Die Albenmark. Elfenritter 02.

Verkaufsrang: 260 (Bücher)
Autor: Bernhard Hennen
Broschiert
EAN: 9783453523425
Auflage: 2
ISBN: 3453523423
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Seitenzahl: 606
Erscheinungsdatum: März 2008
Verlag: Heyne
Preis: EUR 9,95

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Kundenrezensionen zu 'Die Albenmark. Elfenritter 02.'

Wie erwartet. (23. November 2008)

Nachdem Band I nur den Auftakt zu einer neuen Elfensaga darstellen sollte und als solcher nur - wenn auch auf gelungene Art und Weise - die Weichen gestellt hat, habe ich erwartet, dass es im zweiten Band richtig zur Sache gehen würde, und ich wurde nicht enntäuscht. In "Die Albenmark" zeigt Bernhard Hennen erneut sein ganzes schreiberisches können, gleichsam sprachvirtuos wie bildgewaltig, bewegend wie auch durch eine durchdachte und spannende Handlung, in der sich die Ereignisse überschlagen. Man fiebert mit den Personen mit, beginnt die Protagonisten abzulehnen und die Antagonisten zu schätzen. Hennen setzt die Zerrissenheit der Handlung gekonnt um, verwischt allzu krasse Kontraste und erschafft eine Handlung, die den Leser durch ihre Vielschichtigkeit packt. Er bezieht den Leser erneut auf ideale Weise in die Handlung mit ein und versteht es, oft widerstreitende Gefühle in ihm zu wecken.

Einziger Makel: Zwei Situationen erschienen mir gestelzt, nicht vollend durchdacht. Zum einen Skangas Besuch an Emerelles Hof, zum anderen Tiranus Ausbruch an Sentimentalität in der Höhle der Trollschamanin. Als er sich darüber aufregte, nicht in die Schar der Elfenritter aufgenommen worden zu sein, erschien er mir eher wie ein beleidigtes Kleinkind und nicht wie der unnahbare, sadistische Elfenfürst, als den man ihn sonst kennt. Doch dieser Makel kann den Gesamteindruck nicht mindern. Das Buch ist durchweg gelungen und setzt gekonnt das um, was im Vorgänger zu kurz gekommen ist.

leider zu wenig Elfen (11. September 2008)

Ich finde das Buch wie alle anderen Schreiber auch, sehr gelungen und super geschrieben.Spannung paßt und es ist super flüssig zu lesen.

Leider kommen mir viel zu wenig Elfen vor, und noch schmerzhafter ist es zu sehen, daß alle lieb gewonnenen Charaktere sterben müssen, obwohl sie doch die Besseren Kämpfer sind. Schade um die "Elfen-Sory"

Ein Kritikpunkt bleibt wie bei allen Fortsetzungen: offenes Ende, womit man sicher als Fan gezwungen ist den Rest der Trilogie zu kaufen....

Das Bester Buch der Hennen Reihe ist sicher "Die Elfen". Einfach ein Klasse Buch mit kompakter Story und einen Ende.

5 Sterne ?, 1 Stern ? Ich bin unentschlossen, lesen sie warum: (5. September 2008)

Vorab, ich habe alle 5 bisher erschienenen "Elfenbücher" von Bernhard Hennen gelesen und sie gehören meiner Meinung nach mit zum Besten, das es auf dem Fatasygebiet zu lesen gibt.

Sehr spannend, gut durchdacht, realistisch, innovativ, mit lebendigen Beschreibungen und charismatischen Charakteren ist die Geschichte, insbesondere auch für die "älteren" und anspruchsvolleren Leser, geeignet, denen ein seichtes "Schwert und Bogen" Gemetzel nicht reicht.

Soweit kann ich mich den bisherigen Rezensenten anschließen. 5 Sterne, ausgezeichnet, warum dann doch nur einer? Deswegen:

Das mit Sicherheit beste Buch der Reihe ist das Erste: "Die Elfen". Es umreißt die komplette Rahmenhandlung, vom zeitlichen Anfang bis zum Endpunkt. Dabei hat die Geschichte kein gutes Ende und alle anderen Bücher spielen dann dazwischen(!!). Sie erzählen also in aller Länge (und wie gesagt spannend) wie es schrittweise zum Untergang kommt,...

Inhaltlich geht es im Gegensatz zu den Titeln und mit Fortschreiten der Reihe immer weniger um Elfen und was für Freunde der Spitzohren viel schlimmer ist, quasi alle Elfen werden über eine Strecke von ca. 2000 Seiten langsam abgeschlachtet. Es muss nicht immer ein Happy End sein, aber in einer "Elfensaga" in der alle Wunder Albenmarks liebevoll beschrieben werden - von der Landschaft und den kunstfertigen Gebäuden über die dort wohnenden Fabelkreaturen - erwartet man einfach nicht, dass diese jede Schlacht verlieren, bluten und sterben bis Nichts mehr übrig ist!

Ich habe bisher kaum ein Buch gelesen, Fantasy oder nicht, in dem die liebgewonnenen Protagonisten so systematisch und oft grausam der Reihe nach hingerichtet werden. Nicht nur, dass eigentlich alle wichtigen Charaktere sterben, viele werden einfach zu Tode gefoltert oder verrecken an einem Querschläger in der Wildnis. Ein tolles Buch für Elfenhasser, Sadisten und allenfalls Leute die gern in melancholischer Stimmung schwelgen. Wie gesagt, die Bücher sind toll geschrieben und einmal mitten drinn kann man selbst bei allen Qualen nicht aufhören.

