Aus der Amazon.de-Redaktion
Die Trolle sind los. Eigentlich hatte Schwertmeister Ollawain schon gehofft, sie seien endgültig geschlagen. Aber dann sammeln die verschlagenen Wesen mit ihren tollkühnen Helden Skanga und Orgrim ihre Kräfte wieder, um die Elfen, Kentauren und Kobolde vernichtend zu besiegen und aus der Welt von Albenmark entgültig zu tilgen. Da treibt die Angst vor ihrer Macht die wundervolle Elfenkönigin Emerelle zu einer Verzweiflungstat, die das Kriegsgeschick negativ zu beeinflussen könnte. Denn sie zerstört einen wichtigen Albenpfad, um die Angreifer zurückzuhalten -- und löst damit eine Kettenreaktion aus, die den Frieden in Albenmark nachhaltig zu stören droht...Das Reich der Fantasy-Literatur ist ein Phänomen. Eigentlich scheint nach J.R.R. Tolkiens Romantrilogie Der Herr der Ringe alles über deren Bewohner gesagt. Aber dann treten doch immer wieder Autoren ins Rampenlicht, die den Gnomen, Zauberern, Hobbits und Orks neue Aspekte abzugewinnen wissen. Bernhard Hennen ist so ein Autor. Seine Fantasy-Romane Die Elfen und Elfenwinter über die wohl bezauberndsten und verlockendsten Wesen des phantastischen Reichs jenseits der Menschenwelt sind mit annähernd 300.000 verkauften Exemplaren längst zu Klassikern des Genres geworden und haben sich bereits eine stetig wachsende Fangemeinde erobert, die gar nicht genug von seinen Geschichten bekommen kann.
An diesen Erfolg -- und ganz konkret an die Geschichte von Elfenwinter -- knüpft Elfenlicht an. Nahtlos, möchte man sagen. Denn wem die beiden Vorgängerbände, von denen Hennen den ersten gemeinsam mit James Sullivan verfasst hat, gefallen haben, der muss eigentlich auch von Elfenlicht angetan sein: auch wenn Hennen im Erzählen seiner Fortsetzungsstory inzwischen eine gewisse Routine erworben hat und die episch breiten Schlachtszenen vielleicht nicht jedermanns Sache sind. --Stefan Kellerer
Kundenrezensionen zu 'Elfenlicht.'
Empfehlung (12. November 2008)
Bernhard Hennen hat in meinen Augen mit der Elfenreihe Maßstäbe gesetzt für die deutsche Fantasy-Literatur. Mit nahezu unglaublicher Wortkreativität lässt er seine Leser in eine fantastische Welt eintauchen, die plastisch vor dem Betrachter ausgebreitet wird.Das einzig Ärgerliche an "Elfenlicht" ist, daß man das Gefühl hat (wie ich es schon einmal bei einer anderen Fantasy-Reihe hatte), daß das Buch am Ende zusammengeschustert wurde, damit jeder Handlungsstrang sein Ende findet. Circa 40 Seiten vor Schulss war mir das eigentlich schon klar, weil kaum ein Strang "abgearbeitet" war.
Die Vermutung geht dahin, daß er in eine gewisse Seitenzahl gepresst wurde, denn 100 Seiten vor dem Ende war das Buch noch flüssig und mitten in der Geschichte.
Fortsetzung mit Schwächen (21. August 2008)
Nach den ersten beiden Teilen der Triologie "Die Elfen" und "Elfenwinter" welche schlichtweg genial waren, war ich von dem dritten Teil "Elfenlicht" ein wenig enttäuscht.Es werden immer wieder entscheidene Schlachten übersprungen und im sehr knappen Erzählstil meist auf nur ein zwei Seiten erläutert, was den Wissensdurst nach Details der davor lange aufgebaut wurde lange nicht stillt.
Ebenfalls ein wenig ungelungen ist die Tatsache, dass auch sehr spät im Buch noch neue Charaktere dazu kommen. Das macht es dem Leser nicht leicht, denn stellenweise sind es 6 verschiedene Handlungsstränge die parallel verlaufen, womit ein wenig die "In den Bann gezogen" Wirkung zerhackt wird und sich nicht voll entfalten kann. Deutlich wurde das anhand meiner Lesegeschwindigkeit, denn brauchte ich für den ersten und zweiten Teil knapp 1-2 Wochen und konnte die Bücher einfach nicht mehr aus der Hand legen bin ich mit diesem Teil erst nach geschlagenen 3 Monaten fertig geworden.
