Kundenrezensionen zu 'Roter Engel'
edelgeil (23. September 2008)
super spannend, intelligent und einfühlsam geschrieben ! das buch kann weder mann noch frau aus der hand legen !Super Spannend (28. August 2008)
Ich hab nun schon einige Bücher von Tess Gerritsen gelesen.Anfangs die Jane Rizzoli Romane, dann "Kalte Herzen" und als letztes "Rote Engel". Davon bin ich absolut begeistert. Dieser Roman ist so spannend geschrieben, dass man Ihn nicht aus der Hand legen kann. Anfangs laufen 3 Geschichten parallel, die noch nicht wirklich zusammen passen. Mit der Zeit erkennt man selbst die Zusammenhänge, werde im Buch aber noch nicht erleutert. Das hält die Spannung ungemein hoch. Das Ende war mir für Tess Gerritsen etwas zu Actionreich. Aber immer noch o.k.
Ich kann diese Buch allen, die gerne spannende und teilweise brutale Bücher lesen, zu 100 % empfehlen.
Tess Gerritsen als Vorbild für Grey's Anatomy und Patricia Lewin? (7. Juli 2008)
... diese Frage stellte ich mir beim Lesen, da das Buch mich sehr stark an "Die dunkle Erinnerung" von Patricia Lewin und an Grey's Anatomy erinnert hat. Allerdings ist dieses Buch hier älter als die beiden anderen, weswegen ich natürlich davon ausgehe, dass Tess Gerritsen als Vorbild diente. So viel nur dazu.Von mehreren Seiten hatte ich gehört, dass diess Buch eher zu den schwächeren gehören sollte - diese Meinung kann ich allerdings nicht teilen. Ich fand es sehr spannend, flüssig zu lesen und so weiter und so fort. Einfach ein solider Thriller von Tess Gerritsen.
Als Manko muss ich nur leider angeben, dass es mich wahnsinnig gestört hat, dass die Hauptperson "Tobey" heißt.
Spannend bis zum Schluss! (3. Mai 2008)
Eines Nachts taucht plötzlich ein alter Mann in der Notaufnahme auf, der genauso schnell und spurlos verschwindet, wie er aufgetaucht war. Als ein zweiter alter Mann mit den gleichen Symptomen bei Dr. Toby auftaucht und verstirbt, fängt sie an Nachforschungen anzustellen. Sie lässt den Leichnam untersuchen und man stellt nach der Obduktion fest, dass... komischerweise kommen beide alten Männer aus Brant Hill (ein Seniorenheim für Reiche)... als sie mit ihren Nachforschungen beginnt, wird man dort in den oberen Etagen ziemlich schnell nervös. Dr. Toby hat's sprichwörtlich nicht so leicht, dem Ganzen auf den Grund zu gehen....Ich bin begeistert!!!!! Spannend bis zur letzten Seite. Hat mich während des Lesens immer wieder an Darja Behnsch' Mariposa und Diagnose: Schiziphasie erinnert! Ich find nichts besser, als Bücher, die einen fesseln bis zum Schluss und man einfach nicht drauf kommt, was als nächstes passiert. Super! Beide Bücher!
"Roter Engel" verdient ohne Zweifel 5 Sterne!
Lebenserhaltende Maßnahmen (12. März 2008)
Als die Ärztin Dr. Toby Harper während einer Nachtschicht einen offensichtlich senilen alten Herren, der sich nach seiner Ergreifung durch die Polizei entkleidet hat, eingeliefert bekommt, stellt sich heraus dass dieser eigentlich aus dem renommierten Brant-Hill-Wohnpark entlaufen ist. Der Arzt des schon bald verschwundenen alten Mannes war jedoch kein geringerer als Dr. Carl Wallenberg, der für seine revolutionäre Versuchsreihe mit Hormonen angeblich einen modernen Jungbrunnen geschaffen hat. Brand-Hill will expandieren und an die Börse gehen, da kommt ein solcher Fall genau im falschen Moment und als ein zweiter Patient eingeliefert wird, der kurz darauf sogar stirbt...Roter Engel ist einem sehr aktuellen Thema gewidmet, das in kommenden Jahre wohl sogar noch mehr Bedeutung erlangen wird, nämlich der Suche nach einem ewigen Jungbrunnen und den moralischen Grenzen dieses Strebens nach Jugend und Lebenserhaltung, selbst auf Kosten ungeborenen Lebens. Dabei schafft Tess Gerritsen ein bereits ziemlich extremes Beispiel, das sicher nichts für schwache Mägen ist. Diese Schattenseite der Verjüngungsindustrie wird gerade durch die Prostituierte Molly Picker repräsentiert, welche von ihrem Zuhälter ahnungslos für ein Forschungsprojekt herangezogen wurde, dass schlussendlich aber den Tod der "Wirtin" voraussetzt.
Außerordentlich gelungen ist auch in Roter Engel wieder einmal die Möglichkeit sich in die Protagonisten hineinversetzen und die Handlung durch diese in allen Höhen und Tiefen miterleben zu können. Doch von den ersten Seiten an ist manches schon zu offensichtlich und nicht mehr allzu spannend, auch wenn die Heldin Dr. Toby Harper durchaus sympathisch ist und neben den gemeinen Pharma-Verbrechern auch mit vielen privaten Problemen wie der an Alzheimer erkrankten Mutter und der Suche nach einem neuen Pfleger für diese zu kämpfen hat.
Fazit:
Zwar eine interessante Thematik und bestimmt lesenswert, aber kein sehr spannender Medizin-Thriller aus der Feder Tess Gerritsens.

