Kundenrezensionen zu 'Reif für die Insel. England für Anfänger und Fortgeschrittene: Reif Fur Die Insel; England Fur Anfannger Und Fortgeschrittene'
England perfekt erklärt! (17. September 2008)
Als gebürtige Engländerin werde ich häufig mit veralteten oder stereotypischen Ideen über meine Heimat konfrontiert. Dieses Buch zeigt sehr witzig, mit einer wunderbaren beobachtungsgabe auf wie Engländer(innen) wirklich ticken!Als Zeitvertreib gerade noch OK! (12. Mai 2008)
Da ich mich für Großbritannien und Schottland interessiere, bekam ich zu meinem Geburtstag dieses Buch geschenkt mit den Worten: "Der schreibt so toll, das ist bestimmt was für dich!" Leider oder besser zum Glück wurde ich bisher nicht gefragt, wie mir das Buch gefällt. Es ist OK, wenn man kein anderes Buch zur Hand hat und unbedingt etwas lesen möchte. Es ist keine Reisebeschreibung über Großbritannien, er schildert das Land als sterbend und oft traurig. Dazu kommt, dass seine Beschreibungen und Beobachtungen nicht neueren Datums sind, sondern teilweise lang zurückliegen.Einige kurze Sequenzen sind lustig, aber insgesamt hat mich das Buch nicht so sehr mitgerissen. Da ich die Angewohnheit habe, alle Bücher bis zum Ende zu lesen, hab ich mich schon sehr abgemüht.
Für einige lustige Stellen und ein paar gut beschriebene Dinge gibt es dann insgesamt von mir zwei Sterne.
Guter Anfang, seichtes Ende (1. Februar 2008)
Um es vorweg zu nehmen: Das ist eigentlich kein Reisebericht. Das ist ein Buch über die Beziehung des Autors zu seiner Wahlheimat, eine lokalpatriotische Liebeserklärung an seine grüne Insel. Bryson stellt dabei nicht den Anspruch die tollsten Insidertipps vorzustellen oder gar irgendwelche Abgefahrenen Adressen besucht zu haben. Das ist ein Buch, wie er sich zu Fuß die grüne Insel noch einmal erwandern will, bevor er mit seiner Familie ein paar Jahre in die USA auswandert. Es geht um die landschaftliche Schönheit, es geht um die Pracht vergangener Zeiten, um die geschichtlichen und persönlichen Hintergründe. Immer wieder wird dabei die Jetzt-Situation mit seinen ersten Eindrücken auf seiner ersten Reise nach GB verglichen, immer wieder gibt es unterhaltsame Anekdoten, Erinnerungen, Eindrücke. Er beschreibt seine ersten Kontakte auf der Insel und wie er hier hängen blieb, er beschreibt wie er diese Insel lieben lernte und schließlich auch seine Frau dort fand. Die Reise von unten nach oben ist dabei oft nicht mehr als ein tarnender Vorwand, zu oft wiederholen sich Rituale und es kommen einem Beschreibungen seltsam bekannt vor. Deretwegen sollte man dieses Buch besser nicht lesen. Man sollte dieses Buch deswegen lesen, weil es einem einen herrlichen Einblick in die Welt des Bill Bryson erlaubt, einen Blick in ein faszinierendes GB, das er wie beim ersten Mal von Grund auf entdecken will und sich dabei seiner eigenen Geschichte in diesem Land wieder nähern will. Auf den Spuren seiner Erinnerung würde diesem Buch als Titel besser zu Gesicht stehen. Er versteht es vortrefflich, die Eigenarten und Spinnereien seiner Mitbewohner wie auch seiner selbst liebenswert darzustellen. Man merkt, er ist begeistert und man kann es mit diesem Buch irgendwie verstehen.Enttäuscht - liegts an der Übersetzung??? (21. Januar 2008)
Dies war mein erster Bryson und ich hatte deutlich mehr erwartet. Zwar werden gute und interessante Tipps zu Orten gegeben, die abseits der üblichen Tourismustrampelpfade einen Besuch wert sein könnten. Dazu habe ich mir auch brav ein paar Notizen gemacht. Auch die britische Wesensart wird recht treffend auf die Schippe genommen. Wer allerding Komik erwartet oder beißende Satire wird bitter enttäuscht werden. Denn wirklich lachen konnte ich über Brysons langatmige Beschreibung von sich immer ähnendeln Orten und der Reise dorthin nicht ein einziges Mal. Auch die ewigen Schimpftiraden auf britische Gebäudepolitik (siehe vorherige Rezensionen) und die Darstellung sich ständig ähnelnder Restaurantbesuche werden spätestens nach der Hälfte des Buches sterbenslangweilig...Alles in allem ein Reisebericht, der mehr Quälerei als Vergnügen barg - liegts vielleicht an der Übersetzung?
Nicht zu viel erwarten von diesem Buch! (16. Januar 2008)
An "Picknick mit Bären" reicht es bei weitem nicht heran. Brysons Witz verflacht hier oft, oder versickert im englischen Regen. Wir hatten den starken Eindruck, dass es dem Autor hier nicht darum ging den etwas anderen Reiseführer zu schreiben, sondern darum seine Abschiedsrundreise durch GB, ehe er dann in die USA zurück ging, finanziell auszuschlachten. Trotzdem 3 Sterne, denn auch ein schwacher Bryson hat die eine oder andere wirklich witzige Anekdote zu bieten und er ist oft so herrlich politisch unkorrekt!towanda