Die dritte Schwäche stellt das Ende dar, welches in knapp 10 Seiten wieder viel zu schnell abgehackt wird und in einer Wende im letzten Satz gipfelt, die viele Fragen offen lässt. Eigentlich bin ich ein Freund von überraschenden Enden, aber hier, am Ende einer Triologie nach über 2500 Seiten gänzlich fehl am Platze.
Ansonsten hat das Buch natürlich Spaß gemacht. Schön, dass Charaktere aus den ersten beiden Teilen so große Rollen in der Handlung spielen oder immer wieder erwähnt werden.
Alles in allem muss man das Buch natürlich gelesen haben, wenn man die zwei Teile davor gelesen hat, allerdings sollte man nicht so viel erwarten wie von den beiden ersten Teilen, denn die waren einfach um ein, zwei Klassen besser.
Durch Kürzungen völlig verpfuscht (1. Juli 2008)
Ich habe das Buch nicht gelesen, sondern wollte die Geschichte allein durch das Hörbuch zuende verfolgen.Man darf wohl getrost davon ausgehen, dass das - auf Papier gedruckte - Buch ein würdiger Abschluss der Elfentrilogie war. Von diesem Hörbuch kann man das bestimmt nicht behaupten. Ich habe mehrfach nachgeschaut, ob bei meinem CD-Spieler irgendwie die "Shuffle-Funktion" aktiviert war - die Geschichte hat überhaupt keinen Sinn ergeben! Natürlich ist es ein Stilmittel des Autors, nach Cliffhangern am Ende eines Abschnitts zu anderen Handlungssträngen zu springen, aber hier wurden immer wieder ganze Zwischenabschnitte einfach übersprungen. Von den Verantwortlichen hat sich wohl niemand das Hörbuch mit Verstand angehört, ohne das Buch vorher zu kennen, weil man so einen verkürtzten Quark sonst sicher nicht veröffentlicht hätte. Das tut mir sehr leid für den Autor, dessen Buch in dieser Hörfassung jedenfalls niemandem empfohlen werden kann.Kein Licht am Ende des Tunnels... (21. April 2008)
Ich wundere mich bei der Elfentrilogie immer wieder an einer und derselben Sache: Hennen baut die Spannung am Anfang des Buches auf, aber in der Mitte des Buches verflacht sie immer! Warum? Ich persönlich finde das immer sehr schade, da so a) die schöne Geschichte rund um Albenmark vollkommen (und vor allem unnötig) in die Länge gezogen wird und b) der Lesespaß mächtig drunter leidet.Das Buch besteht wieder aus drei "Büchern", die jedoch alle miteinander zusammen hängen. Nachdem ich jedoch mit dem ersten Teil fertig war und die Geschichte weiter ging, hat es mich zum ersten Mal richtig geschockt, wie viel ich noch vor mir habe. Später ist das Gefühl dann wieder verflogen.
Mir ist aufgefallen, dass Hennen eine Spannungskurve zwar aufbauen kann, aber wenn es um das Thema halten geht, ist er meiner Meinung nach nicht der Beste. Man kann es mit der Börse und den Aktien vergleichen - ein ständiges Auf und Ab. Das muss nicht sein...
Mag sein, dass es vor allem daran liegt, dass Hennen sehr viele Ideen hat und diese möglichst alle in einem Buch verpacken möchte. So hat man viele schöne Anfänge, jedoch bleibt es oberflächlich. Aber jetzt genug gemeckert :-)! Das Buch ist schön beschrieben, auch wenn ich mir wünschen würde, wenn mal andere Handlungsorte erwähnt werden würden (Die geheime Bibliothek scheint eine Art moderne Suchmaschine zu sein). Immer wenn man Fragen hat, dann lautet das Motto: "Auf zur Bibliothek - Einloggen über einen Albenpfad, Frage stellen und 3... 2... 1... gefunden". So geht das nicht, da gibt es auch schönere Möglichkeiten ein Geheimnis zu verpacken. Okay Spaß beiseite (Ich habe schon wieder was ausgesetzt >.<).
Das Buch empfehle ich jedem, der die ersten beiden Teile bereits gelesen hat. Hennen liefert wieder einmal eine gute solide Leistung ab (bis auf ein paar Kleinigkeiten) und man kann nur hoffen, dass der 4. Teil ebenfalls ein ordentliches Stück Fantasy bietet.
(Ich verteile 3,5 Punkte für dieses Buch - Runde aber auf 4 auf)
Genial (9. Januar 2008)
die komplette elfenreihe ist wirklich genial!der beste ist der 1. teil, aber die anderen beiden sind auch spitze.
absolut lesenswert!

