Kundenrezensionen zu 'Drachenprinz. Die Feuerreiter Seiner Majestät 02.'
Okay... (13. Oktober 2007)
leider fand ich den 2.Teil der Feuerreiter-Trilogie nicht so packend wie -Drachenbrut-. Das hängt einmal mit der an den Haaren herbeigezogenen Ausgangssituation zusammen, wohl aber auch am Schreibstil. Eine 2-Strang Erzählweise hätte der zwar interessanten, aber nicht richtig spannenden Handlung besser getan. Auch empfand ich, dass die Autorin die chinesische Kultur nur als exotisches Aufhängsel genommen hat, aber leider nur sehr rudimentäre Kenntnisse dieser hat. So werden die -Bösewichter- austauschbar. Mal sehen, was der 3.Teil bringt...Zu wenig Gefühl, zu viel Gerede. Aber selbst eine Meinung bilden. (25. September 2007)
Nachdem ich den ersten Teil dieser Geschichte geradezu verschlungen habe, stürzte ich mich voller Zuversicht auch auf den zweiten Teil.Doch leider hat dieses Buch meine Erwartungen auf keinste Weise erfüllt.
Das Buch hat, im Gegensatz zum Vorgänger, meines Erachtens viel zu wenig Gefühl und zu wenig..., naja, wie könnte man das ausdrücken, mir fehlen einfach die "schönen Szenen" vom Vorgänger, wie z.B. das innige Verhältniss zwischen den Drachen, oder die wirkliche Freundschaft zwischen Laurence und Temeraire, sowie auch die hervorragenden Schlachtszenen.
In diesem Buch werden soviele chinesische Namen durcheinander geschmissen, dass einem schon nach den ersten 150 Seiten gewaltig der Kopf raucht. Mehr als das halbe Buch handelt von der Überfahrt von England nach China. Die wenigen vorkommenden Schlachtszenen sind nicht einmal halb so spannend wie die des ersten Teils.
Spätestens aber in China angekommen verliert man als Leser komplett den Überblick, da dort auch alle Drachen Chinesische Namen tragen, und die Politik nun ausgeweidet wird.
Es wird im ganzen Buch einfach zu viel diskutiert und die politischen Geplänkel sind auch bald nicht mehr interessant.
Mir kommt das Buch als eine Art Zwischenlösung, zwischen dem ersten Band (einem wirklichen Meisterwerk und meiner Meinung nach dem besten Buch das ich je gelesen habe) und dem hoffentlich guten dritten Buch vor, welches ich aber erst noch lesen muss.
Vielleicht muss man dieses Buch auch erst zweimal lesen, um richtig durchzusteigen, aber dazu fehlt mir wirklich die Lust.
Ich werde mir nun den dritten Band anschaffen, da ich wissen will, wie diese Geschichte weitergeht.
Macht euch selbst eine Meinung, aber ich finde dieses Buch einfach nicht gelungen.Trotzdem gehört es nunmal dazu. Die 2 Sterne erhält es nur durch die wenigen guten Szenen und die Zugehörigkeit zum ersten Band.
Ein Meisterwerk! Kann man nicht mehr aus der Hand legen (19. August 2007)
War schon "Drachenbrut" ein gelungener Wurf, so kann "Drachenprinz" nur noch als brillant und genial bezeichnet werden. Leichte Schwächen wie in der Handlung des ersten Romans gibt es hier nicht mehr; der zweite Band bewegt sich von Spannungshöhepunkt zu Spannungshöhepunkt auf der ereignisreichen Reise von Temeraire und Laurence an den Hof des Kaisers von China. Die Seereise ist unnachahmlich dicht und lebendig geschildert; jede Seite reißt mit. In Peking angekommen, bricht die Spannung nicht etwa ein; im Gegenteil: Ein eifersüchtiger Laurence muss erleben, wie gut sich Temeraire am chinesischen Hof einlebt, und gleichzeitig befindet sich die Delegation der Engländer in einer prekären Lage...An "Drachenprinz" überzeugt einfach alles - Figuren, Handlung, Spannung, Sprache. 6 wohlverdiente Sterne!
PS: Ein Tipp: Bei einer vergleichbaren Kombination von Sujets (Schiffe, Drachen) kann eigentlich nur noch Robin Hobb mit ihrer Zauberschiff-Trilogie mithalten...
Reise nach China (3. Juli 2007)
Temeraire ist ein "Himmlischer Drache". Der Besitz dieser äußerst seltenen Rasse ist der kaiserlichen Familie von China vorbehalten. Temeraire hätte ein Krönungsgeschenk an Napoleon sein sollen und dass nun ein einfacher britischer Kapitän sein Partner ist, versetzt ganz China in helle Empörung. Der Bruder des Kaisers führt höchstpersönlich die Delegation an, die Temeraire von Laurence trennen und nach China zurückbringen soll. Und obwohl sich Kapitän und Drache standhaft weigern sich zu trennen, könnte Verführung das erreichen, wozu politischer Druck und Gewalt nicht im Stande sind. Denn die beiden Freunde müssen nach China reisen, wo Drachen als ebenbürtige Partner behandelt werden und nicht als seelenlose Kriegsmaschinen.Nach DRACHENBRUT hatte ich mir vom zweiten Band mehr erwartet. Zwar wirkt die Welt authentisch und die Hauptcharaktere Laurence und Temeraire sind liebenswert wie eh und je, aber ein paar Details stießen mir sauer auf.
Der Auftakt ist noch vielversprechend - der Leser kann die Bedrohung, die die chinesische Delegation darstellt, und Laurence und Temeraires Verzweiflung nachempfinden. Dann aber begeben sie sich auf die Reise nach China und diese nimmt volle 2/3 des Buches ein. 2/3, in denen viele kleine Abenteuer passieren, die mit der Hauptgeschichte nicht viel zu tun haben (Piraten, Stürme, Seeschlangen, Mordversuche, Seuchen). Leider wird die eigentliche Geschichte in den Hintergrund gedrängt und man wird von der Auflösung regelrecht überrumpelt. Innerhalb von ein paar Dutzend Seiten wird eine Verschwörung am chinesischen Hof aufgedeckt und zerschlagen. Da fehlt einfach die Relation!
Zudem ist die Darstellung der chinesischen Kultur und des Kaiserhofes nur schemenhaft, was natürlich dadurch bedingt sein kann, dass Laurence dort nie richtig eingeführt wird und der Leser durch seine Wahrnehmung beschränkt ist. Dennoch ist es eine verpasste Chance, dem Buch mehr Atmosphäre einzuhauchen.
Das klingt ziemlich hart, nicht wahr? Ich finde nicht, dass DRACHENPRINZ schlecht ist, im Gegenteil! Aber die Autorin hat dass das Potential, das in der Geschichte steckt, nicht voll ausgeschöpft.
Von mir gibt es vier solide Sterne und ich freu mich schon auf die kommenden Bände.
Die Feuerreiter Seiner Majestät: Drachenbrut, Drachenprinz, Drachenzorn, Drachenglanz, ...





