Spiel der Teufel

Verkaufsrang: 2428 (Bücher)
Autor: Andreas Franz
Gebundene Ausgabe
EAN: 9783426662991
Auflage: 1
ISBN: 342666299X
Languages:
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Seitenzahl: 496
Erscheinungsdatum: 12. April 2008
Verlag: Knaur
Preis: EUR 14,60

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Gerd Wegner war ein guter, ein loyaler, ein unbestechlicher Polizist. Das jedenfalls glauben Lisa Santos und Kommissar Sören Henning, als sie vom vermeintlichen Selbstmord ihres Kollegen erfahren. Gefunden wird die Leiche in einem sorgsam abgedichteten Auto in Wegners Garage, mit einem Schlauch vom Auspuff ins Wageninnere, auf dem Rücksitz zwei leere Flaschen Wodka. Santos und Henning sind entsetzt, und das gleich aus mehreren Gründen. Denn Wegners Frau, die schöne Russin Nina, behauptet, dass sich ihr Mann niemals selbst getötet hätte -- und das, obwohl das Ehepaar vor kurzem ihre über alles geliebte Tochter bei einem Autounfall verloren hat. Außerdem hasste der Tote Wodka. Und Nina ist wieder schwanger. Das Leben wäre also für Wegner auch nach dem Schicksalsschlag weitergegangen.

Wer aber könnte ein Interesse daran haben, Wegner umzubringen? Warum fuhr der Polizist einen teuren BMW und machte seiner Frau Geschenke, die er mit seinem Beamtengehalt nie und nimmer hätte bezahlen können? Weshalb waren auch schon beim Unfalltot der Tochter zwei Flaschen Wodka im Spiel gewesen? Warum gingen Razzien der Polizisten immer wieder ins Leere, seitdem Wegner mitarbeitete? Und weshalb hatte Wegner eine Geliebte, wo seine Ehe doch angeblich so glücklich war? Santos und Henning ermitteln -- und stechen in ein Wespennest, bei dem nicht nur ihr toter Kollege in einem völlig neuen Licht erscheint, sondern auch die russische Organmafia eine zentrale Rolle spielt...

Für Spiel der Teufel hat Andras Franz lange recherchiert. Deshalb ist die Geschichte, die letztendlich tief hineinführt ins dunkle Geschäft von illegalem Organhandel und illegaler Organverpflanzung, so überaus glaubwürdig geschrieben und packend gelungen. So kann man Spiel der Teufel nur wärmstens empfehlen. Beste Thrillerliteratur von einem der besten deutschen Thrillerautoren überhaupt. -- Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de

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Kundenrezensionen zu 'Spiel der Teufel'

Wer Big Mäcs mag und Jerry Cotton... (11. November 2008)

... der wird sich mit diesem Buch ebenso zufrieden geben wie mit einer geöffneten Frittenbude um drei Uhr nachts. Es ist weder stilistisch noch inhaltlich an irgend einer Stelle herausragend. Ich fand es überaus anstrengend, gesichtslosen Nicht-Charakteren durch endlose flache Dialoge zu folgen. Die Opfer bleiben schicksalslos, und wenn gar nichts mehr hilft, tauchen aus fernen Ländern zum Äussersten entschlossene Frauen auf wie Kai aus der Kiste und agieren mehr als unglaubwürdig. Das ist sehr schade bei diesem Thema, das brisant und wichtig ist. Aber wenn Organ-Handel zu einem so schlappen Plot "verwurstet" wird, bei dem so viel Nebensächliches und Belangloses über Seiten hinweg ausgewalzt wird, ist das sehr schade. Ich habe es zu Ende gelesen und frage mich wirklich, für welche Klientel Herr Franz schreibt.

