Kundenrezensionen zu 'Herzensruhe: Im Einklang mit sich selber sein'
Hilfreich (28. August 2007)
Das Buch ist in einer klaren verständlichen Sprache geschrieben. Das ist der erste Pluspunkt. Inhaltlich hat es mir persönlich weiter geholfen, um zur Ruhe zu kommen und loszulassen. Es macht frei und inspiriert.Billige Wohlfuehlliteratur! (18. Januar 2006)
In seiner einfuehrenden Geschichte beschreibt Gruen das Schicksal eines Mannes, der bei dem Versuch stirbt seinem eigenen Schatten zu entkommen. In seiner Hast hat er nicht bedacht sich doch einfach mal unter einen Baum zu setzen, um sich auszuruhen.So wie diesem armen Mann geht es uns allen, attestiert Gruen. Staendig auf der Flucht vor uns selbst, staendig im Stress, staendig auf der Suche nach neuen Kicks und neuen Konsummoeglichkeiten. Dieser Krankheit setzt der schreibende Moench sein Programm der bewussten Verlangsamung entgegen.
Die von Gruen vorgeschlagenen Loesungen sind nicht besonders neu und originell und entsprechen dem, was man von einem Mann Gottes erwarten kann: Konsumverzicht sowie Meditation und Gebet, um seine innere Ruhe (wiederzu)finden. Die einzige Moeglichkeit dies zu erreichen sei eine Rueckbesinnung auf Gott.
Gruens Buecher versprechen einfache Loesungen zu komplexen Problemen. Damit hat er zwar, was die Verkaufszahlen angeht, Erfolg, mit der Realitaet haben seine Wohlfuehlschriften allerdings recht wenig zu tun. Es wirkt vielmehr unfreiwillig komisch, wenn Gruen als Allheilmittel einen Konsumverzicht fordert, und gleichzeitig Millionen von Arbeitslosen jeden Cent dreimal umdrehen muessen, um ihren Alltag finanzieren zu koennen. Schwereiche Manager koennte "Herzensruhe" vielleicht zu neuen Ansichten verhelfen. Allen anderen sei aber empfohlen sich in Konsumverzicht zu ueben und dieses Buch in den Regalen der Geschaefte verstauben zu lassen.
Spurensuche zur Herzensruhe (17. September 2005)
Viele Menschen klagen über ihre fehlende Ruhe. Pater Anselm Grün nimmt uns mit auf eine Spurensuche zur Herzensruhe. Sein Weg beginnt bei der Unruhe, nimmt seinen Lauf über biblische Geschichten, das Gebet sowie die Haltungen des Mönchtums und schließt mit einer Auswahl hilfreicher Methoden, mit denen wir wieder zur Ruhe kommen.Zunächst stellt er persönliche, soziale und wirtschaftliche Ursachen der Ruhelosigkeit dar. Sich ständig sorgen über unerledigte Aufgaben, sein privates oder berufliches Handeln in Frage stellen oder die Zukunft düster ausmalen führt auf Dauer zur lähmenden Unruhe.
Anhand biblischer Geschichten regt Pater Anselm Grün einen Perspektivwechsel an: Jesus lädt zur Ruhe ein, indem er allen geplagten Menschen seine Gemeinschaft anbietet. Daran knüpft eine Einladung zur „Sabbatruhe" an, damit wir Abstand von den Alltagssorgen gewinnen. Beten ist eine Kunst, mit der bereits die östlichen Mönchsväter im 3. Jahrhundert ihren „Weg zur inneren Ruhe" verfolgten. Sie legten damit das Fundament im Kampf gegen unruhestiftende Leidenschaften. Darauf baute Benedikt mit seinen Regeln auf. Er verfasste „Haltungen innerer Ruhe", die gegen Angst, Maßlosigkeit und Engstirnigkeit schützen.
Das letzte Drittel des Werkes beschreibt heutige Wege zur Ruhe. Neben den bekannten Methoden wie Meditation, Entspannung und Fasten werden auch andere beleuchtet, wie z.B. das Gespräch mit der Unruhe, ordnende Rituale oder die Vereinfachung des Lebens.
Viele Wege führen zur Ruhe. Mit seinem Werk begleitet uns Pater Anselm Grün zur Ruhe vor Gott. Er betont in weiser Voraussicht, dass jeder Mensch die für ihn richtige Methode finden muss. Wer auf humorvolle Weise etwas über seinen Typ erfahren möchte, dem empfehle ich zur Ergänzung die „Bären-Strategie" von Lothar Seiwert mit dem Leitspruch: „In der Ruhe liegt die Kraft".
Stille und Ruhe im eigenen Leben (7. Juli 2004)
Unruhe, Hetze, Rastlosigkeit, Sorgen, Schlaflosigkeit, mit diesen Zuständen sieht sich jeder konfrontiert. Als erfahrener Seelsorger weiß Pater Anselm Grün um diese Dinge bestens Bescheid.Was kann zu einem tieferen Leben und somit zu einer Ruhe des Herzens führen? Anselm Grün führt die einzelnen Gründe der Ruhelosigkeit auf und beschreibt Wege zur "Herzensruhe". Aus seinem Mönchsein überträgt er die Weisheiten der alten Mönche auf heutige Gegebenheiten. Vertrauen in Gottes Führung ist die Basis, um loslassen zu können. Er rät nicht zu übereilten Entscheidungen, nein, jede Entscheidung muß sehr sorgfältig vorbereitet werden, aber dann ist es Gottes Sache, die Dinge fortzuführen. Es darf uns nicht mehr belasten.
Ein Schlagwort unserer Zeit "Das Leben zu vereinfachen" greift Anselm Grün auf und zeigt auf, wie man durch Verzicht und Mäßigung zur eigenen Identität kommt.
Nur Gott allein kann unsere Unruhe in Ruhe verwandeln. Geborgen sein in ihm und ihm vertrauen führt zu Sorglosigkeit.
Es ist kein einfaches Rezept zum "Nachkochen", aber eine Anleitung und zeigt Möglichkeiten, um zu Stille und Ruhe im eigenen Leben zu kommen.

