Verkaufsrang: 225 (Bücher)
Autor: John Grisham
Gebundene Ausgabe
EAN: 9783453006621
ISBN: 3453006623
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Seitenzahl: 464
Erscheinungsdatum: 3. November 2008
Verlag: Heyne
von: Bernhard Liesen (Übersetzer), Bea Reiter (Übersetzer), Kristiana Ruhl (Übersetzer), Imke Walsh-Araya (Übersetzer)
Preis: EUR 19,95
Aus der Amazon.de-Redaktion
Jeanette Baker kann gar nicht mehr aufhören zu weinen. Vor einiger Zeit hat sie ihren Mann und ihr Kind durch Krebs verloren. Schuld daran ist der Chemiekonzern Krane Chemical Inc., der in ihrer Heimatstadt Bowmore illegal und unter Bestechung der örtlichen Politik jahrelang giftigen Abfall ins Grundwasser hat fließen lassen. Davon jedenfalls sind Baker und die restlichen Bewohner von Bowmore überzeugt -- ebenso wie das abgehalfterte Anwaltsehepaar Mary Grace und Wes Payton, das Baker vor Gericht vertritt. Dann kommen die Geschworenen zurück in den Gerichtssaal, und als der Richter das Urteil verkündet, ist die Sensation perfekt. Krane Chemical Inc. wird in allen Punkten für schuldig befunden und verurteilt: zur Zahlung von mehr als 40 Millionen Dollar.Das Geld könnte der hoch verschuldeten Kanzlei Payton & Payton die Existenz retten. Und der schwer depressiven Baker könnte es ermöglichen, aus dem verseuchten Bowmore in eine bewohnbarere Gegend der USA zu ziehen. Aber John Grisham wäre nicht John Grisham, wenn er dieses Grundszenario nicht nur entworfen hätte, um darauf eine ungeheuerliche -- und ungeheuerlich spannende -- Geschichte aufzubauen. Denn der ebenso rücksichtslose wie cholerische Firmenchef Carl Trudeau denkt gar nicht daran, auch nur einen Cent zu bezahlen. Er geht in Berufung -- und tritt dabei eine Intrige los, die ihresgleichen sucht.
Zu keiner Zeit von Berufung lässt Grisham einen Zweifel daran, dass Krane Chemical Inc. zu recht verurteilt worden sind. Schon auf den ersten Seiten wird ein geheimes Memo zitiert, das in den Schubladen der Firmenjuristen liegt und den Verstoß belegt. Diese Kenntnis macht das Folgende besonders bitter -- und für den Leser nur schwer erträglich. So weitet sich Berufung zur packenden Parabel über die Ungerechtigkeiten des Rechtsstaats, bei dem man bis zur letzten Seite gebannt auf ein rettendes Happy-End hoffen will. -- Thomas Köster, Literaturanzeiger.de
Kundenrezensionen zu 'Berufung'
Nicht mehr wie früher (16. November 2008)
Leider ist ein Grisham Buch nicht mehr das, was es mal war. Schon vor Jahren war ich nicht mehr begeistert über seine Romane, aber nach tollen Kritiken in der Zeitung über die Berufung dachte ich, versuchs mal wieder. Aber leider alles beim Alten: Langweilig, kein roter Faden, uninteressant.Na ja (3. November 2008)
Was vielversprechend beginnt, zieht sich über viele, viele Seiten endlos dahin und endet am Schluss völlig unspektakulär. Eigentlich gar nicht Grisham-Art. Was ist nur los mit ihm? Man kennt weitaus bessere Romane von ihm. So führt die Coverversprechung "Sein packendster Roman seit Jahren" den Leser auf eine m.E. falsche Spur.Dann kommt noch das Dilemma hinzu: Auf welcher Seite steht er nun als Autor? Nun ja, aufgrund seiner Skizzierungen ist es eigentlich klar - und der Autor mit christlichem Hintergrund lässt die "evangelicals" ziemlich blöd dastehen.
Vielleich gibt der Roman ein Stück (überzeichnete) Realität wider, aber als spannend würde ich ihn nicht unbedingt bezeichnen! Schade. Wir sind gespannt, was als nächstes kommt.
was besseres erwartet... (27. Oktober 2008)
war ja mal wieder total gespannt und mußte das Buch unbedingt sofort haben, aber: war dann doch fast enttäuscht, nicht sooo spannend wie erwartet und irgendwie auch sehr lang gezogen, ein paar nette, gewohnt lustige Stellen, aber nicht wirklich so mitreisend das man das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. War leider so, dass ich`s einfach endlich durch haben wollte und immer noch auf den Knaller gewartet habe. Für mich diesmal wirklich nicht lohnenswert und würde sogar sagen, das schlechteste Buch von ihm.Schade, bisher habe ich immer alle gern gelesen, aber diesmal wollte und wollte es einfach nicht enden :-(
