Kundenrezensionen zu 'Nur ein Gerücht: Roman'
Nett, aber nichts Besonderes (16. Juni 2008)
"Nur ein Gerücht" ist das vierte Buch, das ich von Sabine Kornbichler gelesen habe und trotz der überwiegend positiven Bewertungen muss ich sagen, dass ich von diesem Roman ein wenig enttäuscht war. Ich mag zwar generell den Schreibstil der Autorin sehr, weil sie ihre Charaktere immer sehr authentisch darstellt, jedoch fand ich die ganze Geschichte zu konstruiert und mit zu vielen Klischees à la Rosamunde Pilcher geschmückt. Vieles war vorhersehbar (wie z. B. wer Carla die ganzen Unannehmlichkeiten auf dem Reiterhof bereitet) und für meinen Geschmack zu seicht verpackt. Kurzum, eine nette Geschichte, die sich zwar flüssig lesen, jedoch wahre Spannung und Tiefgang vermissen lässt.Lesenswert! (15. Juni 2008)
Das war mein 2. Buch von S. Kornbichler und es hat mir sehr gut gefallen.Super finde ich die anschauliche Erzählweise der Autorin und auch die Handlung war mal was anderes.
Ein empfehlenswertes Buch!
"Nur" ein Gerücht und die unabsehbaren Folgen... (5. Mai 2008)
Was Gerüchte für Schaden anstellen, wird in diesem Buch sehr realistisch erzählt. Das kommt noch eine große Portion Mobbing an zwei wehrlosen Schülerinnen vor 20 Jahren.Carla Bunge hat sich von einigen Jahren den Traum vom eigenen Pferdehof erfüllt und nun holt sie die Vergangenheit ein. Eine Gruppe Mitschüler hatte sie und eine andere Schülerin sehr stark gemobbt, was noch Auswirkungen auf ihr heutiges Leben hat. Nun ist einer aus dieser Bande tot. Er hat Selbstmord begangen, nachdem sein Ruf systematisch zerstört wurde. Und so beginnt auch eine Verleumdungskampagne gegen Carla und später gegen andere Mitglieder der 5er-Bande.
Dieser Roman zeigt, was ein scheinbar harmloses Gerücht anstellen kann, wenn es sich verbreitet. Carlas Ruf steht auf dem Spiel und auch der der anderen Mitschüler von einst.
Das Buch läßt sich leicht lesen und hat mir gut gefallen. 4 Sterne
Die Story an sich (13. Januar 2007)
klingt schon sehr konstruiert. Eine Frau leitet ganz allein und sehr erfolgreich einen Reiterhof, eigeldgierriger Mann will ihn ihr wegnehmen und natürlich - wie sollte es anders sein - ist auch ein Märchenprinz zur Stelle, den die Protagonistin nicht gleich erkennt.Keine Experimente, ein altbekanntes Schema hat noch immer hingehauen.
Dennoch schafft es Sabine Kornbichler, ihren Figuren Leben einzuhauchen, sie sympathisch zu machen ohne eine aufdringliche Besonderheit - ganz normale Menschen eben.
Die Spannunf leidet uner den Gemütsbeschreibungen der Hauptperson manchmal etwas, aber prinizpiell ein gutes Buch!


