Die Ambler-Warnung: Roman

Verkaufsrang: 1309 (Bücher)
Autor: Robert Ludlum
Broschiert
EAN: 9783453432918
ISBN: 3453432916
Languages:
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Seitenzahl: 638
Erscheinungsdatum: 12. November 2008
Verlag: Heyne TB
von: Wulf Bergner (Übersetzer)
Preis: EUR 9,95

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Kundenrezensionen zu 'Die Ambler-Warnung: Roman'

Lesegenuss pur! (22. Oktober 2008)

Die "Ambler Warnung" war mein erstes Buch von Robert Ludlum und, wie sich für mich sofort nach dem Lesen dieses Thriller-Meisterwerks herausstellt hat, sicher nicht das Letzte...

Wer ein Buch sucht, dass einen mitreißt und einem die Geschichte in der visuellen Machart einer "Jason Bourne" Verfilmung "erzählt", der ist bei diesem Autor goldrichtig.
Besser als jeder TV-Thriller!

Ich für meinen Teil habe mir als zweites Werk den "Hades Faktor" vorgenommen, und war wiedermal begeistert! (Die Verfilmung des Buches hingegen ist einfach nur ein schlechter Scherz)

Theudoricus

Ein toller Thriller (1. August 2008)

Mir hat dieser Thriller sehr gut gefallen. Erst ist flüssig geschrieben und verbindet Spannung mit Action !

Das langweilige Ende einer großen Ära (27. Juli 2008)

Robert Ludlum war ein großer Autor, aber die Ambler Warnung enthält leider nicht mehr viel von ihm :-(

Das Buch beginnt mit "der Flucht von der Insel", wie sie bereits im Klappentext beschrieben wird. Von Nonstop-Action kann aber selbst auf diesen ersten 50 Seiten leider keine Rede sein.

Die Orte sind (soweit ich sie kannte) gut recherchiert und auch die thematischen Ausflüge in die Welt der Statistik (hier bringt der Autor einige Fallbeispiele) sind gut aufbereitet.

Über mehrere Seiten spannend und stellenweise sogar erfrischend witzig wird es, als Ambler auf Caston trifft. (Superheld und Buchhalter bilden ein Team) Das passiert aber erst irgendwann nach der Hälfte des Buchs.

Was auffällt, sind die vielen Wiederholungen. Ich denke, die (durchaus nette) Geschichte mit dem Schild und dem Speer kommt wenigstens fünfmal vor. Auch einige andere Details nutzen sich mit der Zeit ab und es gibt auffällige Parallelen zur Bourne-Serie.
Die Story läuft in Form von unzähligen Flashbacks ab, während Ambler sich langsam wieder an alles erinnert. Da Ambler in den Gesichtern der Menschen lesen kann, tut er das bei jeder Gelegenheit. Man erfährt dabei, was der Mann am Bahnhof zum Frühstück hatte, wieso die Frau vor dem Schaufenster keine Kinder will, etc. Nur leider haben diese Personen überhaupt nichts mit der Handlung zu tun sondern füllen einfach nur die (überflüssigen) Seiten. Und davon gibt es - bei allem Respekt dafür, wie detailliert sie geschrieben sind - mindestens 300. (Und selbst wenn man sie streichen würde, wäre der Hinweis auf Nonstop-Action noch anmaßend.) Die an sich spannende Grundidee wird damit regelrecht ausgebremst. Kaum kommt die Geschichte in Gang, ist auch schon der nächste Durchhänger vorprogrammiert.

Der Aufbau eines typischen Kapitels ist wie folgt: (Ich habe das Kapitel über "Davos" als Beispiel gewählt)

2,5 Seiten Beschreibung, wie der Ort aussieht (hochgelegen) daher
0,5 Seiten Beschreibung der Höhenkrankheit; diese erinnert an die Flucht
2,0 Seiten "Aufwärmen" der Flucht von der Insel; diese endet in
1,0 Seiten Beschreibung wie Davos "jetzt" aussieht dann folgen
1,0 Seiten Beschreibung wie das Hotel aussieht dort geht's weiter mit
2,0 Seiten Beschreibung des Hotelpersonals und schon sind wir bei
5,0 Seiten Wiedersehensfreude mit seiner Freundin...

Die Tippfehleranzahl ist durchschnittlich, die Übersetzung verwendet mitunter sehr antiquierte bis "frei erfundene" Ausdrücke.

Fazit: Nach 50 Seiten wusste ich, wer "der Böse" ist - das ist mir bei einem "echten Ludlum" noch nie passiert. Hier werden Ludlums literarische Reste verwertet, die allerletzten Manuskripte versilbert, damit der Verlag ein weiteres Buch bringen kann, obwohl Ludlum seit über 7 Jahren tot ist. Das hat dieser großartige Autor nicht verdient.

...es reicht langsam. (22. Juli 2008)

Ich frage mich, wo die Verlage diese ganzen Skripte von Ludlum auftreiben. Entweder hatte der Mensch einen Keller voll von solchen Geschichten oder aber hier wird künstlicher mit einem großen Namen noch ein wenig Geld gemacht. Wie auch immer...

Die vorliegende Geschichte zeigt meines Erachtens viel zu viele Parallen zu Jason Bourne auf. Die im Klappentext beschriebene Anstalt wird auf den ersten zwanzig Seiten abgehandelt und dann nimmt die typische Hetzjagd auf den "eigentlich gar nicht bösen" seinen gewohnten Gang. Ich habe nach 50 Seiten aufgehört zu lesen und das Buch liegt nun im Karton für den Speicher. Schade, aber so nach und nach ist es genug mit den scheinbaren Ludlums...


Fazit: Wer die Bourne-Trilogie nicht kennt und sich das erste Mal an Ludlum wagt, dem kann das Büchlein ans Herz gelegt werden. Erfahrenen Lesern sei davon abgeraten.

Einer der besten Ludlums überhaupt (15. Juli 2008)

Bei der Ambler-Warnung ist man manchmal versucht, die Ähnlichkeiten zur Bourne-Idendität zu suchen: Na und? Ist ja kein Fehler - denn die Bourne-Idendität war ja auch spannend.

Dennoch geht Ludlum hier einen völlig anderen Weg und die überraschenden Wendungen halten die Spannung wirklich bis zur vorletzten Seite aufrecht. Ein symphatischer Held mit dem man automatisch mitfiebert rundet das Ganze ab. Die ersten 100 Seiten waren etwas schwerfällig, danach konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

Ich kenne ca. 3/4 der Ludlum-Bücher und die Ambler-Warnung gehört auf alle Fälle zu den Top 3 von ihm!

dkb.de

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