Kundenrezensionen zu 'Die fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen'
Eine absolute Enttäuschung! (30. Oktober 2008)
Ich hatte vor einige Zeit Mitch Alboms "Dienstags bei Morrie! gelesen, was ich anch wie vor für eines der besten Bücher der Welt halte! In diesem Buch stecken so viele Weisheiten drin, die einem auch persönlich weiterhelfen und wahr sind. Vieles davon wusste ich vorher schon. manches nicht so genau. Das Buch ist absolut eines der besten Bücher, die es gibt. Fünf Menschen, die dir im Himmel begegnen dagegen, ist eine wahnsinnige Enttäuschung. Eine Erkenntnis ist am Ende des Buches zu finden. Sonst nirgends irgendetwas dergelichen. Als Unterhaltungsliteratur mag es noch gehen, aber ich habe definitiv etwas anderes erwartet. An Tiefgang lässt das Buch definitiv zu wünschen übrig!Lesen!!! (28. September 2008)
Ein dünnes Büchlein - aber das hat es in sich! Ich will hier nichts Näheres aus dem Inhalt verraten, nur das es Eddies Geschichte ist. Sein Leben. Mit seinen Wünschen, seinen Träumen, seiner Unzufriedenheit, seinen Schuldgefühlen und auch den schönen Momenten, wer kennt das nicht?Nur, dass sein Leben beendet ist.
Es ist einfach nur schön zu lesen. So gar nicht anstrengend, so gar nicht langweilig. Und man möchte es ein zweites Mal lesen. Bestimmt nicht nur ich. Denn das zweite Mal ließt man "verstehend". Mit anderen Augen.
Ich empfehle dazu entspannte Momente. Zum "Durchhuschen" oder zwischendurch beiseite legen ist es zu schade.
Es gehört zu den Büchern in meinem Regal, die ich nicht gerne verleihe...
Aber sowas von empfehlenswert!
So schließt sich der Kreis.... (29. Mai 2008)
Das komplette Buch über hatte ich diese melancholisch-traurige-sentimentale Stimmung, die man wohl braucht, um sich an ein solches Thema heranzuwagen. Anhang der Kurzbeschreibung im Innenband des Buches wußte ich ja schon, was auf mich zukommt.Einerseits ist die Handlung sehr traurig, denn es beginnt direkt mit dem Tod von Eddie. Doch ist der Tod wirklich das Ende? Oder ist er ein Anfang? Vielleicht der Anfang der Antworten, die man erst nach dem Tode bekommt?
Eddie trifft nach seinem Tod fünf Menschen, deren Geschichte sich zu seinen Lebzeiten mit seiner eigenen überschnitten hat. Doch nicht alle Menschen kennt er wirklich. Manche hat er nur am Rande wahrgenommen und dennoch sind die Geschichten der beiden zusammen eine ganz große.
An vielen Stellen mußte ich weinen, denn der Autor hat es wirklich geschafft, sich mit seinem sehr gefühlvollen Schreibstil schnell in mein Herz zu bohren. Andererseits stimmt dieses Buch aber auch zuversichtlich. Wäre es nicht schön, wenn wir alle nach dem Tod fünf Menschen begegnen würden, die uns im Nachhinein verstehen lassen, warum dieses oder jenes zu Lebzeiten passierte?
Ist es nicht tröstlich, sich vorzustellen, dass verstorbene Menschen, die man geliebt hat, dort oben im Himmel auf uns warten? Und was ist letztendlich mit der Liebe? Geht sie wirklich über den Tod hinaus? Und spürt ein Mensch, der bereits tot ist, wirklich noch die Liebe, die ihm von einem lebenden Menschen zugeteilt wird?
Fragen, die man sich während des Lesens sehr oft stellt. Die Antworten dazu sind eine schöne Vorstellung.
Zu erwähnen sei noch, dass der Onkel des Autors ihm zu Lebzeiten seine Vorstellung vom Himmel genauso nähergebracht hat und Herr Albom sicher sehr sehr viel von den Erfahrungen seines Onkels mit in dieses Buch hineingenommen hat. Wünschen wir seinem Onkel, dass es ihm im Himmel tatsächlich so widerfahren ist. Sehr rührend ist auch das Foto des Onkels auf der letzten Seite, bei der die Tränen dann nur so strömten.
Rundum: Ein sehr schönes Buch über das Leben, den Tod, die Liebe und all die Dinge, die wir uns zu Lebzeiten vielleicht nicht erklären können. Mitch Albom hat mich überzeugt und auf meinem Wunschzettel stehen bereits weitere Bücher dieses Autors.
Verborgene Zusammenhänge (14. März 2008)
Die fünf Menschen die dir imm Himmel begegnen, ist sicherlich nicht mit dem Buch Dienstag bei Morrie zu vergleichen. So ein Buch schreibt man nur einmal! Trotzdem fand ich es ist eine nette Geschichte, die einem zeigt, das es keine Zufälle im Leben gibt und die Begegnungen mit anderen Menschen für uns eine Bedeutung haben, die sich für uns manchmal nicht direkt erschließt.Zitat aus dem Buch:
"Eltern lassen ihre Kinder selten los, daher lassen die Kinder die Eltern los. Sie ziehen um, ziehen weg. Erst viel später, wenn ihre Haut faltig und ihr Herz schwach wird begreifen die Kinder. Ihre eigenen Geschichten und Leistungen ruhen auf den Geschichten ihrer Mütter und Väter, wie Steine auf Steine in den Fluten des Lebens."
Leichte Kost für zwischendurch. (27. Januar 2008)
Das Buch hat mir eigentlich recht gut gefallen - es ist sehr schnell durchgelesen und man möchte an den Inhalt glauben. Gibt es einen Gott der uns nach diesem Leben erwartet? Wie wird er uns begegnen? Sehen wir unsere Lieben im Himmel wieder? Wie wirken sich unsere weltlichen Taten auf das Jenseits aus?All diese Fragen werden in diesem Buch durch die Geschichte des alten 'Eddie' erzählt. Es geht um ein Menschenleben, das durch äußere Umstände eine Richtung eingeschlagen hat, die so nicht beabsichtigt war und dennoch akzeptiert wurde.
Wie oft agieren wir unseren Wünschen zuwider und lassen uns von unserem Pflichtbewusstsein leiten? ... leider zu oft.


