Sofies Welt: Roman über die Geschichte der Philosophie

Verkaufsrang: 937 (Bücher)
Autor: Jostein Gaarder
Taschenbuch
EAN: 9783423620000
Auflage: Neuaufl.
ISBN: 3423620005
Languages:
ListPrice:
ManufacturerMaximumAge: 180
ManufacturerMinimumAge: 168
Seitenzahl: 622
Erscheinungsdatum: Januar 2000
Verlag: Dtv
von: Gabriele Haefs (Übersetzer)
Preis: EUR 9,95

Sofies Welt: Roman über die Geschichte der Philosophie bei Amazon kaufen

Suche:   

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Buch von Jostein Gaarder ist ein Juwel in der Masse der Neuerscheinungen. Ganz unscheinbar kommt es als Jugendbuch daher -- natürlich nicht irgendeines.

Nimmt man es zunächst einmal abschätzend in die Hand, um darin zu blättern, erstaunt die Dicke des Wälzers. Welcher Jugendliche hat schon die Geduld und die Lust, sich durch 614 Seiten durchzukämpfen? Kaum ein Erwachsener will sich das zumuten. Noch dazu, wenn es sich um ein so trockenes Gebiet wie die Philosophie handelt.

Und doch. Viele Leser werden den fetten Schmöker erst dann aus der Hand legen, wenn sie Sofies Welt erkundet haben. Geht es doch dabei um nichts geringeres als die großen Fragen der Menschheit.

Sofie ist ein junges Mädchen, das im Sommer seinen 15. Geburtstag feiert und aus heiterem Himmel merkwürdige Briefe erhält, mit so komischen Fragen wie zum Beispiel: "Wer bist du?", "Woher kommt die Welt?" oder "Gibt es ein Leben nach dem Leben?". Aber es kommen auch Briefe an ein anderes Mädchen namens Hilde, das bei Sofie wohnen soll.

Sofie macht sich auf, Hilde zu suchen und begegnet dabei Alberto Knox, der ihr einen Philosophiekurs anbietet. Dabei lernt Sofie in kürzester Zeit mehr, als in einem Jahr an der Schule.

Noch dazu ist es hochinteressant, was Alberto über die Zeit der Mythen zu berichten weiß. Er erzählt von den Griechen, legt einen rasanten Streifzug durchs Mittelalter ein, beschreibt Renaissance, Barock und die wichtigsten Denker der Aufklärung und arbeitet sich an exemplarischen Beispielen wie Freud und Sartre bis zur Gegenwart durch.

Sofies Welt ist kein trockenes Lehrbuch, das einen seitenlang langweilt und nur mit dem Fremdwörterbuch genießbar ist. Nein, die Philosophie wird vom Autor in eine pfiffige Geschichte verpackt, wobei er sowohl mit seinen Figuren als auch mit dem Leser während der Lektüre spielt.

Ganz nebenbei erfährt man eine ganze Menge Fakten über die Anfänge des Denkens. Jostein Gaarder stellt die zentralen philosophischen Fragen einer Epoche immer in ihren historischen Kontext. So gelingt es ihm, daß der Leser am Ende des Buches nicht nur eine vergnügliche Geschichte gelesen hat, sondern auch einen roten Faden in der Hand hält, mit dem er selbst die Entwicklung der Philosophie betrachten kann, ohne von einem Wust an Fakten erschlagen zu werden, die nicht mehr zuordenbar sind.

Wer Lust bekommt, das eine oder andere Kapitel nach einiger Zeit noch einmal zu lesen, dem hat es der Autor leicht gemacht, da ein umfangreiches Stichwortregister am Ende des Buches das gezielte Nachschlagen ermöglicht.

Jostein Gaarder, geboren 1952, lebt in Norwegen und, wie kann es anders sein, lehrt Philosophie. Er zeigt in seinem Buch überzeugend, daß es Spaß macht, Fragen zu stellen, Antworten auszuprobieren, denn gerade die komischen Antworten in der Geschichte und die falschen Lösungsansätze in der Philosophie führen oft zu den interessanteren, neuen Fragen. Kurz gesagt: Denken macht Spaß -- man sollte es mal wieder ausprobieren. --Manuela Haselberger

dkb.de

Amazon.de-Hörbuchrezension

Sofie ist ein junges Mädchen, das im Sommer seinen 15. Geburtstag feiert und aus heiterem Himmel merkwürdige Briefe erhält, mit so komischen Fragen wie zum Beispiel: "Wer bist du?", "Woher kommt die Welt?" oder "Gibt es ein Leben nach dem Leben?". Aber es kommen auch Briefe an ein anderes Mädchen namens Hilde, das bei Sofie wohnen soll.

