Kundenrezensionen zu 'Noch eine Runde auf dem Karussell: Vom Leben und Sterben'
Dem Tod den Schrecken nehmen (13. November 2008)
Terzani schreibt was unsere Gesellschaft leider allzuoft verdrängt - wir alle müssen sterben. Er setzt sich jedoch auf eine Art und Weise mit diesem "Tabuthema" auseinander die dem Leser eine große Gelassenheit vermittelt. Unser Leben ist endlich und daher sollten wir uns während des lebens mit dem Leben beschäftigen. Große Weisheit und durch die Krankheit gewonnene innere Ruhe vermitteln dem Leser eine anwendbare und logische Spiritualität. Ist die Krankheit der Weg oder der Weg die Krankheit ? In diesem Buch kann jeder seine eigenen Antworten finden.super buch (28. September 2008)
tolles, bewegendes Buch. Es zeigt die durch schwere Krankheit ausgelöste Auseinandersetzung mit den Grenzen des Ratios und den Dingen, die dahinterliegen ohne dabei platt ins Esoterische abzudriften. Unbedingt empfehlenswert!Im Zweifel für das Leben (9. September 2008)
Noch eine Runde auf dem Karussell: Vom Leben und SterbenDer Klappentext des Buches verspricht ein "seltenes Beispiel westlicher Weisheit". Der Inhalt hält dieses Versprechen leider nicht. Der journalistischen Fingerfertigkeit Terzanis ist es zu verdanken, dass ich das Buch trotzdem zu Ende gelesen habe. Denn eines kann er wirklich - wunderbar schreiben und den Leser an der Hand durch fremde Welten, spannende Kulturen und wunderbare Geschichten führen. Wer das sucht, ist mit dem Buch gut bedient und kann eine Menge lernen. Wer jedoch hofft, im Buch erschöpfende Antworten auf philosophische Fragen zu finden, der bleibt am Ende als Leser ratlos zurück. Denn eines schafft Terzani leider auf seiner Reise nicht: die eigene Skepsis und vor allem seine Ichbezogenheit zu überwinden. Beides wären Voraussetzungen, um wahre Weisheit zu lehren, was sicher Ziel des Buches war. Aber Terzani bleibt an der Oberfläche und so ist das Buch leider nicht mehr als ein schöner, wunderbar bildhaft erzählter Reisebericht.
Alles, was hilft (9. April 2008)
Der professionelle Schreiber, Journalist und Weltreisende Terzani zieht den Leser sofort in den Bann mit dem Bericht über seine letzte Reise. Er teilt nicht nur frei und offen seine Erfahrungen mit und erzählt von den Orten, die er besucht, und den Menschen, die er trifft. Das Buch enthält darüber hinaus auch eine Fülle an Anekdoten und östlichen sowie westlichen Weisheiten. Dazu gibt es viele Informationen über Heilmethoden und Gesundheitszentren. Tiziano Terzani beweist einmal mehr, dass er ein wahrer Meister der Erzählkunst ist. Man mag nicht in allem seiner Meinung sein, aber da er in der Regel die distanzierte Haltung des Journalisten beibehält, fällt es leicht dies zu akzeptieren. Es ist geradezu beeindruckend, welches Pensum Terzani absolviert - trotz seiner körperlichen Einschränkung.Schließlich kommt er an bei sich selbst und schließt Frieden mit der Krankheit, in dem Bewusstsein alles getan zu haben was möglich ist. Er akzeptiert die Krankheit als Teil der kosmischen Ordnung und sieht auch die Chance zur Entwicklung, die ihm diese bietet. Tiziano Terzani starb 2004 in Orsigna in der Nähe von Florenz.
Das außergewöhnliche Buch eines außergewöhnlichen Menschen.
Namaste (5. April 2008)
Es gibt kein Buch der letzten Jahre, was mich mehr begeistert und auf meinem eigenen Weg weiter gebracht hätte, als dieses. Wo sind die noch Lebenden, mit denen man so wunderschöne Gedanken austauschen könnte, wie Terzani sie in unglaublich ehrlicher, bildhafter und kurzweiliger Sprache über sein so volles Leben niedergeschrieben hat.Wer sich für die Grundfragen der menschlichen Existenz und östliche Weisheiten interessiert, wird sich über dieses Buch als Geschenk freuen!




