Kundenrezensionen zu 'Hexenkind'
Was Nettes für verregnete Tage (7. November 2008)
...aber mehr leider auch nicht. Nach "Der Kindersammler" hatte ich mir auch mehr versprochen. Aber "Hexenkind" kommt lange nicht an den ersten Roman heran.Für mich stand ziemlich früh fest (leider), wer der Täter ist, da die Autorin oft eindeutige Hinweise gibt. Daher war das Ende auch für mich nicht überraschend.
Man kann das Buch so weg lesen, aber es gibt eindeutig viel bessere Krimis, die ein sehr viel mehr in den Bann ziehen.
Ein großes Naja.... (6. November 2008)
Naja, abgesehen davon, daß ich bereits bei der ersten Erwähnung des Täters wußte, daß ich da grad den Mörder beschrieben bekomme fand ich es ganz nett. Bißchen viel Verwicklungen und wenige Erklärungen, warum Sarah so saustrunzendoof handelt, Dann der doofe Commiassario, der hat mich mal genervt, wie kann man so dumm sein?Die nervtötende Mutter.... Nä das waren für mich zu viele Personen, die mir einfach auf den Wecker gegangen sind. Niemand in diesem Buch war auch nur ansatzweise liebenswert oder gar nett.
Hat mir nicht so richtig gefallen.
Ich denke, das war dann auch mein letztes Buch von Frau Theisler, konnten mich beide nicht so doll überzeugen.
Spannend ja, aber vorhersehbar und nicht sonderlich aufschlußreich.
Sabine Thiesler hat ihren eigenen Stil und der ist ausgesprochen gut und anders. (23. Oktober 2008)
Das Buch beschreibt das Leben einer Frau, die nicht nur Ihren Mann liebt. Eine Frau die alle Männer in ihren Bann zieht. Das Tagebuch einer Dorfhure. Die ganze Zeit während ich das Buch gelesen habe konnte ich mich nicht entscheiden wer den nun das Hexenkind ist. Das Buch ist spannend und gut erzählt. Die Autorin Sabine Thiesler hat ihren eigenen Stil und der ist ausgesprochen gut und anders. Das Buch besteht zwar aus vielen Zeitsprüngen und man braucht seine Zeit bis man sich eingelesen hat. Ab Seite 462 nimmt das Buch, dann seinen gnadenlosen und brutalen Verlauf bis zum bitteren Ende und am Ende bekommt fast jeder was er verdient. Nicht ganz so gut wie der Kindersammler, aber dennoch nicht schlecht.Spannende Story, aber... (13. Oktober 2008)
Ich habe mir Hexenkind gekauf da ich sehr viel positives über Sabine Thiesler's Erstling "Der Kindersammler" gehört habe und dachte ich probiers mal mit der Autorin...Die Story von "Hexenkind" ist eigentlich recht spannend. Sarah, eine Deutsche die vor langer Zeit mit ihrem Mann Romano in die Toskana auswanderte, wird ermordet in ihren einsamen Haus im Wald aufgefunden. Ihr wurde die Kehle mit brachialer Gewalt, soweit aufgeschiltzt das ihr fast der Kopf abgetrennt wurde... Wer aus dem kleinen beschaulichen italienischen Örtchen kann nur zu solch einer schrecklichen Tat fähig gewesen sein???
Mit dieser Situation beginnt, die spannend anmutende Geschichte von Sarah's Leben bzw. Tod. Nun wird man von der Autorin in die Vergangenheit des Buches eingeführt. Auch das erweist sich anfangs noch als ziemlich interessant. Nur bleiben die Personen die im gesamten Buch agieren sehr flach und farblos. Man baut keinerlei Beziehung zu ihnen auf und man verliert schnell die Lust daran. Man erfährt nicht warum sich Sarah so verhält wie sie es tut, was in Romano wirklich vorgeht und was letztlich mit Enzo ihrem Schwiegervater passiert ist. Nach der gut der hälfte des Buches weiß man wer der Mörder ist und kann sich sogar das Motiv denken. Und als der "geheimnisvolle" Musiker in Siena auftaucht weiß auch jeder sofort wer der Fremde ist und kann sich zusammen reimen was passiert.
Was das Buch auf drei Sterne rettet ist das wie schon erwähnt doch recht spannend beginnt, man es schnell und flüssig lesen kann und die Idee zur Story, die ja wirklich nicht schlecht nur mager umgesetz worden ist. Leider verstrickt sich Thiesler im unrealistischen und nicht nachvollziehbaren Handlungen und in Vorhersehbarkeit.
Nun ich werde der Autorin noch eine zweite Chance geben und ihren Erstling "Der Kindersammler" lesen und hoffe das dieser mit mehr Tiefe und genauso viel Spannung, die aber bitte bis zum Schluss halten soll, daher kommt.
Mittelprächtige Unterhaltung mit Längen (30. September 2008)
So schnell "Hexenkind" beginnt, so schnell lässt es leider auch nach. Der brutale Mord zu Beginn und die Einführung der Charaktere ist kurzweilig und unterhaltsam. Stellenweise macht es Spaß mitzurätseln wer welches Motiv haben könnte und wie es soweit kommen konnte. Leider verliert sich das Buch irgendwann in den Rückblenden und manche Wendungen zum Schluss hin sind einfach nur hanebüchen.Zum einmaligen Zeitvertreib taugt das Buch, ist jedoch schnell wieder vergessen.
Fazit: Sarker Beginn, Längen im Mittelteil, Ende eher unglaubwürdig, aber auch zum Grübeln.