Sofie macht sich auf, Hilde zu suchen und begegnet dabei Alberto Knox, der ihr einen Philosophiekurs anbietet. Dabei lernt Sofie in kürzester Zeit mehr, als in einem Jahr an der Schule.

Noch dazu ist es hochinteressant, was Alberto über die Zeit der Mythen zu berichten weiß. Er erzählt von den Griechen, legt einen rasanten Streifzug durchs Mittelalter ein, beschreibt Renaissance, Barock und die wichtigsten Denker der Aufklärung und arbeitet sich an exemplarischen Beispielen wie Freud und Sartre bis zur Gegenwart durch. Sofies Welt ist kein trockenes Lehrbuch, das einen seitenlang langweilt und nur mit dem Fremdwörterbuch genießbar ist. Nein, die Philosophie wird vom Autor in eine pfiffige Geschichte verpackt, wobei er sowohl mit seinen Figuren als auch mit dem Leser während der Lektüre spielt.

Ganz nebenbei erfährt man eine ganze Menge Fakten über die Anfänge des Denkens. Jostein Gaarder stellt die zentralen philosophischen Fragen einer Epoche immer in ihren historischen Kontext. So gelingt es ihm, daß der Leser am Ende des Buches nicht nur eine vergnügliche Geschichte gelesen hat, sondern auch einen roten Faden in der Hand hält, mit dem er selbst die Entwicklung der Philosophie betrachten kann, ohne von einem Wust an Fakten erschlagen zu werden, die nicht mehr zuordenbar sind.

Wer Lust bekommt, das eine oder andere Kapitel nach einiger Zeit noch einmal zu lesen, dem hat es der Autor leicht gemacht, da ein umfangreiches Stichwortregister am Ende des Buches das gezielte Nachschlagen ermöglicht.

Jostein Gaarder, geboren 1952, lebt in Norwegen und, wie kann es anders sein, lehrt Philosophie. Er zeigt in seinem Buch überzeugend, daß es Spaß macht, Fragen zu stellen, Antworten auszuprobieren, denn gerade die komischen Antworten in der Geschichte und die falschen Lösungsansätze in der Philosophie führen oft zu den interessanteren, neuen Fragen. Kurz gesagt: Denken macht Spaß -- man sollte es mal wieder ausprobieren. --Manuela Haselberger

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Sofies Welt: Roman über die Geschichte der Philosophie'

Kurzweilige und verständliche Einführung für jung und alt (4. November 2008)

Jetzt hab ich Jostein Gaarders wunderschönes Buch doch noch einmal gelesen. Eine Einführung in die Geschichte der Philosophie auf hoher literarischer Spannungsebene. Das Abenteuer beginnt mit einem Zettel, den die 15jährige Sophie Amundsen im Briefkasten finden. Auf dem Zettel steht nur "Wer bist du?".

Nein, eigentlich beginnt alles am Anfang, als Sophie sich auf dem Heimweg von der Schule mit Jorunn unterhielt. Jorunn war ein Schulkamerad und hielt das menschliche Gehirn für einen komplizierten Computer. Sophie war nicht so sicher, ob sie da zustimmte. Ein Mensch musste doch mehr sein als eine Maschine?

Eingebettet in eine Geschichte, die jedem Kinder- und Jugendbuch zur Ehre gereichen würde, wird nebenbei die Entstehung der Philosophie offenbar, von den alten Mythen bis zur Jetztzeit. Alle relevanten Philosophen und ihre Philosophien werden innerhalb des äußeren Erzählrahmens mit einfachen Worten und sehr verständlich dargestellt.

So ist der Roman auch empfehlenswert für Erwachsene, die sich nie mit dieser Wissenschaft wirklich anfreunden konnten oder nie einen entsprechenden Zugang zu ihr fanden. Sophies Welt ist weder ein dogmatisches, noch ein didaktisches Buch: Es ist eine entwicklungsgeschichtliche Reise durch die Zeit mit dem Schwerpunkt nach der Sinnfrage, die in verschiedenen Epochen verschieden beantwortet wurde und von den Ideenwelten der Alten bis zur Neuzeit wird kaum ein wichtiges Faktum übergangen.

Besonders zu erwähnen sei zum Schluss, dass wir hier philosophisches Denken lernen, ohne dass es schmerzt und ohne dass wir es überhaupt groß wahrnehmen. Am Ende wissen und verstehen wir mehr und haben doch nicht auf ein großes Leseerlebnis verzichtet, das uns in ein fiktives Leben einband und mitfiebern ließ wie in einem spannenden Kriminalroman.

