Aus der Amazon.de-Redaktion
Eigentlich ist es ein Fauxpas, wie er Ehemännern rund um den Globus mit schöner Regelmäßigkeit -- oftmals sogar einmal jährlich -- wiederfährt: Nach rund 30 Jahren Ehe vergisst Wilson Lewis den gemeinsamen Hochzeitstag. Normalerweise können Ehemänner diesen Fehler mit ein paar verspäteten Blumen wieder vergessen machen. Aber Wilsons Frau Jane reagiert derart heftig, dass Wilson sich Sorgen um den Fortbestand der Ehe macht. War denn sein Leben inmitten der Familie mit ihren drei Kindern im idyllischen Städtchen New Bern eine pure Illusion?Zum Glück ist Wilson als Anwalt zwar ein Pragmatiker, als Privatmann aber doch sensibler als die meisten Ehemänner dieser Erde. Und deshalb begreift er, dass er etwas unternehmen muss, um die Beziehung zu Jane zu retten. Rat weiß sein Schwiegervater Noah, dessen fünfzig Jahre währende glückliche Liebe zu Allie nahezu einmalig ist. Und plötzlich ahnt Wilson, dass er das Herz von Jane nur zurückerobern kann, wenn er ihr einen lang gehegten Lebenstraum erfüllt...
Wie ein einziger Tag hieß einer der Erfolgstitel des 39-jährigen US-amerikanischen Bestseller-Autors Nicolas Sparks: Gemeint war das Leben, dass einem im Glück wie ein einziger Tag erscheint. Insofern ist Ein Tag wie ein Leben über die Zerbrechlichkeit des Glücks eine Art Fortsetzung des Buchs -- und auch sein Gegenstück. Irgendwie vermutet man, dass Sparks, der mit seiner Frau und fünf Kindern in North Carolina lebt, selbst glücklich sein muss, und dass er sich diesen Zustand erarbeitet hat. Denn sonst könnte er wohl kaum so wundervoll über die Liebe und das Leben schreiben. -- Franz Klotz
Kundenrezensionen zu 'Ein Tag wie ein Leben'
Schwächstes Sparks-Buch (11. November 2008)
Ich habe wirklich schon viel von Sparks gelesen. Seine Kost ist stets eine leichte, etwas für den Urlaub oder einen kalten Winterabend. Dennoch haben mich viele seiner Bücher sehr bewegt und vor allem gut unterhalten. Doch "Ein Tag wie ein Leben" ist schlichtweg langweilig. Die Geschichte gibt nicht viel her, eine Ehe in der Krise. Die Frau des Ich-Erzählers plant akribisch die Hochzeit ihrer Tochter (wo ich mich frage: Wieso macht die das nicht selbst) während der Ehemann (Ich-Erzähler) versucht, die eigene Ehe zu retten. Der Clue/die Erklärung kommt zwar zum Schluss, aber sie kann die Langeweile von vorher auch nicht mehr retten!Die Passagen über die Hochzeitsvorbereitung habe ich ab Mitte des Buches überblättert und mich auch sonst eher durch das Buch durchgequält als es zu genießen.
Ich bin enttäuscht von Sparks. Vielleicht sollte er nicht ganz so viele Bücher schreiben. Die Qualität beginnt unter der Quantität zu leiden. Schade!
hab mich durchgerungen.. (14. Oktober 2008)
zuerst einmal: Ich liebe Nicholas Sparks Bücher!Das hier ist meiner Meinung nach das langatmigste und langweiligste Buch das er geschrieben hat (und ich gelesen habe) obwohl mir die Beschreibung schon nicht so gut gefallen hat, hab ich aufgrund der guten Rezensionen dieses Buch gekauft und was soll ich sagen...
langweilig...
wer es lieber etwas aufregender möchte sollte lieber: Du bist nicht allein, Zeit im Wind, Weg der Träume oder wie ein einziger Tag lesen.
Die waren alle toll!
