Conan

Verkaufsrang: 27917 (Bücher)
Autor: Robert E. Howard
Broschiert
EAN: 9783453520691
ISBN: 3453520696
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Seitenzahl: 763
Erscheinungsdatum: 16. April 2008
Verlag: Heyne
von: Mark Schultz (Illustrator), Lore Strassl (Übersetzer), Jürgen Langowski (Übersetzer), Erik Simon (Übersetzer)
Preis: EUR 13,00

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Nur wenigen Figuren aus der Welt der Literatur gelingt es, den engen Rahmen der gedruckten Buchseite zu verlassen und im Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit zu einem festen Begriff zu werden. Sherlock Holmes ist eine solche Figur, Dracula -- und Conan. Vor allem die Verfilmungen mit Arnold Schwarzenegger haben sich vielen Kinogängern und Fernsehzuschauern eingeprägt, und darüber hinaus sind weit über fünfzig erfolgreiche Romane und Sammelbände mit Erzählungen erschienen.

Mögen manche dieser Bücher und Filme auch ihre eigenen Qualitäten haben -- den eigentlichen Conan sucht man darin vergeblich. Denn der, und das kann man durchaus mit diesem Absolutheitsanspruch sagen, ist nur in den ursprünglichen Erzählungen und Kurzromanen von Robert E. Howard anzutreffen. Howard war, verkürzt ausgedrückt, neben H. P. Lovecraft und Clark Ashton Smith einer der drei großen Autoren, die in den 1930er Jahren mit dem Pulpmagazin Weird Tales groß geworden sind. Aber im Unterschied zu Lovecraft und Smith schrieb Howard nicht nur phantastische Texte, sondern auch Western, Kreuzfahrerabenteuer und Detektivgeschichten, die sich alle durch stilistische Klarheit und eine unbändige Energie auszeichneten.

Und diese Eigenschaften sind es auch, die seine Conan-Geschichten weit über alle seither verfassten Conan-Verschnitte anderer Autoren hinausheben. Nun liegen diese Geschichten erstmals in einer unbearbeiteten vollständigen Ausgabe vor. Im englischen Original bei Wandering Star und Del Rey erschienen, bringt hierzulande Heyne sämtliche Conan-Texte in einer dreibändigen Ausgabe heraus, in der überarbeiteten Übersetzung von Lore Strassl und mit allen Fragmenten, Einleitungen und Nachworten. Niemand hat nach Howard jemals wieder so überzeugend “Sword & Sorcery” geschrieben, und wenn wir im Augenblick eine kleine Renaissance von Fritz Leibers Erzählungen um Fafhrd und den Grauen Mausling erleben (ebenfalls in einer neuen chronologischen Ausgabe), so ist es nur angemessen, wenn wir uns auch dem Original zuwenden.

Auf die Diskussion, ob diese Spielart der Fantasy große Literatur sein kann, soll hier kein weiteres Wort verschwendet werden. Nur Howards früher Tod hat verhindert, dass er bis heute nicht den ihm zustehenden Platz in der US-amerikanischen Literaturgeschichte einnimmt. Kundige Leser sollten sich von dergleichen Nebensächlichkeiten nicht ablenken lassen -- Conan ist ein Geschenk an alle, die packende und meisterhaft erzählte Phantastik zu schätzen wissen. Und sich ihren Blick auf eine der Ikonen der Weltliteratur nicht länger verstellen lassen wollen. --Hannes Riffel

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Kundenrezensionen zu 'Conan'

Überraschend gut (23. März 2008)

Das Buch fiel mir aufgrund des Covers ins Auge, und der Klappentext ließ mir die Conan-Geschichten als niveauvolle Fantasy erscheinen, die ich einmal abseits der Scheibenwelt-Romane ausprobieren könnte. Ich bin nicht enttäuscht. Oberflächlich erscheinen die Scheibenwelt-Romane manchmal tiefgründiger, aber Howard behandelt ganz andere Themen und Weltbilder als Pratchett. Diese liebevoll erstellte Edition ermöglicht es auch, den Hintergrund der Geschichten und ihrer vermeintlich "barbarischen" Ideologie und dem vermeintlich immer gut gelaunten, unbedarften Helden zu verstehen, da ausführliche Anmerkungen - neben tollen Illustrationen - beigefügt wurden. Das deutsche Vortwort von Wolfgang Hohlbein kann man - wie alles, was dieser Autor an Massenware produziert - getrost überspringen.

Die Legende.. (28. Februar 2007)

Hier haben wir den wahren Barbaren, der immer wieder kopiert wurde, sowohl im Film als auch bei verschiedenen Büchern.

