Aus der Amazon.de-Redaktion
Als Andrew Wiles von der Princeton University 1993 eine Lösung für Fermats letzten Satz verkündete, elektrisierte er die mathematische Welt. Nachdem ein Fehler in der Lösung gefunden wurde, mußte Wiles ein weiteres Jahr daran arbeiten -- er hatte bereits sieben Jahre lang in Abgeschiedenheit gearbeitet -- um nachweisen zu können, daß er die 350 Jahre alte Aufgabe gelöst hatte. Simon Singhs Buch ist eine lebendige, verständliche Erklärung der Arbeit Wiles' und der star-, trauma- und narrenbestückten Geschichte von Fermats letztem Satz. Fermats letzter Satz beinhaltet einige Aufgaben, die eine Kostprobe der Mathematik geben; es beinhaltet aber auch Limericks, die einem ein Gefühl für die alberne Seite von Mathematikern geben.Kundenrezensionen zu 'Fermats letzter Satz: Die abenteuerliche Geschichte eines mathematischen Rätsels'
nicht nur für Mathematiker (10. November 2008)
Fermats letzter Satz ist ein Hoch interessantes Buch über eines der bedeutensten Rätsel der Mathematik. Es werden im Laufe des Buches so einige mathematische "Probleme" sehr einfach und verständlich dargestellt.Einzig und alleine gegen Ende hin war es für mich dann etwas zu sehr in die Länge gezogen, vorallem da ein math. Leihe den eigentlichen Lösungsansatz sowieso nicht wirklich mehr nachvollziehen kann!
Trotzdem ist diese Buch nicht nur für Mathematiker gedacht und ist bis auf das erwähnte Ende toll zu lesen.
großartig! (23. Juli 2008)
Dieses Buch ist wirklich eine grossartige Abhandlung zu Ehren der Mathematik. Ich habe am Anfang mich ein bischen reinlesen müssen, aber ich hätte niemals gedacht das ein Buch über ein mathematisches Rätsel derart spannend sein kann. Ich habe die letzten 70 Seiten regelrecht verschlungen! Einfach grossartig!Spannend von Anfang bis Ende (3. Mai 2008)
Ich lese viel, aber ich muss sagen, ich habe selten ein so fesselndes Buch gelesen. Der Stil von Simon Singh ist atemberaubend spannend. Man möchte unbedingt wissen wie es ausgeht und ist am Ende traurig, das es schon vorbei ist. Wegen mir hätte das Buch auch drei mal so lang sein können.Von solchen Büchern müsste es mehr geben.
Mathematik Krimi (20. Oktober 2007)
Das Buch beschreibt die jahrelange Suche von Andrew Wiles nach dem Beweis für Fermats letztem Satz.Für die Lösung dieses jahrhunderte-alten Mathematik-Rätsels wurde Anfang des 20-ten Jahrhunderts der Wolfskehl-Preis ausgeschrieben, Andrew Wiles hat für seinen Beweis diesen Preis erhalten, die Fields-Medallie hat er leider nicht mehr erhalten, da er damals bereits über 40 Jahre alt war. Es heißt, daß die 100-seitige Lösung nur von wenigen Mathematikern weltweit überhaupt verstanden wird, trotzdem gelingt es dem Author die Entdeckungsreise spannend aber nicht oberflächlich zu beschreiben.
Sehr empfehlenswert für alle die Einblick in eine Welt wollen, die sonst nur wenigen zugänglich ist.
Perfekte Vermittlung des Horrorfaches Mathematik (10. Juli 2007)
Der durchschnittlich interessierte Bürger stellt sich schon mal im Leben die Frage: Was ist eigentlich Mathematik? Zunächst ist es eine Geisteswissenschaft, die von den Objekten des Denkens handelt. Vielfach ist sie Wegbereiter für die ungeheure Wissenserweiterung, welche die Menschheit durch die Naturwissenschaft erfahren hat. Wäre Albert Enstein zur Allgemeinen Relativitätstheorie gelangt, ohne die Vorarbeiten von Riemann? Wer darüber einen anschaulichen Begriff erwerben will, ist bei Simon Singh bestens aufgehoben. Der Bogen spannt sich von den Anfängen der "Königsdisziplin", der Zahlentheorie, bei den Griechen bis in die großen Jahrhunderte der Mathematik im Gefolge der Aufklärung. Man erlebt das Ringen um die Wahrheit einer mathematischen Aussage in Gestalt eines "Satzes" förmlich mit. Ein ausgezeichnet aufgearbeitetes Stück Wissenschaftsgeschichte. Alleine deshalb schon lesenswert. Zum krönenden Abschluß kommt dann noch der spannende Krimi des Beweises der "großen Fermatschen Vermutung", die seit Andrew Wiles jetzt eben der "Satz von Fermat" heißt und man lernt dabei, was es heißt, wenn ein Mathematiker von einem Beweis spricht. Man glaubt eher einen Thiller zu lesen statt eines Buches über das "Horrorfach" Mathematik. Das ist perfekte Vermittlung von Wissen. Dazu muß man kein Mathematiker sein um das zu genießen.Dr. Friedrich Wörndle

