Kundenrezensionen zu 'Babyernährung gesund & richtig: B(r)eikost und Fingerfood ab dem 6. Lebensmonat'
Pflichtlektüre zum Thema B(r)eikost (11. November 2008)
Ein wirklich gutes Buch, das nach den Rezensionen, die ich hier gelesen habe meine Erwartungen nur noch übertroffen hat.Das Buch greift viele wichtige Faktoren der Säuglingsernährung auf und bleibt dabei stets sachlich und wissenschaftlich. Angenehm sind dabei zum immer wieder Nachlesen die übersichtlichen Tabellen zu Themen wie: "verbotene Lebensmittel", "erste Mahlzeiten fürs Baby vom 1. bis 12. Lebensmonat", etc.
Erfreulich ist auch die Sensibilität mit der Frau Eugster mit Themen wie vegetarischer Ernährung oder der Wahl zwischen Fertigbreien (Gläschen) und selbst gekochter Beikost umgeht. Gerade diese Objektivität und Unvoreingenommenheit hat mich schlussendlich dazu gebracht, doch selber zu kochen, anstatt mein Kind mit fertigen Gläschen zu füttern (wobei ich das hier in keinster Weise verurteilen will), obwohl ich das eigentlich nie vorhatte. Das liegt sicher auch an den einfachen Rezeptvorschlägen, die auch in der Anzahl übersichtlich bleiben, so dass man gar nicht erst auf die Idee kommt, sich mit der Vielfalt verrückt zu machen (Rezeptbücher gibt es ja schon genug, dieses Buch legt seinen Schwerpunkt eben woanders)) und beim Kochen voreilig das Handtuch zu werfen.
Besonders empfehlen kann ich das Buch, weil es an keiner Stelle dogmatisch wirkt und hier nicht versucht wird, mit erhobenem Zeigefinger die Weisheit an die Mütter zu bringen.
Frau Eugster orientiert sich bei ihren Kapiteln stets an der Individualität der Kinder und den jeweiligen Gegebenheiten in den Familien, ohne jemals belehrend zu wirken.
Wichtig für sie ist und bleibt, dass die Kinder von Anfang an lernen, mit Freude zu essen.
In diesem Zusammenhang möchte ich als nicht stillende Mutter noch einmal erwähnen, dass ich die Aufregung anderer Rezensentinnen gar nicht verstehen, denn ich habe mich an keiner Stelle dieses Buches diskriminiert gefühlt, weil ich von Anfang an mein Baby nicht gestillt habe. Und allein der Fakt, dass Muttermilch nun einmal die beste und nährstoffreichste Nahrung in den ersten Lebensmonaten ist und diese Tatsache von der Autorin Erwähnung findet, empfinde ich keineswegs als Angriff!
Absolut empfehlenswert! (6. November 2008)
Ein absolut zu empfehlendes Buch! Umfassend, wissenschaftlich begründet und mit viel Feingefühl gibt die Autorin Hilfestellung zu einem Thema, das strittiger nicht sein könnte. Immer wieder betont sie, dass das Essenlernen Spaß machen soll und man auf die Individualität seines Kindes achten sollte. Mit Rezepten, verbotenen Lebensmitteln und besonderem bei Allergiegefährdung ist es eine sinnvolle Anleitung und Stütze und macht Mut, wenn es mal nicht so klappt!Einzig anzumerken: Als NICHT stillende Mutter kann man sich evtl etwas diskriminiert vorkommen, denn die Muttermilch wird hier immer wieder als das Nonplusultra angepriesen...
Nicht stillende Mütter werden diskriminiert (22. Oktober 2008)
Als nicht-stillende Mutter kann man sich mit diesem Buch wirklich diskriminiert fühlen.1. wird nur über Muttermilch berichtet, Säuglingsmilch wird kaum einmal erwähnt.
2. werden nur die Vorteile der Muttermilch, was z.B. die Nährstoffspeicher angeht, besprochen. Somit wird einfach von Grund auf ausgegangen, dass z.B. ein Kind bis zum 2. Lebensjahr genügend Eisen hat, um nicht an Eisenmangel zu erkranken. Dabei vergisst die Autorin zu sagen, wie man die Speicher für nicht gestillte Kinder auffüllt. Bzw. wie viel Eisen nicht gestillte Kinder tatsächlich brachen.
Ich finde dieses Buch die Euro 15,95 nicht wert!