Jostein Gaarder ist nicht nur ein begnadeter Erzähler, dessen Worte mitreißen, er ist auch ein kompetenter Wissender, der sein Wissen gerne teilt und wohl eine höllische Freude daran hat, der Philosophie ein Denkmal zu setzen. "Das einzige, was wir brauchen, um gute Philosophen zu werden, ist die Fähigkeit, uns zu wundern ..." So seine Prämisse. Das mag für manche wie eine Binsenwahrheit unter Philosophen klingen, nur: Gaarder lebt sie, Sophie lebt sie. Und du?

Eindrücke aus meiner Sicht, mein Bericht zu Sofies Welt (8. Oktober 2008)

Ich bin ein philosophisches "Greenhorn", bin ursprünglich Rationalist und beschäftige mich generell eher mit wirtschaft und Zahlen.
Zum Buch kam ich durch einen Leseclub.
Sofies Welt, ich emfpinde das Buch nicht unbedingt als Kinder- und Jugendbuch! Es braucht viel Offenheit und Flexibilität beim Lesen. Hier taucht man in eine surreale Geschichte ein. Durch einfache Verankerungen (weißes Kaininchen, das Mädchen mit den Schwefelhölzchen z.b. für Marx) wird die Geschichte der Philosophie dargeboten.
Geballtes Wissen wird hier in Erzählform dargeboten, ein wenig bleibt uns nach dem Lesen im Gedächtnis zurück. Vermutlich muss man das Buch mehrmals lesen?

Auf jeden Fall geniales Buch, gute Idee und Umsetzung. So macht Allgemeinbildung Spaß!

Stil ist eine Geschmacksfrage (11. September 2008)

Als diese Buch das erste Mal veröffentlicht wurde, habe ich es mir kurzerhand gekauft. Ich werde es nie vergessen, da es eine Besonderheit an sich hat: Es war mein erstes (von mittlerweile 3 Büchern) welches ich unbeendet zur Seite gelegt habe. Nachdem ich voller Begeisterung Wer bin ich - und wenn ja wie viele?: Eine philosophische Reise gelesen habe, habe ich mich nun - viele Jahre später - nocheinmal an Sofies Welt gewagt. Ich finde es nach wie vor unvergleichlich hölzern und zuweilen belehrend geschrieben und habe es wieder nicht beendet. Es wird wirklich nur Basiswissen vermittelt.

Wegen des mittlerweile geringen Preises und weil der Stil des Autors ja doch sehr subjektiv wahrgenommen wird, vergebe ich aber noch 2 Sterne.

Gute Idee, durchschnittliche Umsetzung (6. September 2008)

Das erste Ziel das Jostein Gaarder mit "Sofies Welt" sicherlich hatte war dem Leser die Geschichte und Gedanken der Philosophie häher zu bring,en. Dies ist ihm auch sicherlich gelungen. Und das in einer verständlichen Art und Weise.

Allerdings sollte ein Roman auch unterhalten können und dies misslingt meines Erachtens völlig. Es ist schwer bei der sehr langatmigen Rahmenhandung am Ball zu bleiben. Die rund 600 Seiten tuen ihr übriges dazu.

Für mich blieb als Fazit, ob es nicht besser gewesen wäre, ein Sachbuch über die Geschichte der Philosophie zu lesen.

gute Einführung (5. September 2008)

Ich habe Sofies Welt gerade fertig gelesen und bin begeistert davon, wie Gaarder soviel Phiolophie Geschichte in einen Roman packt der von einer entzückenden Story handelt - wunderbar! Wunderbar, dass es einen veranlasst sich über die Seins-frage auseinanderzusezten. Ich denke, dass es sehr wichtig ist, sich mit solchen Fragen im Laufe des Lebens zu beschäftigen. Leider fand ich das Ende mit dem Gartenfest ein wenig zu verwirrend und undruchsichtig. Sofie bejat auch alles nur und zeigt sich nicht kritisch. Meiner Meinung nach könnte Sofie mehr aus sich heraus gehen, deshalb auch nur 4 Punkte.
Ich empfehle Sofies Welt jedem, der sich in die Welt der Philosophen einlesen möchte.

dkb.de

Ähnliche Produkte zu 'Sofies Welt: Roman über die Geschichte der Philosophie'

Das Kartengeheimnis
Preis: EUR 9,50

Das Kartengeheimnis bei Amazon kaufen

Das Orangenmädchen
Preis: EUR 8,50

Das Orangenmädchen bei Amazon kaufen

dkb.de