Oma, erzähl mal: Das Erinnerungsalbum deines Lebens

Verkaufsrang: 801 (Bücher)
Autor: Elma van Vliet
Gebundene Ausgabe
EAN: 9783426654521
Auflage: 1
ISBN: 3426654520
Languages:
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Seitenzahl: 128
Erscheinungsdatum: 19. März 2008
Verlag: Knaur
von: Ilka Heinemann (Übersetzer), Matthias Kuhlemann (Übersetzer)
Preis: EUR 12,95

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Kundenrezensionen zu 'Oma, erzähl mal: Das Erinnerungsalbum deines Lebens'

Unbefriedigend /Mangelhaft (26. April 2008)

Ich hab sie mir alle vier besorgt. Da meine Großeltern nicht mehr schreiben können, aber erzählen, hab ich das schreiben für sie übernommen. Von der Idee her bin ich begeistert, doch an die Variante von Mama kam keines der anderen Exemplare mehr ran.

Zwischen Großmutter und Großpapa, da gibt es große Abweichungen. Ich hätte gerne gewusst, wie es ist mein Opa zu sein. Das wird bei ihm nicht gefragt, eher aber bei Oma. Zudem gibt es in den beiden Büchern auch Fragen die doppelt vorkommen. Bei Opa war es die Frage nach der Religion. Bei Oma die Frage nach ihrer Lieblingsmusik.
Das ist befremdlich gewesen. Meine Großeltern haben mich fast für verrückt erklärt. Sie kennen diese Fragerei ja auch nicht.

Den Teil mit den Jahreszahlen finde ich aber wieder sehr gelungen.

Dennoch, hätten es zu den Büchern mehr Fragen nach dem Oma- und Opasein geben können.

Also Mama und Papa, waren klasse Bücher, nur bei Oma und Opa wirkt alles schnell und unbeherrscht. Geldschneiderei vielleicht?
Ich glaube wer das Mama und Papa Buch kennt, kann sich Oma und Opa auch schnell selber basteln. (und dies bestimmt Liebevoller)

Das Erinnerungsalbum Deines Lebens! (17. März 2008)

Leider nur allzu schnell geht Wissen verloren, insbesondere wenn es persönliches Wissen ist und die eigene Geschichte repräsentiert. Die OMA hat viel erlebt und dieses Wissen an Enkel und Kinder weiterzugeben ist doch eine tolle Sache - warum also nicht aufschreiben, doch welche Fragen sind interessant und was lohnt es sich zu erzählen? Das Buch von Elma van Vliet OMA, ERZÄHL MAL! gibt Fragen vor, die es sich lohnt zu beantworten. Ein unschätzbarer Fundus an Wissen offenbart sich damit den Folgegenerationen!


Eine schöne Sache dieses Buch, den die Fragen sind interessant und der Platz zum beantworten ist ausreichend, auch wenn man der Beschenkten Zeit geben sollte die Fragen zu beantworten, denn es sind derer viele!

Damals wie heute ändert sich vieles und man will wissen wie sich die OMA auch damals gefühlt hat, was sie antrieb und was sie wie erlebte. Dieses Buch gibt in den verschiedensten Bereichen dazu Möglichkeiten auf:

Über die Familie und Verwandtschaft, das tägliche Leben, Ausbildung und Beruf, Familiengründung, Lebensstil und Freizeit, wichtige Momente und Ereignisse und Lebensweisheiten und Erfahrungsschatz.

Ein wichtiger Hinweis, dieses Buch an die OMAS ist für die Generation gedacht, welche sogar noch den ersten Weltkrieg miterlebet hat oder zumindest seine Auswirkungen, doch auch ohne die Beantwortung dieser Fragen ist das Buch interessant. Es gibt deshalb auch noch das fast gleichlautende Buch MAMA, ERZÄHL MAL!

Viele nette Abbildungen aus der schwarz - weiß Zeit und die Möglichkeit mit Photos und Zeichnungen das Buch zu verschönern und zu vervollständigen.

Mit spezifischen Fragen für die OMA, als Zeitzeuge aus ganz weiblicher Sicht.

Ein einzigartiges Kompendium des persönlichen Wissens, wenn die OMA denn dann das Buch auch vollständig ausgefüllt hat! Unschätzbar und unbezahlbar...

Eine der schönsten Möglichkeiten historisches und familiäres Wissen innerhalb der Familie für spätere Generationen aufzubereiten und zu bewahren, denn aufgeschriebenes Wissen bleibt!

Dieses Buch gibt es übrigens mit ganz wenigen Änderungen auch für den OPA!

Sehr empfehlenswert!

Was für Opa gilt, gilt nicht immer für Oma (10. März 2008)

Die Idee zu diesem Konzept geht auf das Jahr 2001 zurück. Als die Mutter der Autorin ins Krankenhaus eingeliefert wurde und die Ärzte eine düstere Prognose stellten, merkte Elma van Vliet erst, wie wenig sie von ihrer Mutter weiss. Fragen über das Kleinsein und Grösserwerden, über die Liebe, die Freizeit und andere bewegende Dinge. Fragen, deren Antworten ihr die Mutter nochmals ganz nahe bringen sollten. Da diese Erfahrungen ganz viele Menschen teilen, wurden die Bücher "Mama, erzähl mal!" und "Papa, erzähl mal!" zu grossen Erfolgen. Eine Fortsetzungsgeschichte nach bewährtem Konzept zu schreiben, ist daher verständlich. Also gibt es nun Fragen an die Grosseltern.

Mir gefallen Idee und deren Umsetzung. Was mich stört ist mangelnde Modellpflege und die Arbeit an Details. Wenn ich mir ein noch schöneres und überzeugenderes Layout wünschte, hat das auch damit zu tun, dass sich gerade Holland in den letzten Jahren als Hort innovativer Buchproduktionen und modernem Grafikdesign erwies. Ich hätte mich bei der Grafik noch mehr an den Vorstellungs- und Erfahrungswelten von Grosseltern orientiert. Zudem haben Omas auch nicht die gleichen Wahrnehmungen bei historischen Ereignissen oder bei ihrer Freizeitgestaltung wie Opas. Bei beiden Geschlechtern dieselben Spielzeuge aufzuführen, finde ich dann schon mehr als eine Unterlassungssünde.

Mein Fazit: Trotz meiner Detailkritik empfehle ich dieses Buch gerne weiter. Den grössten Gewinn werden Käufer haben, die es nicht einfach nur verschicken, sondern mit der Grossmutter gemeinsam durchblättern, ausfüllen, diskutieren. Ob am Schluss auf jeder Zeile etwas steht, ist völlig nebensächlich.

dkb.de

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