Kundenrezensionen zu 'Der gestohlene Engel'
Immer wieder schön (1. September 2008)
Der Schreibstil der Autorin nimmt mich jedes Mal wieder in den Bann. Die Geschichte ist gelungen und flüssig geschrieben. An meinen speziellen Favouriten "Klaras Haus" kommt das Buch zwar nicht ran, ist trotzdem fünf Sterne wert.Spannend bis zur letzten Seite (7. August 2008)
Drei Freundinnen, die sich seit Ewigkeiten kennen. Eine von ihnen wird krank und möchte, dass ihre Tochter Svenja nach ihrem Tod versorgt ist. Nun kommt ans Tageslicht, dass ihr Ex-Mann gar nicht der Vater des Kindes ist. Ein kleiner Engel ist der einzige Hinweis zu ihm und Sophie (eine der Drei) macht sich auf die Suche. Doch scheint die Lawine, die sie lostritt extrem groß zu sein. Irgendwann stellt sich die Frage: Ist es möglich die Wahrheit herauszufinden? Wird die Freundschaft das verkraften? Und wie geht man letztlich mit den Ergebnissen um?Denn meistens hängt mehr daran, als man anfangs angenommen hat... so auch hier.. je tiefer Sophie gräbt, desto komplizierter wird alles.
Letztlich ist es aber genau das, was dieses Buch unglaublich spannend macht. Immer wenn man denkt, man ist auf der richtigen Spur, dann schlägt man die nächste Seite auf und alles kommt anders..
Definitiv lesenswert!!
Wo bleiben die gemischten Charaktere? (5. August 2008)
Leider kann ich mich den vielen positiven Rezensionen nicht so recht anschließen. Das Gutmenschentum und das Schlechtmenschentum feiern in diesem Roman Triumphe. Es gibt auch etwas dazwischen, möchte man der Autorin ständig zurufen, nämlich die sogenannten "gemischten Charaktere". Die sind es doch, die unsere Welt spannend machen.Darüber hinaus fand ich die Handlung ziemlich weit hergeholt und ehrlich gesagt wenig spannend. Aber Sabine Kornbichler hat sicher eine große Fangemeinde bei den lesenden Frauen, die es etwas betulicher und übersichtlicher mögen. Und dann passt das schon ...
Okay - aber es gibt bessere Bücher von Sabine Kornbichler (1. Mai 2008)
Eines vorweg: Ich bin ein absoluter Sabine-Kornbichler-Fan. Sie gehört zu den wenigen Autor/inn/en, deren Bücher ich direkt nach dem Erscheinen ohne zu zögern in gebundener Form kaufe. Insofern ist die Messlatte, die ich anlege, sicherlich recht hoch...Dennoch finde ich, dass "Der gestohlene Engel" wohl nicht zu ihren Top-Titeln gehören wird: Ich werde diesen Roman sicher so schnell kein zweites Mal lesen, während ich "Klaras Haus", "Steine und Rosen" und "Majas Buch" bereits mehrmals verschlungen habe.
Dennoch ist es wieder ein lesenswertes Buch, das wohltuende Tiefe hat und zum Nachdenken anregt, ohne zu anstrengend für die Lektüre am wohlverdienten Feierabend zu sein.
Der Inhalt ist in der Buchbeschreibung gut wiedergegeben. Daher gehe ich nicht mehr auf das "was", sondern nur auf das "wie" ein: Die Handlung hätte aus meiner Sicht etwas gestraffter präsentiert werden können. Das letzte Drittel des Buches ist dann wieder ein typischer Kornbichler: Spannend und fast nicht aus der Hand zu legen.
Mein Gesamturteil: Nette Lektüre, aber der Erwerb der Taschenbuchausgabe ist bei diesem Buch wohl ausreichend.
Ein Festival der Gefühle (7. April 2008)
Da ich ja schon ein alter "Kornbichlerfan" bin, war ich froh nun endlich auch dieses Werk in Händen zu halten.Die Geschichte ist sehr gut erzählt. Man, besser Frau, findet sich sehr schnell zurecht. Der Leser leidet mit den Figuren im Buch.
Ein Trio, eine Freundschaft, die schon jahrzehntelang hält, wer wünscht sich das nicht. Es könnte alles so schön sein, wenn nicht eine der drei Freundinnen unheilbar krank wäre.
Ausgerechnet diese der Damen hat aber eine kl. Tochter. >schnief<
Jetzt soll die Suche nach dem wahren Vater beginnen. Selbstverständlich helfen wahre Freundinnen da natürlich mit. Einziger Anhaltspunkt, eine mit Steinen besetzte Engelsfigur.
Nach einigen "Irrungen u. Wirrungen", nimmt das "Puzzle" aber immer weiter Form an und am Ende kommt es so, wie es vielleicht kommen muss, aber anders als der Leser das erwartet hat.
Zwischendurch trifft man immer wieder auch Personen u. Charakteren, die einem ans Herz wachsen u. die so viel Persönlichkeit durch Frau Kornbichler bekommen, dass man glaubt, sie schon lange zu kennen.

