Kundenrezensionen zu 'Bis auf den Grund des Ozeans: "Sechs Jahre galt ich als hirntot. Aber ich bekam alles mit."'
pflicht für pflegepersonal und ärzte (2. August 2008)
ich habe dieses buch jetzt schon einige male gelesen, und werde es auch noch öfter lesen. es ist unbeschreiblich, wie eine frau den kampf nicht aufgibt aus ihrem "gefängnis" auszubrechen und zu LEBEN. Julia tavalaro kämpft viele jahre - ein kampf gegen gefühle, gegen die hilflosigkeit, gegen schlechte behandlung, gegen die ausweglosigkeit, gegen den zorn, gegen das ausgeliefert-sein, gegen das aufgeben! doch julia hat den kampf nicht aufgegeben und gewonnen - und findet wieder zurück ins lebenjulia beschreibt ihren kampf, ihre hoffnung, ihre sorgen, ihren willen, ihre niederschläge, ihre positiven und negativen erfahrungen.
es ist sehr beeindruckend, was man mit einem eisernen willen und hoffnung alles schaffen kann.
ich sehe dieses buch ausserdem als pflichtlektüre für jede personengruppe, die mit patienten in solchen oder ähnlichen situationen arbeitet. manche erzählungen von julia fordern uns auf, nachzudenken, wie wir in solchen situationen reagieren, und was wir an unserem verhalten diesen patienten gegenüber ändern können und teilweise auch müssen. Niemals sind diese patienten "gemüse", das gewaschen werden muss - sie sind Menschen, und darauf macht uns julia sehr eindrucksvoll aufmerksam!!! Danke für dieses wertvolle buch!
Würde es jeder Schwester zum lesen geben (6. August 2007)
Ein Phantastisches Buch was zum Nachdenken anregt.Habe dieses Buch gelesen und erst mal schrecklich geweint, ich war ergriffen von den Grausamkeiten des Pflegepersonals und der Ärzte.
Habe selbst einen therapeutischen Beruf und oft in Kliniken einen ähnlich häßlichen Ton beim Personal mitbekommen.Würde mir wünschen,das dieses Buch mehr Schwestern lesen und über ihr Verhalten nachdenken.Man kann nur hoffen selbst nie in diese Situation zu gelangen bzw.nicht auf solch Pflegepersonal zu stoßen.
Man hat nach dem lesen des Buches das Gefühl, Julia Tavalaro einfach richtig Umarmen zu wollen,aus Mitgefühl,für den Mut und die Offenheit zu Berichten wie es in einigen Kliniken wirklich noch immer zugeht.
Danke, für die Einblicke in dein Leben!
Das hat mich umgehauen! (3. August 2007)
Durch Zufall bin ich auf dieses Buch gestoßen und habe es in 2 Tagen durchgelesen. Fasziniert und schockiert zugleich befand ich mich beim Lesen in einer Welt wieder, die mir - zum Glück - vollkommen fremd ist. Schwankend zwischen Mitleid und Bewunderung für die Stärke Tavalaros habe ich die Seiten, auf denen Tavalaro aus ihrem "früheren" Leben erzählt nur überflogen, die restlichen jedoch umso intensiver aufgenommen. Dieses Buch hat mir persönlich sehr geholfen mir eine eigene Meinung zum Thema Koma und Hirntod zu bilden, da doch die Aussagen der Mediziner nach wie vor widersprüchlich sind.Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.



