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Der vierte Fall für Detective Jane Rizzoli und die Pathologin Maura Isles -- lesen Sie einen Textauszug (pdf-Download).Als die Gerichtsmedizinerin Dr. Maura Isles von einer Paris-Reise nachts ins heimische Boston zurückkehrt, erwartet sie eine unangenehme Überraschung: Ihr Haus ist von Polizisten umlagert. Gleichzeitig reagieren Isles Kollegen schockiert auf ihre Ankunft, denn sie hatten sie bereits für tot gehalten. Aus gutem Grund, denn eine in der Nähe ihres Hauses ermordet aufgefundene Frau sieht ihr zum Verwechseln ähnlich.
An diesem Abend verändert sich Mauras Isles Leben grundlegend. Da sie bereits im frühesten Kindesalter adoptiert wurde, weiß sie nichts über ihre wirkliche Herkunft. Nun stellt sich das Mordopfer als Mauras Zwillingsschwester heraus, die offenbar auf der Suche nach der Familienhistorie war. Maura führt die Suche ihrer Schwester fort und spürt ihre leibliche Mutter in einer psychiatrischen Haftklinik auf. Während die Polizei unter Leitung der hochschwangeren Detective Jane Rizzoli nach einem gefährlichen Serienmörder fahndet, schwebt über der verwirrten Maura neben der schmerzhaften Frage ihrer Herkunft eine unausgesprochene Drohung: Wer hat ihre Schwester umgebracht und weshalb?
Tess Gerritsen, die mit ihrem Roman Die Chirurgin einen großen Erfolg verbuchen konnte, legt mit Schwesternmord den vierten Roman um die Bostoner Polizistin Jane Rizzoli vor. Mit Blick auf die Serienvorgänger gewinnt man unwillkürlich den Eindruck, dass Gerritsen die Erzählmotive ihrer Serie hin und wieder entgleiten. In Schwesternmord etwa verliert Maura den grausamen Tod ihrer Zwillingsschwester mehrmals völlig aus den Augen, obwohl sie davon zunächst tief getroffen ist. Auch wirken Gerritsens Figuren trotz aller Introspektiven, Rückblenden, eingeflochtener Lovestory und den damit verbundenen Spannungsmomenten in diesem Buch seltsam blutleer. So lässt dieser überkonstruierte Psychothriller leider erneut erkennen, welch mächtigen Einfluss Thomas Harris’ Das Schweigen der Lämmer wohl noch immer auf die Thrillerliteratur ausübt. Zudem wird deutlich, wie sehr die daraus abgeleiteten obszönen Fantasien dieses Genre überlagern. Statt sich mit einem gut ausgedachten Plot über einen primitiven Spannungsaufbau zu erheben, erzählt Gerritsen ihren Roman also lieber nach bewährtem Erfolgsrezept.
So jagt sie ihre Leser in einem Katz-und-Maus-Spiel förmlich durch die Handlung. Trotz fadenscheinigem Verwirrspiel, Effekthaschereien und unbefriedigender Auflösungen werden Gerritsen-Fans aber sicher über viele Widersprüche hinwegsehen und die Autorin auch für diesen wendungsreichen Thriller lieben. Einige Leser werden sich jedoch mit dem Rezensenten fragen, welche abgeschmackten Klischees uns die Autorin hier doch letztlich auftischt ... --Christian Koch
Kundenrezensionen zu 'Schwesternmord'
Fesselnd und spannend... (20. November 2008)
...was will man mehr? Ich bin begeistert von jedem einzelnen Buch dieser tollen Rizzoli&Isles-Reihe... und selbstverständlich auch von diesem.Tess Gerritsen weiß einfach, wie man den Bogen spannen muss, um einen unübertroffenen Spannungsbogen zu erzeugen. Ich mag die Protagonisten, deren Charakter und deren Leben, weshalb man natürlich mitleidet/mitfiebert und immer wissen will, wie es weiter geht.