Hilfreiches und fundiertes Sachbuch (11. Februar 2008)
Das Buch startet mit der ersten Essphase des Kindes, der Stillphase. Hier wird erläutert, welche physischen und psychischen Vorteile das Stillen besitzt und wie man diese positiv ausnutzen kann. Doch nach dieser Einführung geht es sofort an das eigentliche Thema des Buches, die Beikost.Schritt für Schritt wird hier den Eltern erklärt, wie sie bei der Ernährung ihres Kindes vorgehen müssen. Und das ist gar nicht so schwierig. Eine ausführliche Beschreibung zeigt, worauf zu achten ist, damit man den Moment erkennt, in dem das Baby bereit für feste Nahrung ist. In kleinen Absätzen werden die Lebensmittel, die sich zum Start eignen, vorgestellt und erklärt, wie man daraus einen Brei bereiten kann. Am Schluss dieses Kapitels folgen kleine Rezeptideen für etwas Abwechslung auf dem Babytisch.
Der nächste Abschnitt befasst sich mit dem Kind, das seinen ersten Geburtstag gefeiert hat. Denn hier erfolgt langsam, aber stetig der Übergang zur allgemeinen Familienkost. Ausführlich erklärt die Autorin, was alles auf dem Speiseplan enthalten sein muss und wie man das Thema Essen zu einem lustvollen und für alle Seiten zufriedenstellendem Vorgang macht. Auch am Ende dieses Buchteils gibt es Vorschläge für Kochrezepte, die sowohl Kind als auch Eltern zufrieden stellen.
Im letzten Teil des Ratgebers beschäftigt sich die Autorin mit speziellen Fällen. Hier erfährt man, wie man sein Baby auf Reisen am besten verpflegt und was zu tun ist, wenn es krank ist. Besonders auf die Themen Erbrechen, Durchfall und Verstopfung wird genauer eingegangen. Für besorgte Eltern besonders wichtig ist der Abschnitt über zu dünne oder zu dicke Kinder, denn hier werden viele Ängste aufgeklärt.
Ein sehr großer Teil befasst sich danach mit dem Thema Allergien. Eltern lernen hier, wie sie allergiegefährdete Kinder ernähren und worauf bei der Einführung unbekannter Lebensmittel auf dem Speiseplan zu achten ist. Als Abschluss gibt es eine Ernährungslehre. Hier erfährt man, welche Stoffe in der Nahrung enthalten sind und wie man eine besonders gute Kombination an lebenswichtigen Elementen erhält.
Babyernährung gesund & richtig" ist für alle unerfahrenen Eltern ein Ratgeber, den man nur empfehlen kann. Denn hier wird nicht nur aufgeklärt, sondern es werden auch Probleme angesprochen und Ängste genommen. Sehr deutlich wird klar gemacht, dass Essen lernen einfach ist, wenn man auf sich und sein Baby hört und nicht auf irgendwelche Ernährungspläne. Zusätzlich wird klar, dass selbst hergestellte Breie wesentlich günstiger und vorteilhafter für das eigene Baby sind als gekaufte.
Für alle, die einen Säugling zu Hause haben, ein hilfreiches und fundiertes Sachbuch über die erste Ernährung, die dem Leser viele Sorgen von den Schultern nimmt.
hat mir sehr gut getan (6. Februar 2008)
Nachdem ich schon völlig frustriert war, weil meine Tochter nach 2 Wochen Brei auf einmal keine Lust mehr drauf hatte und nur noch unter Protest gegessen hat, dachte ich, dass kanns ja auch nicht sein!Aber was man machen soll, wenn das Kind eben nicht so toll ist, stand in keinem der Ratgeber und Broschüren, die wir sonst so bekommen hatten.
auf jeden Fall nochmal ein paar Tage Pause machen.
Und dann bin ich hier auf dieses Buch gestossen, und das tut einfach nur gut zu lesen, dass es eben völlig normal sein kann, wenn ein Kind länger braucht oder womöglich gar keinen Brei essen mag und lieber gleich und/oder später mit etwas festerem anfangen möchte.
Jetzt bin ich wieder guter Dinge, und demnächst versuchen wir das nochmal etwas gelassener und probieren einfach aus, bis wir das richtige gefunden haben, das meiner kleinen Maus schmeckt.
Ich werde Allen, die sich ein bischen unsicher fühlen, wie denn so ein B(r)eikostaufbau konkret funktioniert, sofort dieses Buch empfehlen!