Reicht mir mal bitte jemand die Insulinspritze? (21. September 2008)
Ab und zu lese ich gerne Liebesgeschichten und habe auch nichts dagegen, wenn der Autor mitunter ein bisschen ins Klischee abrutscht, ein paar glückliche Zufälle zuviel einstreut und man schon früh sicher sein kann, dass es ein Happy End geben wird. Diese Art von Liebesromanen ist mir alle mal lieber als in Feuilletons hymnisch gepriesene "moderne Beziehungsromane", deren Personal sich bestenfalls aus manisch-depressiven und beziehungsunfähigen Angehörigen der "illusionslosen Generation X" rekrutiert, die zum Schluss der Geschichte von der Brücke respektive vor den Zug springen, und schlimmstenfalls direkt aus der geschlossenen Anstalt für untherapierbare Perverse, die den Leser netterweise an ihren sexuellen Obsessionen teilhaben lassen. Ich bekomme bei solchen Büchern immer unwillkürlich den Eindruck, dass der Autor ein depressiver Zyniker ist, der neue Mitglieder für seinen Club "Das Leben ist scheiße, und wer was anderes glaubt, ist doof" sucht oder sich frei nach dem Motto "Geteiltes Leid ist halbes Leid" Erleichterung verschaffen will.Also müsste Nicholas Sparks Geschichte von dem liebenden Ehemann Wilson, der alles tut, um seine Frau Jane nach 30 Ehejahren wieder glücklich zu machen und ihre gemeinsame Liebe neu zu beleben, eigentlich genau mein Ding sein. Ist es aber nicht. Sparks Buch ist nämlich ebenfalls extrem - nur eben zur anderen Seite hin. In seiner heilen Welt sind alle grenzenlos verständnis- und liebevoll und Wilson ein völlig unrealistischer Über-Ehemann, der Tag und Nacht nur über Jane und ihre gemeinsame Ehe nachdenkt. Und das in einem Ton wie er eigentlich nur in den feuchten Träumen von Autorinnen solcher Ratgeber wie "So wird jeder Mann zum Frauenversteher" vorkommen dürfte. Fast noch schlimmer ist die Figur von Wilsons Schwiegervater Noah, dem herzensguten und lebensweisen alten Mann, der ihm gütig lächelnd die großen Fragen des Lebens und der Liebe in einfachen Worten erklärt, auf dass sein Schwiegersohn seine Tochter mit einem Kitschfestival a la Hollywood zum 30. Hochzeitstag endlich so richtig glücklich machen kann.
Mit dieser weichgespülten und überzuckerten Lovestory ist Sparks nicht nur weit entfernt von einer guten und vor allem echten Liebesgeschichte mit glaubhaften Charakteren und einer interessanten Handlung, sondern erweist der "Liebe", von der er ständig spricht, auch einen Bärendienst, indem er sie zu einem rosaroten und letztlich langweiligen Rührstück degradiert. Und das hat sie genauso wenig verdient wie die Verhunzung durch vom großen Kotzen gepackte Jungautoren und Möchtegernintellektuelle.
Ein Buch wie " Eis in der Sonne" (27. Juli 2008)
So kann man dahinschmelzen beim lesen dieses Buches. Aber nur falls man es schafft vorher nicht einzuschlafen...Dies war mein erstes Buch von Mr. Sparks und wohl auch erst mal das letzte. Zwar vergebe ich 4 Sterne, aber so richtiges Lesevergnügen kam bei mir trotzdem nicht auf. Die Geschichte ist mir einfach zu schnullzig. Im Grunde passiert im ganzen Buch nicht viel, erst auf den letzten Seiten wird man doch noch mitgerissen und überrascht. Deshalb auch 4 Sterne und auch für die Idee mit Noah und dem Schwan. Das war wirklich eine romantische Idee.
