Im Angesicht der Schuld

Verkaufsrang: 10610 (Bücher)
Autor: Sabine Kornbichler
Broschiert
EAN: 9783426636558
ISBN: 3426636557
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Seitenzahl: 384
Erscheinungsdatum: April 2007
Verlag: Droemer/Knaur
Preis: EUR 7,95

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Kundenrezensionen zu 'Im Angesicht der Schuld'

Superklasse!!! (24. Juni 2008)

Ich werd mich sehr kurz halten.
Das war mein ersten Buch von Sabine Kornbichler, aber bestimmt nicht mein letztes. Dieses Buch habe ich in kürzester Zeit verschlungen.
Diese Schriftstellerin hat die Gefühle in ihrem Buch beschrieben, so dass man sie beim Lesen richtig mitfühlen konnte. Wahnsinn. So was erlebt man selten.
Ich kann nur jedem raten, dieses Buch zu lesen.
Hier hat man Spannung, Gefühle und eine rundum gelungene Story zugleich.
Viel Spass beim Lesen.

Öde, kitschig, vorhersehbar (3. Juni 2008)

Aufgrund der sehr guten Rezensionen habe ich dieses Buch der mir bisher unbekannten Autorin gekauft - und wurde immens enttäuscht. Während eine Autorin wie Jodi Piccoult es schafft, den Leser mit den Protagonisten des Buches wirklich mitleiden zu lassen (bis die Tränen fließen), empfinde ich die Kornbichlerschen Helden als ganz schön nervig: Eine wehleidige Helen, die sich täglich "aus dem Bett schleppt", auf jeder Seite gefühlte 20x jammert "daß sie mit ihrem Mann steinalt werden wollte", seufzt, heult, das Kind zu den Nachbarn abschiebt, auf jeder Seite aufs neue bekommt das Kind ein Käsebrot zu essen, jammert sie, daß sie nicht schlafen und nicht essen konnte. Es berührt aber nicht, ist nur nervig. Richtig schön holzschnittartig. Das Feld der Verdächtigen ist recht übersichtlich, da es ja nur die bösen besten Freunde gibt - richtig schön unsympatisch -, dazu eine furchtbar nette Nachbarin und eine noch nettere, immer fröhliche Nanny. Dazu zwei mysteriöse Frauen und ein mysteriöser Unfall vor 1 Jahr. Die Schwiegermutter ist superchic, supererfolgreich und supernett. Das ganze Umfeld besteht aus Ärzten, Rechtsanwälten etc. Wie halt so der Durchschnittsbürger lebt.
Ach ja, Helens Ehemann war ja auch ein wirklich superguter, edler Mann, der beste Ehemann überhaupt mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn, man führte eine wirklich supergute Ehe.
Das ganze Buch läuft nach Schema F ab, spielt in der Schickimickiszene, die Reichen bleiben unter sich. Ach ja, eine verdächtige Person war wie folgt gekleidet: "Burberry-Trench, sandfarbene Cambio und dunkelbraune Loafer von Tod's" - so die Beschreibung der illegal arbeitenden polnischen Putzfrau. Tja, ich hatte bis zum Lesen des Buches keine Ahnung was "Cambio" für ein Kleidungsstück sein soll- obwohl ich spanisch spreche und weiß, daß es u.a. Geldwechsel bedeutet. Aber in der Schickimickiszene kennt man sich halt aus. ....
Ich habe das Buch zwar gelesen, aber nach der enttäuschenden AUflösung auf die Seite gelegt.
Fazit: Öde, an den Haaren herbeigezogen, in einer fiktiven Welt, die es so nicht gibt, mit fiktiven, holzschnittartigen Menschen, die es so nicht gibt. Die Sprache ist gestelzt, die Geschichte hat keine Tiefe, keine Spannung.
Schade um die Zeit und das Geld. Eigentlich nur 1 Stern, aber die Autorin hat sich bemüht, deshalb ein Mitleidsstern.

