Kundenrezensionen zu 'Der Schrei des Hahns'
Kurzweilig aber spannend (15. November 2008)
Ein sich in de zwanziger Jahren zugetragener Mordfall wird in diesem kleinen Büchlein von Minette Walters rekonstruiert. Auf nur 128 Seiten schafft Walters es, die beiden Hauptfiguren gut zu charakterisieren. Man kann die Entwicklung nachvollziehen, welche die beiden im Lauf der Zeit/des Buches durchmachen und wie es sich, nach Walters Version, zu dem Mord entwickelt hat.Der Fall wurde bis heute nicht aufgeklärt. Walters schafft es gut, anhand von Protokollen und Berichten den Fall nachzuerzählen. Einen Punkt Abzug gibt es, weil in dieser Story meiner Meinung nach Potential für einen ausführlicheren Roman drinsteckt.
nicht sehr gut (28. September 2008)
Ich persönlich fand das Buch unbefriedigend. ich hatte es innert drei Stunden aus. Entweder man berichtet über einen wahren Kriminalfall sachlich aus der Metaebene-was auch sehr spannend sein kann, oder man schreibt einen Roman darüber. Aber dieser unausgegorene Mischmasch- das ist meiner Meinung nach schnell hingeworfene Arbeit, lieblos und unter Termindruck.sachlich, aber mitreißend erzählt... (22. August 2008)
Ein kleines, dünnes Büchlein der Autorin Minette Walters - aber das hat es in sich!Eine wahre und faszinierende Geschichte, mitreißend, aber dennoch sehr sachlich erzählt.
Es erinnert mich in der Form sehr an TANNÖD oder KALTEIS, bloß: besser!
Außerdem: ganz hervorragend vorgelesen von Nina Petri!
ein gutes Buch für zwischendurch ... (19. August 2008)
Ich fand, dass der Schrei des Hahns" ein sehr interesanntes Buch war da die Story nach einer wahren Begebenheit geschrieben war. Die Autorin hat die Charaktere sehr gut beschrieben - vor allem die psychisch kranke Else hat mich äußerst fasziniert. Leider hatte dieses Buch bloß ca. 120 Seiten - meiner Meinung nach hätte man etwas mehr daraus machen können.Alles in allem ein gutes Buch das sehr kurz gefasst und flüssig zu lesen war.
Kurz und bündig (5. August 2008)
Die Geschichte ist in der Tat etwas kurz, aber der Handlungszeitraum erstreckt sich auch gerade mal auf über vier Jahre. An der Handlung selbst finde ich nichts auszusetzen, da dies einem realen Fall nachempfunden wurde. Lediglich beim Ende empfand ich einen Bruch im Lesefluss. Norman hält Elsie hin und auf einmal ist sie tot. Was dazwischen geschah, bleibt unbekannt. Hier hätte man den Spannungsbogen sicherlich noch etwas straffen können - ohne dabei von der Vorlage abzuweichen. Auch das Ende (Normans Verurteilung) wurde auf einer einzigen Seite abgehandelt, ohne näher auf die Verhandlung oder seine Gefängniszeit etc. einzugehen.
Alles in allem war es ein leicht zu lesendes Buch, das man gut zwischendrin mal lesen kann.

