Lakota Woman: Die Geschichte einer Sioux-Frau

Verkaufsrang: 9432 (Bücher)
Autor: Mary Crow Dog
Taschenbuch
EAN: 9783423361040
ISBN: 3423361042
Languages:
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Seitenzahl: 250
Erscheinungsdatum: 1994
Verlag: Dtv
von: Gunter Riedel (Übersetzer)
Preis: EUR 9,50

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Kundenrezensionen zu 'Lakota Woman: Die Geschichte einer Sioux-Frau'

100 % authentisch (11. Oktober 2008)

Der Inhalt des Buches wurde von meinen Vorgängern ja schon mehrfach beschrieben. Da ich mich schon seid Jahren sehr für die Lebensweisheiten und die Kultur der Indianer intressiere, wollte ich nun auch endlich wissen, wie sich heutige Indianer in "unserer" Welt fühlen. Ich muss sagen, dass ich ähnliches wie Mary Crow Dog hier schreibt schon erwartet habe, aber im Nachhinein ist mir klar geworden, wie naiv ich doch an die ganze Sache ran gegangen bin. Das Buch ist super geschrieben, sehr lebendig und 100 % authentisch. Dieses Buch ist nicht mal ebend für Zwischendurch. Ich habe mit jeder Zeile mitgelitten und mitgefiebert, auch wenn ein großer Teil der Erlebniss von Mary zu einer Zeit stattfanden in der ich noch nicht mal gebohren war. Für alle die, die mal die andere Seiten von Winnetou erleben möchten, ist dieses Buch wirklich zu empfehlen.

Eine bewegende Biografie (22. April 2008)

Ich bin durch Zufall auf dieses Buch aufmerksam geworden - als ich mal wieder auf der Suche nach neuen Büchern war. Und ich muss sagen diese Investition hat sich 100% gelohnt. Geholfen bei der Auswahl haben mir auch die Rezensionen meiner Vorgänger. In diesem Buch wird detailliert aus der Sicht einer Indianerin, das Leben im Ach so humanen" Amerika dokumentiert. Mary Crow Dog hat nicht nur mit den Vorurteilen der Weißen" zu kämpfen, sondern auch mit denen ihrer eigenen Leute, da sie eine Halbblut ist. Sie berichtet einfach über ihr Leben im Reservat und den daraus hervorgehenden Problemen, wie z.B. Armut, Alkohol, Drogen! Sie berichtet aber auch wie die Indianer in den 70igern aus ihrer Lethargie erwachten und sich verstärkt wieder für ihre Rechte einsetzten. Die Besetzung von Wounded Knee ist u.a. ein Thema welches sehr detalliert beschrieben wird. Mitten im Kampfgetümmel" bekommt sie ihren Sohn! Ein weiteres Thema ist die Heirat mit dem angesehenen Medizinmann Leonard Crow Dog. Auch hier muss Mary wieder kämpfen und sich erst in seiner Familie behaupten! Dieses Buch ist als wenn eine gute Freundin eine, zugegeben sehr emotionale Geschichte, erzählen würde. Man erfährt eine Menge über die Zustände der Reservate, welche auch heute noch Top aktuell sind. Ebenso ist auch Rassismus weiterhin ein aktuelles Thema. Fazit: alle die wissen möchten wie die Sioux (die Bedingungen haben sich in den letzten 50 Jahren ja nicht unbedingt verbessert) heute leben bzw noch immer erdulden müssen, ist dieses Buch ein absolutes Muss! Aber auch alle, welche sich für Biografien interessieren, werden nicht enttäuscht!

Schöner Einblick in die Geschichte einer verlorenen Indianerin (12. Oktober 2007)

Mary Crow Dog erzählt sehr authentisch ihre Wahrnehmungen, Schmerzen, Freuden von dem Kriegsdrama der Indianer gegenüber den Weißen. Man versuchte die Indianer ihres und anderer Stämme auszurotten indem man ihnen in die Zwangsjacke der westlichen Kultur zwang oder sie gleich über den Hauffen schoss. Ihr Wille zur Freiheit und Frieden zeigt sich in der Rebellion, die sie gegen die westliche Kultur spürte. Schade, dass dies immernoch heutige Realität ist...

Lakota Woman (10. August 2005)

Die Bücher Lakota Woman und der Fortsetzungsband Ohitika Woman sind ein absolutes Muss für jeden, der an der Urbevölkerung Amerikas wirklich interessiert ist. Sie sind unsentimental und ohne jede Verklärung geschrieben und führen die hoffnungslose Lage der indianischen Bevölkerung vor Augen - Dritte Welt mitten im reichen und vor allem "so gerechten" Amerika. Wer noch eine etwas "stärkere" Kost vertragen kann, der lese "Mein Leben ist mein Sonnentanz" von Leonard Peltier.

Unglaublich aber wahr! (5. Februar 2005)

Endlich mal die Sicht über das Leben der Nordamerikanischen Indianer mit den Augen einer Indianerin, einer Halbblut, die sich manchmal wünscht, sie könne sich von dem weißen Blut in ihr reinwaschen. Das Buch beschreibt das Leben der Indianer in der letzten Hälfte des letzten Jahrhunderts und auch von Überlieferungen von davor. Mary Crow Dog berichtet in ihrer ganz eigenen Art und Weise über das Geschehen um Wounded Knee in den 70ern - immerhin war sie live dabei, genauso wie sie über ihre Drogensucht und ihre Verzweiflung über die Behandlung von Indianerinnen schreibt. Ihre Schwester z.B. wurde ohne Einverständnis sterilisiert oder über die Internatsschulen mit bayrischen Nonnen. Wer mehr über die Traditionen der Indianer wissen will, in dem Fall der Sioux liegt mit diesem Buch genau richtig. Mary heiratete einen angesehenen Medizinmann und beschreibt einige der schönen Riten der Sioux. Ebenfalls gibt es einen Einblick in das Leben von Reservaten. Wenn man bedenkt, daß diese Geschichte innerhalb der letzten 50 Jahre spielt, bringt einen das ganz schön zum Nachdenken. Mich hat dieses Buch jedenfalls ganz schön aufgewühlt.

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