Natürlich wurde hier und da so manches mal ordentlich auf die Tube gedrückt und man hat das Gefühl (gerade in diesem Fall), dass es doch etwas zu viel des Guten bzw. vorallem des Schlechten ist. Aber das macht überhaupt nichts, denn u.a. deswegen liest man ja.
Ziemlich schnell ist man im Geschehen drin und von dem Fall gepackt. Durch den sehr angenehmen Schreibstil hat man das Buch ruckzuck durch und ist am Ende wieder mal traurig, dass es vorbei ist.
Das Ende spaltet mich ein wenig. Auf der einen Seite fand ich es super, aber auf der anderen Seite war ich doch etwas enttäuscht. Des Rätsels Lösung war mir zu einfach, im Sinne von "Äh... das war`s?".
Ich bin schon sehr gespannt wie es bei Jane und Maura weitergeht; der nächste Band "Scheintot" liegt schon griffbereit.
Ich kann nur jedem die Bücher von Tess Gerritsen empfehlen. Wer sie nicht liest, verpasst etwas!
Plot geht in Ordnung! (23. Oktober 2008)
Es war das erste Buch, das ich von Tess Gerritsen gelesen habe. Wie schon die Überschrift sagt, fand ich die Geschichte grundsätzlich in Ordnung - obwohl teilweise sicherlich etwas konstruiert wirkend. Ich hab es aber in einer früheren Rezession schon einmal geschrieben, für mich ist wichtig, dass ein Buch Unterhaltung bietet - und das bietet es. Leicht und verständlich zu lesen.Richtig Tempo bekommt die Geschichte allerdings erst auf den letzten 150 Seiten - das ist eigentlich schade und hat mich dazu bewogen 4 Sterne zu geben. Nicht 5 - weils doch länger dauert bis die Geschichte in Fahrt kommt und nicht 3, weil eben diese letzten 150 Seiten von mir in einem Zug durchgelesen wurden.
Also - empfehlenswerte, einfach zu lesende und unterhaltsame Lektüre.
Ordentlicher Thriller mit kleinen Macken (2. Oktober 2008)
Es war mein viertes Buch von Mrs. Gerritsen und bisher wurde ich nie enttäuscht, so auch hier nicht. Jedoch kann das Buch nicht an die Vorgänger "Die Chirurgin" oder "Der Meister" anschliessen. Schwierig war vor allem der Anfang. Das erste Drittel des Buches zieht sich etwas zäh dahin, weil man die Quinessenz schon dem Klappentext entnehmen konnte. Hier wäre weniger mehr gewesen. Was dem Buch die Würze gibt, sind interessante Charaktere und das Gerritsen-übliche Maß an Liebesschnulze. Letzteres hätte für mich noch etwas weniger sein können.Aufgrund einiger Holperer im Plot und der etwas zu großen Vorhersehbarkeit gibt es einen Punktabzug.
Lesenswert ist das Buch jedoch in jedem Fall für Liebhaber derartiger Thriller.
Fesselnd und fazinierend (22. September 2008)
Dieses Buch von Tess Gerritsen war mein erstes und ich werde mir sicherlich alle anderen Werke dieser Autorin ebenfalls anschaffen."Schwesternmord" ist von der ersten bis zu letzten Seite absolut spannend und fesselnd, die Handlung ist äußerst fazinierend und sehr detailliert beschrieben. Für Fans von Psycho-Thrillern ein absolutes Must-have! Die Geschichte fügt sich aus mehreren Geschichten logisch zu einem Ganzen zusammen und findet ein nicht geahntes interessantes Ende. Absolut empfehlenswert!
Absolut fantastisch (28. August 2008)
Dieses Buch ist einfach super spannend. Nach Scheintod, mein zweites Buch von Tess Geritsen. Eigentlich mag ich Bücher in denen Patologen die Hauptrolle spielen nicht so. Die Bücher allerdings beschäftigen sich nicht in erster linie mit Leichenzerteilung, sondern mit ausgefeilter Storyline.Die Geschichte über Babyraub aus dem Mutterleib, ein Serienverbrecher oder mehrere? Die Abgründe der menschlichen Rasse. Ein Pageturner von der ersten bis zur letzten Seite.

