Aus der Amazon.de-Redaktion
Eine psychiatrische Klinik, durch einen Wintersturm von der Außenwelt abgeschnitten, beunruhigende Meldungen über einen Mann, der Frauen innerlich bricht, ein Protagonist, der die Erinnerung an sich und seine Vergangenheit verloren hat. Das sind die Zutaten zu Sebastian Fitzeks packendem neuen Thriller, der einmal mehr nichts für schwache Nerven ist.Im Mittelpunkt des Romans steht "Caspar", ein junger Mann mit totaler Amnesie. Erst nach und nach lernt er sich selbst näher kennen. Dabei sind die Dinge, an die er sich erinnert, mindestens so unheimlich wie die Gegenwart, in der er nach einem Unfall in die einsam gelegene Klinik eingeliefert wird. Gibt es eine Verbindung zum "Seelenbrecher", und was eigentlich tut er seinen Opfern an, jungen Frauen, die über kurz oder lang nach der Begegnung sterben?
Jahre nach den Ereignissen in der Klinik recherchieren Studenten in einer Krankenakte, die Klarheit bringen soll. Angeleitet werden sie dabei von einem Professor, den ein dunkles Geheimnis zu umgeben scheint. Es dauert nicht lange, und die Studenten geraten in den Sog der unheimlichen Schilderungen.
In Rückblenden entfaltet Sebastian Fitzek seine Geschichte, die wie gemacht ist für eine filmische "Übersetzung". Dabei spielt er erneut seine Fähigkeiten aus, spannend zu erzählen und Fährten zu legen, denen der Leser vorsichtig folgt, um diese später wieder zu verwischen. Dabei zieht der Autor alle Register, die nötig sind für einen Psychoschocker der Extraklasse. Und in dem Moment, da alles klar zu sein scheint, setzt Fitzek zu einem furiosen Finale an...
Sebastian Fitzek, noch immer als Jungstar des Psychothrillers gehandelt, hat mit Der Seelenbrecher bereits sein viertes Buch vorgelegt. Mit den Vorgängerbänden Die Therapie oder zuletzt Das Kind hat er sich längst eine treue Fangemeinde gesichert -- die mit seinem neuen Band weiter wachsen dürfte. --Mathias Voigt, Literaturtest
Kundenrezensionen zu 'Der Seelenbrecher'
??? (5. Dezember 2008)
Leider kann der Seelenbrecher weder an "die Therapie" noch an "Amokspiel" anschließen, was Spannung und raffinierte Unterhaltung betrifft. Die Handlung ist größtenteils wirr - was die Rahmenhandlung betrifft, deren Notwendigkeit hab ich überhaupt nicht kapiert. Warum ausgerechnet derjenige der Seelenbrecher ist, den uns Fitzek als Seelenbrecher verkauft, hat sich mir auch nicht erschlossen. Schade.
In einer Nach durchgelesen (30. November 2008)
Ich habe bis jetzt alle Bücher von Ihm gelesen und war super begeistert, bis das Buch kam "Das Kind", von diesem Buch war ich sehr enttäuscht. Deshalb wusste ich nicht recht, ob ich den "Seelenbrecher" kaufen sollte. Habe es getan und das war auch gut so. Ein super spannendes Buch, man kann es nicht weglegen, ich habe es in einer Nacht durchgelesen, obwohl man es lieber nachts nicht lesen sollte. Super klasse Buch mit einer ein bischen verwirrenden Story, wie immer eben bei Sebastian Fitzek.Von Anfang an Spannung pur (26. November 2008)
Ich bin einfach nur total überrascht.Ich habe vor 5 Minuten das Buch zu ende gelesen, und bin einfach nur überwältigt.
Meine Rezension ist deshalb auch nicht sonderlich ausführlich.
Ich kann Ihnen nur versprechen, dass sie mit dem Buch wirklich , auch wenn Sie nicht Fan dieses Genre's sind, zufrieden sein werden. Das Buch bietet viele Wendepunkte und zwingt den Leser unweigerlich zum Grübeln.
Das Ende ist meiner meinung nach unglaublich gut.
Kann es nur weiterempfehlen !
Spitze (25. November 2008)
Da ich nichts verraten möchte, werde ich nicht viele Worte machen...Spannend, fesselnd, unerwartet, rätselhaft
Wenn man sich die Mühe macht, die Rätsel während des Lesens zu lösen, hat die Chance, das Ende zu 90 % zu wissen (also nicht nur für Leseratten geeignet, sondern auch für Adventurefans, die eigentlich nicht so gerne lesen)
Ganz unterhaltsam, aber schlicht gestrickt (25. November 2008)
Hm, ja, was schreibt man zu dem Buch.Gelesen hab ich es in einem Tag, was wohl eher daran liegt, dass es groß geschriebene, flüssig zu lesende 350 Seiten sind. Man muß keineswegs seine Nächte hiermit verbringen...
Der Autor schreibt durchaus spannend und hat einige interessante Wendungen und Ideen parat. Allerdings fehlt der große Rahmen. Die Geschichte mit den Studenten ist komplett überflüssig und eigetnlich nur Seitenfüller. Das wäre noch vertretbar, aber leider sind auch die Motive des Seelenbrechers und die ganze Hintergrundgeschichte derart überzogen und unglaubwürdig, dass das Ende etwas enttäuschend ist. Zwar ein toller Twist, aber zu flach für den Spannungsbogen. Der Seelenbrecher hätte schon ein bißchen mehr Komplexität vertragen und ein weniger schlichtes und unglaubwürdiges Motiv gebrauchen können.
Schön wäre auch gewesen, wenn die Hauptperson weniger persönlich in die Geschichte des Seelenbrechers involviert gewesen wäre.
Eine flüssig geschriebene nette Unterhaltung, aber etwas komplexer darf es schon sein und hätte gutgetan.


