Kundenrezensionen zu 'Annas Entscheidung'
Das Buch zu lesen ist auch eine gute Entscheidung (14. April 2008)
Mit diesem Roman bewegt sich Sabine Kornbichler wieder zwischen Frauenroman und Psychothriller. Die Mischung aus beidem verleiht auch diesem Buch die nötige Spannung. Auf 411 Seiten taucht der Leser in eine Geschichte ein, die jederzeit überall stattfinden könnte.Annas Eltern sind vor kurzem bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Nun löst sie deren Ferienwohnung in den Bergen auf. Als sie sich auf einem Spaziergang den Knöchel verstaucht, kommt ihr zufällig der Mediziner Steffen zu Hilfe. Seine Entscheidung, mehr Kontakt zu Anna herzustellen, kommt sehr schnell. Nach anfänglichem Zögern gibt Anna nach. Während der Zeit ihrer Wochenendbeziehung glaubt sie, einen zurückhaltenden und verständnisvollen Mann an der Seite zu haben. Daher fällt ihr die Entscheidung, ihren Job im Hotelfach in Hamburg aufzugeben und zu Steffen nach Düsseldorf zu ziehen, nicht schwer. Kaum hat sie einen neuen Job und könnte mit Steffen die gemeinsame Zeit genießen, zieht die Schwiegermutter in spe vorübergehend bei ihnen ein. Damit beginnt für Anna die psychologische Tortur. Zu allem Überfluss muss sie auch beruflich nach Lösungen für diverse Probleme suchen.
Von diesem Moment an wird auch die Geschichte facettenreicher. Die Autorin schafft es, Annas Zerrissenheit zwischen den Erinnerungen und den derzeitigen Erlebnissen nachvollziehbar darzustellen. Das Erkennen der Handlungsmuster, in denen die ihr nahe stehenden Personen agieren, geschieht im richtigen Tempo. Anna ist hier eindeutig die Sympathieträgerin, der man die Daumen drückt, dass ihr nichts Böses zustößt. Dennoch bleibt auch immer eine Ungewissheit, was das Umfeld wieder für sie bereithält. Es werden viele Themen angesprochen, dass man fast den Eindruck hat, das Buch hat zu wenige Seiten. Am besten, man nimmt es sich vor, wenn man keinen anderen Verpflichtungen nachkommen muss.
Erst skeptisch, dann begeistert! (2. März 2008)
Vorher hatte ich noch kein Buch von S. Kornbichler gelesen. Die ersten Seiten schreckten mich auch beinahe ab. Ich hatte das Gefühl, einen Roman von Pilcher zu lesen. Das änderte sich dann aber schlagmals und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Es hat mir sehr gut gefallen und auch bei mir wird es nicht das letzte Buch der Autorin gewesen sein. Der Schreibstil ist flüssig, gut zu lesen und der Lebensmut der Hauptperson Anna steckt irgendwie an.wundervoll (20. August 2007)
... ls nicht begeisterter leser von romanen möchte ich sagen, dass alle bücher von sabine kornbichler ausgesprochen schön, emotional, spannend und sehr weich sind. die tiefe, die ihre bücher berühren lassen einen nicht mehr von den seiten des buches weichen und regen zum nachdenken an. claras haus war mein erster einstieg, nun stehen alle bücher von ihr hier und ich kann kaum auf das nächste warten, .. ich hoffe sehr, es gibt eins. sabine kornbichler ist eine grossartige schriftstellerin, vielen dank
Super! (4. Juni 2007)
Habe das Buch in knapp 2 Tagen völlig ausgelesen und finde es absolut spitze! Vor allem auch, dass Rupert Thea nicht einfach als hysterische Frau hinstellt, sondern sehr wohl die Hintergründe beleuchtet und es Anna dadurch leichter macht, Thea zumindest "hin und wieder" besser verstehen zu können. Absolut empfehlenswert!Bin bereits auf der Suche nach weiteren Büchern von Sabine Kornbichler!