Etwas langatmig aber mit unerwarteten Wendungen !!! (20. September 2008)

Ich habe schon mehrere Bücher von Andreas Franz gelesen. Das Buch "Spiel der Teufel" war nicht so unter der Gürtellinie wie die bisherigen Bücher von Andreas Franz. Für mich ist das Buch zu langatmig geschrieben. Den Inhalt hätte man auch kürzer fassen können. Hierbei handelt es sich eigentlich um ein sehr interessantes und aktuelles Thema. Leider sind mir in diesem Buch einfach zu viele Dialoge. Es lässt sich zwar sehr flüssig lesen ist aber einfach zu langatmig. Den Schluss finde ich allerdings sehr gelungen. Er war sehr spannend und mit vielen unerhofften Wendungen. Alles in allem 3 Sterne !

Zäh wie Leder.... Klischehaft und Langatmig (9. Juli 2008)

Der neue Roman von angeblich "Deutschlands erfolgreichstem Krimiautor" war wohl nicht sein bester Wurf. Er irrt am Anfang an zu vielen Schauplätzen herum und versucht gegen Ende alles wieder unter einen Hut zu bringen. Langatmig nach 252 Seiten kommt einwenig " Schwung" in die Geschichte. Allerdings wenn der Autor einen "krübeln" lässt und man versucht einen Antwort zu finden, bekommt man sie schon 2 Seiten weiter geliefert. Dafür überschlagen sich die Ereignisse auf den letzten 80 Seiten. Man hat das Gefühl, dass bei dem Showdown alles an Spannung nachgeholt werden soll was zuvor versäumt wurde.

Sämtliche Klischees werden bediend: Polizisten sind entweder korrupt, alkoholabhängig oder wenn sie bei den Guten sind, hängt ihnen ein Fehler aus der Vergangenheit an und sie haben eine kaputte Ehe.....
Ach ja und die Russenmafia und bösen Oligarchen.......

Ich lese viele Krimis von In- und ausländischen Autoren und muss leider sagen, Spiel der Teufel war das "schlechteste Buch" das mir je in die Finger kam.

Schade, vielleicht kann er s besser, dass war absolut nix.....




Warum dieses Ende? (17. Juni 2008)

Andreas Franz hat in diesem Buch wirklich alles aber auch wirkliche alles aus Klischeeschublade geholt was raus zuholen war. Aber das dickste Ding, war das Ende. Ich frag mich echt mussten die letzten zwei Seiten sein?

Schade, hätte mir mehr erwartet (15. Juni 2008)

Hm, also das war wohl eher ein "Fränzchen" als ein anständiger Franz, wie eine Vorrednerin schon bemerkte.

Das Buch ist nicht schlecht, liest sich leicht und schnell, aber es ist auch nicht wirklich gut.

Ich liebe Andreas Franz-Krimis, aber da hat er sich wohl ein bisschen vergaloppiert.

Die Geschichte erinnert sehr an "Syndikat der Spinne", auch in diesem Buch ist jeder Politiker bestechlich, jeder Bulle korrupt, jeder Vorgesetzte Alkoholiker, alle Russen böse oder naiv, aller Reichen durch und durch schlecht, alle Frauen großbrüstig und sexsüchtig, etc.

Ich finde auch vieles sehr unlogisch: Beim furiosen Showdown schafft es eine (!) zierliche Frau, mit nur einer Pistole fünf (!!) Männer zu überwältigen, noch dazu einen russichen Mulimillionär, der von ausgebildeten KGB-Bodyguards beschützt wird...naja, seeeehr an den Haaren herbeigezogen.

Und wenn man den überraschenden Schluss kennt, stellt sich auch die Frage, warum Nina die Beamten überhaupt dazu gebracht hat, am Suizid ihres Mannes zu zweifeln. Und wieso lässt sich Elena genau in die Organisation ein, die ihre Schwester auf dem gewissen hat?? Oder war Larissa gar nicht die Schwester von Elena?? Und warum fiel Gerd der russischen Organisation überhaupt auf??? Nur weil er als Deutscher fließend russisch kann??

Fragen über Fragen. Schade, Herr Franz. Vielleicht wird ja Ihr neues Buch wieder besser.

(P.S.: Wie unhöflich, eine Frau namens Lisa Santos immer nur "Santos" zu nennen!!)

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