Dienstags bei Morrie: Die Lehre eines Lebens

Verkaufsrang: 1012 (Bücher)
Autor: Mitch Albom
Taschenbuch
EAN: 9783442451753
ISBN: 3442451752
Languages:
ListPrice:
Seitenzahl: 217
Erscheinungsdatum: März 2002
Verlag: Goldmann
von: Angelika Bardeleben (Übersetzer)
Preis: EUR 8,00

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Diese wahre Geschichte von der Liebe zwischen einem spirituellen Mentor und seinem Schüler ist aus vielen Gründen in der Bestsellerliste nach oben geschossen. Zum einen erinnert sie uns an die Zuneigung und Dankbarkeit, die viele von uns immer noch für die bedeutenden Mentoren unserer Vergangenheit hegen. Zum anderen spielt sie eine Phantasie durch, die vielen von uns im Kopf herumspukt: diese Leute wieder aufzusuchen, um ihnen zu sagen, was sie uns bedeutet haben, und vielleicht sogar die Beziehung wieder aufzunehmen. Außerdem lernen wir Morrie Schwartz kennen -- einen einmaligen Professor, den der Autor als eine Kreuzung zwischen einem biblischen Propheten und einem Weihnachtself beschreibt. Und schließlich werden wir in die intimen Momente der letzten Tage von Morrie eingeweiht, als er wegen einer unheilbaren Krankheit im Sterben liegt. Sogar auf seinem Sterbebett schafft es dieser ehrwürdige Mensch mit seinen funkelnden Augen, uns alles über ein bewußtes und gehaltvolles Leben beizubringen. Alle Achtung vor dem Autor und anerkannten Sportkolumnisten Mitch Albom, der uns diese universell-rührende Geschichte mit soviel Charme und Bescheidenheit erzählt. --Gail Hudson

Der Titelheld Morrie ist Morrie Schwartz, der 20 Jahre zuvor Alboms Universitätsprofessor gewesen war. Albom sah zufällig ein Interview mit Morrie in der Sendung Nightline, was schließlich dazu führte, daß er wieder mit seinem alten Lehrer, Freund und "Coach" zusammentraf. Albom, ein erfolgreicher Sportjournalist, kämpfte zu dieser Zeit damit, seine Unzufriedenheit mit seinem eigenen Leben und seiner Karriere zu definieren. Morrie, andererseits, litt nach einem gehaltvollen Leben voller Freunde, Familie, Unterrichten und Musik an der tödlichen Lou-Gehrig-Krankheit, ein lähmendes Leiden, das seine Aktivitäten von Tag zu Tag mehr einschränkte. Albom war einer von hunderten von früheren Studenten und Bekannten, die von weither kamen, um Morrie in den letzten Monaten seines Lebens zu besuchen.

Die 14 Dienstagsbesuche, die ihrem Wiedersehen folgten, schickten Albom -- und so wird es auch seinen Lesern gehen -- auf eine Reise, die ihm wieder die Augen öffnete für die Dinge, die ein Leben erfüllt machen. Die Geschichte ist in einem journalistischen Stil geschrieben, der niemals in Pathos übergeht. --Brenda Pittsley

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Audiobook-Rezensionen

Vielleicht liegt es am Thema, vielleicht auch an der Art, wie es vorgetragen wird, oder es ist das passende Zusammenspiel von beidem: Sicher ist, dass „Dienstags bei Morrie“ von Mitch Albom, vorgelesen von Mathieu Carrière, einen packt, vom ersten Moment an und einen nicht mehr loslässt. Und das erstaunt. Schließlich dreht sich das Gespräch, das die beiden Protagonisten führen um Weisheiten, Lebenseinstellungen, die wir alle meinen zu kennen: Was im Leben wirklich zählt, dass wir alle viel zu sehr fremdbestimmt sind – all das zählt zum Kanon unserer nicht gelebten Lebensweisheiten. Und deshalb ist es auch so erstaunlich, mit welcher Intensität diese Lesung aufrüttelt. Wie beeindruckend sie den Sinn des Lebens inszeniert!

Die authentische Geschichte ist schnell zusammengefasst: Der unzufriedene Sportkolumnist Mitch sieht durch Zufall seinen alten Soziologieprofessor in einer Talkshow. Er erinnert sich wieder an ihn und besucht den alten, schwer kranken Mann, 14 Wochen lang, jeden Dienstag. Morrie Schwartz bleibt nicht mehr viel Zeit, er wird an ALS, einer brutalen Krankheit des Nervensystems sterben. Doch der alte Mann lässt sich nicht unterkriegen: Als Dienstagsmann zeigt er dem anderen Dienstagsmann, seinem Schüler Mitch, was wichtig ist und was nicht. Mitch fühlt sich keinesfalls belehrt von seinem alten Lehrer, den er bald wieder seinen Coach nennt. Im Gegenteil: Die Gespräche werden für ihn so wichtig, dass er sich auf jeden Dienstag freut. Morries Gedanken über Liebe, Ehe und Familie, über unsere Kultur und ihre „kranken“ Wertvorstellungen, über Glück, Vertrauen, Leiden, Menschlichkeit, über Abschied und Tod vermitteln seinem ehemaligen Lieblingsschüler, dass es nie zu spät ist, für das Leben zu lernen. Morrie zeigt ihm, dass es so unglaublich wenig für einen perfekten Tag braucht.