Liebevolles Eheleben (8. Juni 2008)
In dieser Geschichte ist es ein vergessener Hochzeitstag, bei anderen Eheleuten ein nicht eingeräumter Geschirrspüler, ein vergessenes Treffen, ein permanentes Nicht- Antworten, eine umgestoßene Vase, ein verlegter Schlüsselbund. Was nun letztlich der Anlass ist, um ein ,Ehefass` zum Überlaufen zu bringen, der letzte Tropfen, der alles in Bewegung bringt, ist eigentlich Nebensache. Immer sind es die kleinen Dinge des Alltags, die Marotten, eingefahrenen Angewohnheiten, auf die wir uns glauben nicht mehr einstellen zu können, die eine kleinere oder größere Krise hervorrufen. In diesem Buch ist es, wie gesagt ein von Wilson, dem 56 jährigen Ehemann, vergessener Hochzeitstag anhand dessen diese Geschichte entrollt wird. Für Jane, seine 53 jährige Frau, wird dies zum Stolperstein einer schon zuvor eingeschlafenen Beziehung. Jane ist eine der Töchter von Noah und Allie Calhoun, die viele bereits aus dem Roman oder der DVD "Wie ein einziger Tag" kennen. Noah ist noch am Leben und wohnt im Altenheim. Er ist mit seiner romantischen Liebesfähigkeit, mit seiner naturbelassenen Weisheit nach wie vor Ansprechpartner für eheliche Probleme und leitende Figur im Hintergrund. Als Wilson merkt, dass Jane beginnt sich zurück zu ziehen, läuten endlich die Alarmglocken und er hinterfragt sich und sein Leben. Er schätzt Noah sehr und beginnt mit ihm zu sprechen - zwar recht zögerlich - denn er hat nie gelernt, sich zu öffnen. Sein eigener Vater war schon zu wie eine Auster, so wurde auch der Sohn nicht viel anders.In kleinen Schritten, manchmal vielleicht so zaghaft und schüchtern wie Wilson selbst, nimmt Nicolas Sparks den Leser mit auf eine warme, liebevoll gezeichnete Reise in das Herz und die Gedanken seiner Hauptfigur. In seiner ruhigen und introvertierten Art beginnt Wilson um die Liebe seiner Frau zu kämpfen - mit den Mitteln, die ihm in seinem Charakter zur Verfügung stehen. Dabei verändert sich unmerklich sein Wesen. Vieles gelingt nicht gleich, braucht mehrere Anläufe und den Rat von Noah, aber er gibt nicht auf. Durchzogen wird diese leise Geschichte mit parallel laufenden Rückblicken in die Anfänge des Paares, ihre erstes Treffen, der erste zarte Kuss. Wie eine Bestandsaufnahme erforscht Wilson in Erinnerungen, was er hatte und wieso es verloren ging. Er beginnt auf eine rührende Weise Taten zu setzten, seiner Frau zuzuhören, ihr Liebe und Aufmerksamkeit zu schenken und er hat einige entzückende Ideen für den nächsten Hochzeitstag. Doch unbedingt an diesem Tag und an keinem anderen, möchte eine ihrer Töchter heiraten....
Die Geschichte entwickelt sich langsam. feinsinnig, in kleinen Schritten und latenter Sinnlichkeit. Es ist sicherlich kein Buch für Leute die, geballte Handlungen und viel actiooon!!" wollen. Es ist ein leises Buch über die Liebe in der Ehe und dass man nichts als selbstverständlich nehmen darf. Dass ein Geben und Nehmen die Basis sein sollte und eine, sich an gelebter und sinnlicher Romantik immer wieder entzündende Liebe. Der in der "Ich-Form" geschriebene Roman, erzeugt es eine besondere Nähe zur Hauptfigur und ihrer Entwicklung. Nicolas Sparks gelingt es trotz geringer Handlung den Spannungsbogen bis zum Schluss zu halten. Ein zauberhaft romantisches Buch, dessen Ende einfach überwältigend ist. Da rollten doch glatt einige Tränen aus meinen Augen. Das Buch hat mich sehr bewegt!
Ein Geschichte für haltlose Romantiker und Menschen, die nicht aufhören an eine anhaltende innige Liebe in der Ehe zu glauben und bereit sind auch etwas dafür zu tun - eine Liebe die das ganze Leben anhält...