Teilweise etwas langatmig... (23. Mai 2008)

... aber trotzdem sehr spannend, das ist gar keine Frage!!! Man hat richtig mitgefiebert, wer denn nun endlich der Mörder ist - allerdings war der Weg dahin manchmal etwas zäh. Meiner Meinung nach auf keinen Fall etwas für Anspruchsvolle. Leichte Kost.

Raffinierte Geschichte! (1. Mai 2008)

Zuerst stellt uns Kornbichler ihre beiden Charaktere vor. Helen und Gregor das Traumpaar schlechthin führt eine Bilderbuchehe, zu der auch eine zauberhafte Tochter gehört. Alles scheint perfekt zu sein. Schon so perfekt, das es irgendwie schon etwas komisch wirkte. Und dann: Gregor stürzt vom Balkon seiner Kanzlei in den Tod, er ist bzw. war erfolgreicher Anwalt. Für Helen bricht eine Welt zusammen. Polizei nimmt Selbstmord an, Helen will das jedoch nicht glauben und fängt an, selbst Nachforschungen anzustellen. Und dabei... den Rest müsst ihr schon selbst lesen.
Ein sehr spannender Roman. Ich finde es bemerkenswert, mit was für einer Raffinesse mich Kornbichler immer wieder in die Irre geführt hat. Großartig!
Sabine Kornbichler hat mich problemlos in ihre fiktive Welt entführt. Und da ich selbst auch schreibe, weiß ich, wie sehr es einen Schriftsteller freut, wenn er das schafft... denn nur, wenn man den Leser in seine Geschichte eintauchen lässt, hat man erreicht, was man auch erreichen wollte... ;-))))) Hoffe, ich erreiche das mit 'Mariposa' und 'Diagnose: Schizophasie' eines Tages auch.
Kornbichler fesselt ihren Leser mit ihrem ganz persönlichen Stil an ihr Buch. Einfach toll!

ein typischer "Frauenkrimi" - einfühlsam und spannend (22. April 2008)

Dieses Buch war das erste welches ich von der Autorin las. Sind alle in dieser Richtung geschrieben, werde ich gerne noch mehr von ihr lesen.

Zuerst ein Einblick in eine absolute Traumehe. Ein Paar das sich innig liebt, ihre enge Zuneigung auch gegenseitig zeigt und als Krönung der Harmonie noch eine süße Tochter bekommt. Die Autorin gewährt einen tiefen Einblick in eine absolut intakte - vielleicht etwas unrealistisch wirkende - Ehe. Helen und Gregor scheinen einfach wie füreinander geschaffen.
Dieses wunderbare Leben zerbricht mit einem Schlag, als Gregor, ein erfolgreicher und loyaler Anwalt, vom Balkon seines Büros stürzt. Die Polizei nimmt Selbstmord an. Helen kann sich dieser Ansicht nicht anschließen und versucht Licht in das Dunkel zu bringen.

Was sehr positiv auffällt ist, dass die Autorin wirklich versucht, den emotionalen Zusammenbruch nach so einem Schicksalsschlag den Lesern zu vermitteln. Helen ist gebrochen und kämpft auch ihrer Tochter zuliebe um ihre Zukunft. Allerdings kann sie sich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass ihr Mann Selbstmord begangen haben soll. Verzweifelt sucht sie nach irgendwelchen Anhaltspunkten um näheres über die tragischen Umstände zu erfahren. Ihre Freunde unterstützen sie bestmöglich, aber Helen bekommt nach und nach das Gefühl, manchen Menschen nicht mehr vertrauen zu können und Stück für Stück gibt die Autorin mehr über die Hintergründe vom Tod ihres Mannes preis. Die Spannung steigt bis zum Schluss. Auch wenn man bald eine Ahnung hat, wer der Mörder ist, so ist die Lösung trotzdem gelungen.

Fazit: ein spannendes Buch mit viel Empathie für die Protagonistin. Nicht der Weltkrimi, aber kurzweilige, gefühlvolle und spannende Unterhaltung.

dkb.de

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