Mitch Albom, der Autor, der diese wahre Geschichte erlebt hat, entschied sich für den Journalismus, nachdem er eigentlich Pianist werden wollte. Albom ist einer der berühmtesten Sportkolumnisten Amerikas. Er ist als Radiomoderator tätig und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. Albom lebt in Michigan.

Mathieu Carrière scheint für diese Lesung prädestiniert. Mit Empathie erzählt er von den Begegnungen der Dienstagsleute. Die essentiellen Fragen, um die es geht, transportiert er tiefgehend, eindringlich, jedoch nie belehrend mit dem erhobenen Zeigefinger. Wenn er den alten, kranken Morrie spricht, meint man plötzlich selbst einen Coach gefunden zu haben. Mathieu Carrière wurde bereits mit 15 Jahren mit der Rolle des jungen Törless bekannt. Er studierte Philosophie und spielte erfolgreich am Pariser Nationaltheater. „Die flambierte Frau“ und die Darstellung von Egon Schiele sind Meilensteine seiner Karriere. Carrière, der als schwierig gilt, erhielt von der französischen Regierung die Auszeichnung „Ritter der Ehrenlegion“.

Bei dieser Vorlage und diesem Sprecher wäre es wirklich eine Sünde, zu kürzen! Bedingungslos zu empfehlen. Ein Hörbuch, das im besten Sinne begleiten kann.

Ungekürzte Lesung, Spieldauer: ca. 235 Minuten, 3 MC. Auch als CD erhältlich.

-- culture.text

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Kundenrezensionen zu 'Dienstags bei Morrie: Die Lehre eines Lebens'

Man wartete und wartet... (11. November 2008)

... aber es kommt doch nichts mehr. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich hätte das Buch doch besser nach knapp der Hälfte aus der Hand legen sollen.

Ein Journalist besucht seinen alten Professor, dessen Ende ganze nahe herangetreten ist. Eine schlimme Krankheit. Er tut sich schwer, dessen baldiges Ableben zu akzeptieren. Er versucht dem alten Mann mit Fresspaketen eine Freude zu machen, die aber unangetastet im Kühlschrank verschwinden.
14 Treffen, allesamt an einem Dienstag, sollen ihnen noch vergönnt sein. Dazwischen Rückblicke in die gemeinsame Zeit am Campus. Auch gibt es noch ein Fernsehteam, das den Professor in verschiedenen Stadien der Krankheit interviewt.

Was ist nun aber die groß angekündigte Lehre eines Lebens?
1. Jeder muss sterben, die meisten verdrängen das aber.
2. Man kann nichts mitnehmen.
3. Das wichtigste im Leben sind die Freunde.
Noch was?
Allesamt Binsenweisheiten!

Absolut nervtötend: die gebetsmühlenartige Ankündigung: ich werde sterben! Und wie ruhig und gelassen und wie tapfer er dem Tod ins Auge sieht. Röchel....

Fazit: Jeder muss sterben. Dass man am Ende Dinge anders sieht und bewertet (soweit man noch klar bei Verstand ist), war mir auch vor dem Buch schon klar. Mir kommt die ganze Geschichte (wieder mal) sehr "amerikanisch" vor. Wer etwas Sinnvolles zu dem Thema lesen möchte, dem seien die Bücher von Elisabeth Kübler-Ross ans Herz gelegt.

Noch eine Binsenweisheit: Lebe jeden Tag, als ob es dein letzter wäre.



Kein Ahaeffekt (14. Oktober 2008)

Eine liebende Familie um sich zu haben birgt Glück und Geborgenheit, besonders in Krisensituationen. Schön! Doch wie erschafft man diesen Kreis von vor Zärtlichkeit strotzenden Menschen um sich herum? Diese Frage lassen Morrie und Mitch letztlich unbeantwortet, bleiben immer im Abstrakten und wenig konkret. Die Realität sieht zudem häufig genug anders aus, und das Ideal, welches hier aufgebaut und beschrieben wird, wirkt auf einen normalen Menschen doch eher entmutigend unerreichbar.

Die Weisheiten des Mr. Schwartz sind altbekannte und oft entliehene (im Buch selbst wird er als "religiöser Straßenköter" bezeichnet). Gefühle zu durchleben um sie letztlich hinter sich zu lassen - jeden Tag wie den möglichen letzten zu leben - menschliche Beziehungen über materielle Güter zu stellen - potentiell negative Ereignisse positiv umdeuten. Das ist nichts neues. Was an sich nicht schlimm wäre, da man alte Weisheiten durchaus auf immer wieder spannende Art darbieten kann. Dafür ist das Buch aber zu plakativ und erreicht beim Leser keinerlei Ahaeffekt durch selbständiges Entdecken und Kombinieren.