Zusammengefaßt: Alle Elfen, Trolle, Kobolde usw. werden qualvoll gemordet, Ihre Freunde sind tod, Ihre Verwandten sind tod und Ihre Welt wird in jahrhundertelangen Kriegen ausgezehrt und schließlich von fanatischen Gotteskrieger - die von einem Dämon benutzt werden - schrittweise und unwiederbringlich zerstört.

Super Fortsetzung (31. Juli 2008)

Dieser zweite Band der "Elfenritter" gefällt mir genauso wie der Erste. Die Geschichte geht so ziemlich da weiter, wo sie auch im ersten Buch aufgehört hat. Also keine nervigen kleinen Zusammenfassungen von bereits durchlaufenen Handlungen und kurze Charakterbeschreibungen, die schon bekannt sind (so etwas übertreiben Autoren ja gerne mal in mehrteiligen Bänden).

Auch hier wird in den einzelnen Kapiteln immer wieder aus der Sichtweise verschiedener Personen geschrieben. Luc und Gishild stehen zwar als Hauptcharaktere weiterhin im Vordergrund, aber zusätzlich haben andere hier mehr Anteile als in "Die Ordensburg". Zum Beispiel kommen die Elfen öfters vor, vor allem Ollowain und Tiranu. Die Elfenritter treten erstamls endlich mal richtig auf in der Trilogie!
Besonders gefiel mir Gishilds Entwicklung, wie ihre Abwehr gegen die Ordensritter und ihre Lehren immer schwächer wird, da sie schon so lange unter ihnen lebt. Die Liebesgeschichte zwischen ihr und Luc erscheint selten ein wenig schmalzig, aber ich mochte sie trotzdem sehr, äußerst hingebungsvoll. Mehr zur Story will ich nicht verlieren, ist ja schon genug rezensiert worden (und selber lesen ist ohnehin schöner).
Auch ist es immer wieder spannend, wie manchen Charaktere aus Schwierigkeiten herauskommen. Wer "Die Elfen" schon gelesen hat, weiß ja bereits um das Schicksal einiger Personen, z.B. Ollowain, aber es ist immer wieder spannend zu erleben, wie sie ihrem vorläufigen Schicksal entgehen.
Mehr "Zeitsprünge" als der erste Band beinhaltet dieser, Gishild und Luc werden sehr schnell älter, ohne dass sehr viel über die Jahre dazwischen gesagt wird. Aber das hat mich nicht sehr gestört.
Die Sprache ist einfach, aber dabei nicht anspruchs- und niveaulos, es liest sich also schnell und bereietet Freude.

Leider ist die Wartezeit auf das Finale nun noch so lang! Ich hoffe irgendwie ja noch, dass das Ende aus "Die Elfen" mit der Schlacht um Albenmark aus einer anderen Perspektive erzählt wird und wer weiß, vielleicht begegnet einer der "Elfenritter"-Charaktere ja noch Farodin, Nuramon und Mandred. Das wäre interessant.
Ich bin schon sehr gespannt und werde auf jeden Fall an der Trilogie dranbleiben, was ich auch jedem anderen nur empfehlen kann!

Die Saga geht weiter... (24. Juni 2008)

Mit „Die Albenmark“ ist der zweite Band von Bernhard Hennens Elfenritter-Trilogie erschienen, der inhaltlich unmittelbar an den ersten Band - „Die Ordensburg“ - anknüpft, aber auch viele Bezüge zu den übrigen Elfenromanen des Autors aufweist. Da der Band die Ereignisse des Vorgängers unmittelbar fortsetzt und sich auch keine Zusammenfassung darüber findet, ist es recht unsinnig den Roman für sich alleine genommen zu lesen, da viele Handlungsstränge nur schwer verständlich wären.

Wie schon vom Vorgänger und Hennens anderen Werken gewohnt, ist auch dieses Buch wieder sehr spannend geschrieben und lässt sich sehr flüssig lesen.
Die Handlung springt ständig zwischen den beiden Haupterzählsträngen, was sich aber nicht störend auswirkt, sondern eher im Gegenteil die Spannung noch fördert.
Das hochspannende Ende lässt sehnsüchtig auf die Fortsetzung warten.
Die Charaktere werden glaubwürdig weiterentwickelt, wenn auch leider einige aus dem ersten Band liebgewonnene Protagonisten stark aus dem Fokus der Erzählung gerückt sind und nur noch am Rand auftauchen (so die De Droy Schwestern).
Die wieder ausklappbaren Einbanddeckel bieten diesmal leider keine Karten, sondern eine 3D Schnittzeichnung einer Galesasse der neuen Ritterschaft. Zwar eine schöne Idee, spielen doch einige Szenen der Geschichte auf eben jenen Schiffen, aber keinesfalls notwendig.
Ebenfalls wieder Vorhanden ist ein Anhang mit Dramatis Personae, einer Übersicht der Schauplätze und einem umfangreichen Glossar, der bei der Menge an erwähnten Orten, Namen und Personen gerade für Neulinge in der Welt der Elfen eine große Hilfe sein dürfte.
Abschließend lässt sich sagen, dass Bernhard Hennen mit „Die Albenmark“ eine solide Fortsetzung seiner Elfenritter-Trilogie gelungen ist, die Vorfreude auf den dritten und letzten Teil macht. Da der Band recht deutlich Teil einer Trilogie ist, macht es eigentlich keinen Sinn, ihn für sich alleine genommen zu lesen, da vieles unverständlich bleiben würde. Aber Lesern, die vom ersten Teil schon begeistert waren, kann „Die Albenmark“ uneingeschränkt empfohlen werden.

dkb.de

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