Conan kennt wahrscheinlich jeder, der Starke und unerbittliche Barbar.

Doch hier lernen wir Ihn ganz anders kennen, nämlich sein Wesen, was in den Filmen nicht so rausgekommen ist.

Robert E. Howard beschreibt hier so spannend und bildlich, dass es eine wahre Freude ist die Geschichten zu lesen.

Einen Stern hab ich leider abgezogen, weil wir hier eine Ansammlung haben von kurzgeschichten, wäre es anders, würde ich auf jedenfall 5Sterne geben.
So ist man immer wieder enttäuscht, wenn wieder ein Abenteuer zu Ende geht.
Auch wird es auf Dauer eher eintönig, falls man das gesamte Buch insgesamt durchlesen sollte.

Ich kann jedem das Buch empfehlen.

Einzigartige Sword and Sorcery Fantasy (23. November 2006)

sind die Geschichten und Kurzgeschichten von Robert E. Howard dem geistigen Vater von Conan dem Cimmerier einem Barbaren aus dem hohen Norden im hyborischen Zeitalter/. Das von Robert E. Howard erdachte Hyborische Zeitalter, ist ein fiktives, seit Äonen vergangenes Zeitalter von unserer Welt. Im Hyborischen Zeitalter befinden sich die dort lebenden Völker in unterschiedlichen epochalen Entwicklungsstufen. Es gibt in Hyborien Völker deren Enwicklung mit dem Stand der Steinzeit/Bronzezeit oder Völker deren Enwicklung mit dem Stand antiker Hochkulturen sowie Völker deren Enwicklung mit dem Stand des frühen Mittelalters vergleichbar ist. Ausserdem ist das hyborische Zeitalter durchdrungen von Magie und Übernatürlichem (zb. Gottheiten, übernatürliche Kreaturen, Dämonen) Die Geschichten handeln vom abenteuerlichen Leben Conans in unterschiedlichen Ländern im verschiedensten Alter(12- ca.60 Jahre). Der Stil Robert E. Howards ist mir persönlich der Liebste, den ich jemals in meinem Leben habe lesen dürfen. Niveauvoll aber nicht anstrengend; detaliert ohne zu übertreiben (Kampfszenen, Liebesszenen usw.);ausschweifend und gleichzeitig fesselnd. Am grossartigsten ist aber die Atmosphäre der Geschichten. Nie mehr wurde ich derartig in eine Geschichte hineingesogen wie von den Erzählungen von Robert E. Howard. (man ist berauscht vom Wein, spürt die unheimliche Bedrohung, empfindet die Kälte des Berglandes, und die Hitze der Wüste)

Abschliesend sei gesagt obwohl Conan der Barbar mit A. Schwarzenegger wohl der beste Fantasy Film dieser Art ist, sind in dem Film nur wenige Inhalte der Erzählungen von Robert E. Howard enthalten.

Ich kenne die Erzählungen von Robert E. Howard seit Anfang der 80er Jahre und habe diese, seitdem unzählige Male, jedesmal von Ihrer Tiefe überwältigt, verschlungen.

Reine Abzocke (22. Oktober 2006)

Dieses Buch ist kein Buch sondern eine Zusammheftung von etlichen Kurzgeschichten. Sobald Spannung aufgebaut wird, ist die Geschichte zu Ende. Weiterhin fehlt es mir hierbei an einer durchgängigen Handlung, da die Geschichten nicht einmal chronologisch sind. Einige werden sogar in verschiedenen Fassungen zweimal erzählt, wenn man dem Inhaltsverzeichnis glauben darf. Ich habe das Buch nämlich nicht zu Ende gelesen. Aus meiner Sicht ist dies Buch eine reine Abzocke. Es ist einmalig; einmalig schlecht.

Die Referenz (21. Oktober 2006)

Conan. Durch den Film von 1982 bekannt geworden, war er schon vorher ein ganz grosser der Fantasy Literatur. In diesem dicken Wälzer sind alle von Conan-Schöpfer Howard in den Jahren 1932/33 geschaffenen Werke um den cimmerianischen Heroen zusammen gefasst. Abgerundet wird das ganze durch Hintergrundwissen, Textfragmente aus dem Erbe Howards, und hervorragenden Zeichnungen. Die Kurzgeschichten entführen den Leser sofort in das Hyperboreanische Zeitalter und können in diese fantastische Welt eintauchen. Interessant dabei zu sehen wie sich Conan unter der Feder Howards entwickelt, wobei hier nur Augenzwindernd angemerkt sein soll, dass in den ersten beiden Geschichten keine halb- oder vollkommen nackten Frauen vorkommen...

Auf jeden Fall einen Genuss.

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