Aus der Amazon.de-Redaktion
Immer wieder wurde Steve Biddulph in seiner langjährigen Praxiserfahrung als Psychologe und Familientherapeut mit den Nöten und Ängsten von Kindern konfrontiert. Er stellte fest, daß viele seiner Klienten von ihren Eltern geradezu zum Unglücklichsein programmiert wurden. Der australische Autor schildert eindringlich, wie schnell Kindern eingeimpft werden kann, sich selbst nicht zu mögen, ohne daß man sich als Eltern dessen bewußt ist.Biddulph erklärt auf einleuchtende Weise, wie solche negativen Programmierungen vermieden werden können. Er weist auf einfühlsame und humorvolle Art auf die Hürden hin, über die Eltern im Erziehungsalltag nur allzuleicht stolpern, ohne jedoch den moralischen Zeigefinger zu erheben.
Dabei werden Fragen zu Themen wie der Umgang mit Aggression, Traurigkeit oder Angst ebenso angesprochen, wie Probleme bei der Bewältigung des Familienalltags. Der Autor versteht es, die zum besseren Verständnis notwendigen psychologischen Sachverhalte klar und leicht eingängig darzustellen.
Nicht zuletzt brauchen glückliche Kinder auch glückliche Eltern. Und so unterstützt Biddulph die Eltern, sich eigene Freiräume zu schaffen. Er macht ihnen Mut, sich offen und ehrlich mit den Kindern und ihren Problemen auseinanderzusetzen, ohne dabei jedoch den Blick auf das eigene Befinden zu verlieren. Praktische Tips helfen, im Alltag ein gelösteres Miteinander zu erleben.
Die auch optisch ansprechenden, mehrfarbig gestalteten Kapitel, unterstützt durch humorvolle Zeichnungen, lassen komplexere Zusammenhänge leicht verständlich werden und machen das Buch zu einem interessanten Lesegenuß für jedermann. --Anne Hauschild
Kundenrezensionen zu 'Das Geheimnis glücklicher Kinder'
toll (4. Mai 2008)
Ein sehr gutes, leicht verständliches, durch viele verständliche und einige selbst durchlebete Beispiele geschriebenes Buch.Dieses Buch sollte in jedem Haushalt mit Kind vorhanden sein. Nicht jeder kann alles können, selbst der Autor des Buches sagt er hat fehler gemacht, und damit macht er einem selbst mut, ich finde diese Buch ist für mich das Beste im zusammenhang für dieses Thema. (manche Leute können da auch anderer Meinung sein)
Selbst die Anregungen für die Lehrer und Erzieher finde ich klasse, und der Leserbrief am Ende ist ein gutes Zeichen für den Autor, das er in seiner täglichen Praxis doch einiges, oder sehr viel richtig macht.
Für alle Eltern uneingeschränkt empfehlenswert (1. Dezember 2007)
Das vielleicht beste Buch der vielen guten Büchern von Biddulph. Neben der Fortsetzung "Weitere Geheimisse glücklicher Kinder" und "Wie die Liebe bleibt" zählt es zu meinen drei Lieblingsbüchern von Biddulph, von denen ich alle gelesen habe. In diesem Buch werden keine Patentrezepte für die Erziehung von Kindern ausgesprochen. Wir kennen ja die Moden in der Kindererziehung, denen wir nicht mit der gebotenen Skepsis begegnen, und nach ein paar Jahren wird wieder einmal das Kind mit dem Bade bzw. mit der Erziehungsmethode ausgeschüttet.Nein, bei Biddulph einem erfahrenen australischen Familientherapeuten, ist das nicht so, sondern vieles anders und überzeugender. Es wird nachvollziehbar und humorvoll aufgezeigt, dass die Eltern die Schaltstelle innerhalb der Familie sind und die muss funktionieren, sonst ist alles andere in Frage gestellt, d.h. was ich kann ich tun, damit die Beziehung zu meinem Partner stimmt; dass es mir selbst als Einzelperson gut geht etc. Dann geht es natürlich um die Kinder, die Liebe aber eben auch klare Leitregeln und feste elterliche Vorbilder brauchen. Dazu gibt es viele Praxis-Geschichten die einem die Augen öffnen. Biddulph schreibt dabei nicht mit dem erhobenen Zeigefinger des Besserwissers, sondern macht Mut zum Neuanfang und zum besseren Umgang mit den Kindern. Wie oft erkennt man bei der spannenden Lektüre staunend das eigene Familienlieben. Dabei ist das Buch sprachlich so eingängig, humorvoll und witzig geschrieben, dass man es sicher mehr als einmal lesen wird.Das sollte man auch, damit man die Fülle der Anregungen aufgreifen und umsetzen kann.
Dieses Buch kann allen Eltern, die sich bei der Erziehung ihrer Kinder ausgebrannt oder hilflos oder fühlen, uneingeschränkt empfohlen werden. Es hilft nicht nur bei der Erziehung der Kinder, sondern auch bei der Gestaltung der eigenen Partnerschaft und des höchstpersönlichen Lebenswegs. Ein gutes Geschenk für Freunde und Bekannte.
Wer den Inhalt des Buchs im täglichen Leben umsetzen kann (was nicht immer einfach sein mag), der wird seinen Kinder mit Liebe und klaren Grenzsetzungen ein guter Vater oder Mutter sein. Jedenfalls so gut, wie er es eben vermag. Ein Buch, das die Augen öffnen und nur nützen kann. Uneingeschränkt empfehlenswert.
P.S.: Das wäre auch ein guter Lesetipp für Familienministerin von der Leyen. Ich glaube, ich schenke ihr eine Ausgabe. Ja, das mache ich.
Sehr aufschlussreicher Ratgeber! (13. Oktober 2007)
Viele Eltern halten sich ja selbst für gute Erzieher, und meist sind sie es dann auch. Aber trotzdem gibt es immer wieder Fehler, die sich im Umgang mit den Kindern einschleichen können, und hier ist dieses Buch eine unschätzbare Hilfe. Der Autor zeigt auf, dass es immer noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt. Als Vater oder Mutter sollte man sich niemals zu schade sein, noch dazuzulernen. Zu guten Eltern wird man oft nicht allein, und guter Rat ist daher immer wertvoll. Diesem Buch haben mein Mann und ich diverse gute Tipps entnehmen können, wie man es noch besser macht.Basiswissen für alle Eltern (7. Oktober 2007)
Eigentlich schreibt er über nichts außergewöhnliches, für manche Eltern sind die Tipps selbstverständlich - für viele leider nicht. Wenn jemand erwartet, ein "Kochrezept" für Erziehung zu finden liegt er mit diesem Buch falsch, aber ich denke dass ist auch nicht möglich - eigenes Nachdenken und Hinterfragen ist immer notwendig.Mir hat es in der Erziehung unserer Zwillinge geholfen, mir manche Sachen bewußt zu machen und Verhaltensmuster zu durchbrechen.
Wutanfälle sind sicher nicht ganz vermeidbar, aber die Länge des Ausbruchs sehr wohl!
Von manchen wird das "in die Ecke" stellen kritisiert - wenn man es bewußt einsetzt und nicht aus eigener Hysterie heraus, ist es sehr wohl ein Mittel, ein unerwünschtes Verhalten in ein Miteinander zu verwandeln - eben nach Beruhigung - währenddessen geht erfahrungsgemäß nichts.
Ein einfach zu lesendes Buch, humorvoll, ohne Zeigefinger - wahrscheinlich entäuschend für Eltern, die schon viel Erziehungsliteratur gelesen haben und Tiefgang erwarten.


