Kundenrezensionen zu 'Wenn wir uns wiedersehen'
Einfach ein perfekter Thriller!!! (5. Dezember 2008)
Dieses Buch ist so fantastisch geschrieben, dass es mir noch lange in Erinnerung bleiben wird.Während des ganzen Buches wird das eigene Denken wer der wahre Täter ist immerwieder verändert. Ich war mir teilweise sogar sicher dass sie es doch selber war, dann wieder nicht weil wieder zehn andere Leute verdächtig waren. Man wechselt immer zwischen ihrer Schuld und der eines anderen.
Aber der Schluss ist so vollkommen unerwartet dass ich ihn mir in keiner Phantasie so vorgestellt hatte!!! Clark hat mich wirklich umgehauen mit der Auflösung... Respekt für diesen packenden Thriller
Spannende Geschichte, anstrengende Lesung (23. Januar 2008)
Zum Inhalt: Molly Lasch wird blutverschmiert neben ihrem erschlagenen Mann, dem angesehenen Arzt Gary Lasch, aufgefunden. Sie kann sich, was die Mordzeit angeht, an nichts erinnern. Da alle Indizien gegen Molly sprechen, wird sie verurteilt. Als sie nach 5 1/2 Jahren Gefängnis entlassen wird, rollt sie, gemeinsam mit ihrer Freundin, der Journalistin Fran Simmons, den Fall neu auf.Der Inhalt ist nachvollziehbar und die Nachforschungen sehr spannend beschrieben.
Leider ist die Stimme von Ingrid van Bergen sehr hart und unangenehm, so dass das Zuhören schwer fällt.
Daher vier Sterne für den Krimi, 1 Stern für die Lesung.
Schlaflose Nacht (2. Januar 2007)
Habe dieses Buch in die Hand genommen um vor dem einschlafen 1 bis 2 Kapital zu lesen. Es ist aber derart spannend geschrieben, dass ich es in einer Nacht ausgelesen habe. Typischer Mary Higgins Clark Triller, wie man es liebt. Die Geschichte hat Hand und Fuss, koennte wahr sein und man weiss bis zum Schluss nicht wer der Moerder ist. Einfach toll. Fuer alle Krimi Fans zu empfehlen.Gestiegene Ansprüche oder wenn es einfach nicht mehr paßt (6. Oktober 2006)
Mit einigen Autoren ist es wohl wie mit alten Klamotten: Man fand sie mal ganz toll, aber irgendwann passen sie nicht mehr so richtig. Vor einigen Jahren habe ich bereits ein oder zwei Krimis von Mary Higgins Clark gelesen und fand sie klasse. Doch entweder sind im Laufe der Jahre meine Ansprüche gestiegen, oder dieser Roman reicht einfach nicht an die früheren heran.Molly Lasch soll ihren Ehemann getötet haben und wird hierfür verhaftet. Nach sechs Jahren kommt sie aus dem Gefängnis und will den wahren Täter finden. Hierbei hilft ihr ihre alte Freundin, die Journalistin Fran Simmons.
Die Geschichte an sich ist gar nicht schlecht, deshalb auch noch drei Sterne, doch was mich extrem kneift, sind die Klischees: Molly Lasch, wunderschön, zerbrechlich und vermeintlich unschuldig. Fran Simmons, nicht ganz so schön, aber robust und tatkräftig. Cal Whitehall, reich, hässlich und machtbesessen. Eine naive Krankenschwester, ein geistig behinderter Junge, der mehr weiß, als er zugibt … usw. usw.
Vieles ist mir völlig unverständlich: Warum gibt Annamarie erst nach 5 Jahren ihr Kind weg? Warum denkt Molly einmal an Selbstmord, am nächsten Tag aber überhaupt nicht mehr? Und wieso teilt sie allen mit, dass sie den Mörder ihres Mannes aufspüren will, sitzt dann aber nur zu Hause und lässt die Freundin alles machen? Zudem scheint Greenwich ein Dorf zu sein, denn jeder wusste von der Veruntreuung von Frans Vater, obwohl diese bereits 14 Jahre zurücklag.
Die Spur wird ziemlich plump auf alle möglichen Verdächtigen gelenkt, dann deckt Fran nebenbei auch noch eine andere faule Geschichte auf, nicht ohne dabei einem Kriminellen unter Einsatz ihres Lebens zu helfen und zu guter Letzt der zu Tränen gerührte Anwalt. Ach nee, das war dann doch ein bisschen viel des Guten. Vielleicht bin ich einfach inzwischen aus M. H. Clark herausgewachsen.