So lobt Morrie beispielsweise die Erfahrung des Alters im Gegensatz zur Naivität der jüngeren Generation, die angeblich blindlings durch Werbebotschaften manipulierbar sei und außerdem vom eigenen Elend so erdrückt sei, dass sie sich das Leben nehmen wolle. (Achtung, Trugschluss, die Suizidrate ist unter älteren Menschen sehr viel höher als unter jungen).

Nun ist das Buch dennoch nicht langweilig und durchaus gut zu lesen. Der Fairness halber sei auch gesagt, dass es zum Ende hin durchaus rührend wird. Aber leider allzu oft sah ich mich enttäuscht durch Kapitelüberschriften wie "wir reden über die Ehe" oder "wir reden über Reue", obwohl dem angekündigten Thema dann nur wenige Sätze gewidmet werden, welche sich auf dem Niveau von Allgemeinplätzen bewegen. Der Versuch von Mitch Albom, die sicherlich beeindruckende Persönlichkeit seines alten Lehrers auf diesen Seiten einzufangen, kann aus meiner Sicht daher nur als bedingt geglückt bezeichnet werden.

Alles in allem kein Buch, welches man gelesen haben muss, leicht bekömmlich ohne großen Tiefgang, aber durchaus geeignet, es zu Weihnachten beim Wichteln zu verschenken.

Ein Lebensratgeber ohne gleichen ! (20. Juli 2008)

So traurig die "Geschichte" (die keine Geschichte, sondern Realität ist) auch ist, so motivierend ist sie auch ! Ein Leitfaden für s Leben, der uns zeigt, dass auch die schwierigsten Momente zu meistern sind. Ich möchte dieses Buch nicht mehr missen, weil es mich schon in vielen Momenten eingeholt hat und meine Gedanken auf den richtigen Pfad gebracht hat. Ein Lebensratgeber ohne gleichen !

Mein "Freund" Morrie.... (4. Juni 2008)

Wenn Bücher zu Freunden und Protagonisten zu vermeintlich echten Menschen werden, dann hatte garantiert Mitch Albom seine Finger im Spiel. Wie auch schon sein Onkel in dem Buch "Die fünf Menschen, die Dir im Himmel begegnen", ist mir Morrie, der Protagonist dieses Buches, sehr ans Herz gewachsen und als ich es am Ende zuklappte, trauerte ich, als hätte ich einen guten Freund verloren.

Wer fragt sich nicht ab und zu nach dem Sinn des Lebens? Sieht jeder in seinem Leben einen anderen Sinn? Ist dieser Sinn etwas ganz Großes oder kann man ihn auch in den kleinen Dingen des Lebens finden? Morrie, ein Mann der kurz vor seinem Tod steht, erklärt es Mitch. Und uns. Wenn man weiß, dass das Buch auf einer wahren Begebenheit ruht, wird man es mit noch ganz anderen Augen lesen.

Der Satz, der mich in diesem Buch am meisten beschäfigt hat ist folgender: "Lerne, wie man stirbt und Du wirst lernen, wie man lebt." Zunächst konnte ich nicht allzuviel mit diesen Worten anfangen, aber nachdem Morrie es erklärte, klang es für mich logischer als manche Suche nach dem Sinn des Lebens. Morrie erklärt Mitch die verschiedensten Situationen auf die es im Leben ankommt. So sind beispielsweise "Selbstmitleid", "Die Welt", "Reue", "Vergebung", "Die Furcht vor dem Älterwerden" nur einige Themen, über die Morrie redet. Jeden Dienstag, wenn Mitch ihn besucht, um ihm Trost zu spenden aber vor allem, um das Leben zu lernen.

Dieses Buch hat mich sehr berührt. Durch seinen phantastischen Schreibstil ist es Mitch Albom auch diesmal wieder gelungen, sein Buch lebhaft werden zu lassen. Fast bekam ich das Gefühl, als würde ich nicht Mitch und Morrie zusammensitzen sehen, sondern als würde ich höchstpersönlich neben Morrie sitzen und mir von ihm die Welt erklären lassen.

Die Taschentücher hatte ich immer griffbereit und ich mußte sie auch an vielen Stellen benutzen. Für den Leser, der das Leben verstehen möchte, es mit anderen Augen sehen mag und gerne philosophisch angehauchte Bücher liest, sind die Bücher von Mitch Albom ein absolutes Muss.

"Nur einen Tag noch" wartet zum Glück schon auf mich. Und ich freue mich darauf, wieder in die Welt von Mitch Albom tauchen zu können.

Eine Welt voller Morrie`s bitte (12. Mai 2008)

Wieso sollte man ein Buch rezensieren, welches schon 70 mal 5 Sterne bekommen hat? Weil es dies einfach verdient hat. Es ist absolut wundervoll, an dem bemerkenswerten Leben Morrie's teilzuhaben und zu lernen, wie man das eigene besser führen kann. Bitte zur Pflichtlektüre an Schulen machen - für die Lehrer !

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