Roman enthält viele fantastische Motive, zum Beispiel eine fliegende Kutsche, ein Zauberbuch -Koraktor" genannt-, dessen Blätter schwarz sind, dessen Schrift aber weiß ist, die elf Raben, die schließlich wieder zwölf sind, das Mädchen Kantorka mit ihrer anderen Art" von Magie und den Herrn Gevatter, der eine Umschreibung dessen ist, was sich manche Menschen vielleicht als den Tod oder den Teufel vorstellen. Nur um mal einige Beispiele zu nennen.
Andererseits ist das Buch aber auch realistisch geschrieben. Mit Dörfern, Städten,Gegenden und Landschaften, die es auch in der Wirklichkeit gibt. Oder den verschiedenen Bräuchen und dem Tagesablauf der Müllerburschen auf der Mühle. So kann man sich ganz gut vorstellen, wie das Leben vor etwa 300 Jahren im Wendland ausgesehen hat.
Schade ist, wie schon erwähnt, die hohe Anzahl an lückenhaften Informationen. Der Schluss war vielen zu ungenau, und es blieben viele Fragen offen:
- Wieso mussten die Müllerburschen Knochen und Zähne mahlen?
- Was passiert am Ende mit den Müllerburschen?
- Welcher Art war die Verbindung zwischen dem Herrn Gevatter und dem Meister? Und wieso hat diese Verbindung überhaupt existiert?
Die Antworten auf diese Fragen fehlen. Vielleicht wollte Otfried Preußler, dass der Leser sich die Antwort selbst ausdenkt. Oder aber er wollte sich nicht festlegen und alles erklären.
Noch mehr wollen wir euch jetzt aber nicht verraten. Falls einige den Eindruck bekommen haben sollten, dass es sich nicht lohnt, diesen Roman zu lesen, müssen wir widersprechen: Alles in allem haben wir dieses Buch gerne gelesen und können es nur weiterempfehlen !!!!!
Krabat, das Buch --- der Film (16. November 2008)
kann mich meinen Vorgängern nur anschließen,das Buch ist großartig. Habe es als Kind verschlungen, damals vor 100 Jahren in jener Osternacht...
Noch ein Wort an: M. Böhland "kritischer Tester" *Der Herr Gevatter* - ist *Der mit der Hahnenfeder*, welche eine Flamme ist, die den Mühlen-Hof beleuchtet, wer Goethes Faust gelesen hat weiß wer das ist :-)
Jedenfalls ist das Buch 1000* BESSER als der Film.
Dort wurden viele Dinge weggelassen, andere hineingebaut, die im Buch nie so geschehen sind. im Buch spielt die Geschichte nicht während des 30 jährigen Kriegs, sonder zur Zeit August des Starken. Der Zusammenhalt der Gesellen ist im Buch größer, Tonda tut im Film Dinge die er im Buch nie getan hätte, der ganze Satanskult kommt im Buch auch nicht vor etc
Fesselnd (12. November 2008)
Eigentlich habe ich das Buch für meinen Sohn (10 Jahre)gekauft. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es ihn lesen lassen soll.Mich hat das Buch dermaßen gefesselt, dass ich es an einem Stück ausgelesen habe. So etwas ist mir schon lange nicht mehr passiert. Immer wieder musste ich mit Krabat mitfiebern. Zwischenzeitlich war meine eigene Fantasie schon weiter als das Buch.
Magisch fesselnd - auf jeden Fall weiterzuempfehlen!!
Ein magisches, dunkles Buch. (8. November 2008)
"Krabat" hat mich von der ersten bis zur letzten Seite in seinen Bann gezogen mit seiner Magie und seiner Düsterkeit. Das Buch ist sehr gut geschrieben, nicht viele Menschen wissen sich so meisterhaft auszudrücken wie Otfried Preussler.Trotzdem, 5 Sterne für "Krabat"!


