Aus der Amazon.de-Redaktion
Nach dem Aufsehen erregenden Auftakt Kriegsklingen ist mit Feuerklingen nun der zweite Band von Joe Abercrombies First Law-Trilogie erschienen. Die Handlung setzt unmittelbar nach dem Ende des ersten Bandes ein und wieder gelingt es Abercrombie, den Leser mit den Abenteuern seiner ungewöhnlichen Figuren so sehr gefangen zu nehmen, dass die knapp 800 Seiten des Epos wie im Fluge vergehen.Im Norden rücken die Truppen König Bethods weiter vor und bedrohen den Frieden der Union. Oberst West erhält den Auftrag, über den Kronprinzen Ladisla und dessen Armee zu wachen, bevor der weltfremde und unerfahrene Prinz sich selbst und seine Männer ins Verderben stürzt. Das wird nicht leicht, denn als Bethods Truppen auf Ladislas Armee zumarschieren, entdeckt dieser plötzlich seinen Heldenmut und will sich ihnen im Kampf stellen.
Im Süden wird Inquisitor Glotka der Oberbefehl über die Stadt Dagoska übertragen. Die gurkhisische Armee steht kurz vor den Toren der Stadt, und Glotka soll sie gegen die Angreifer verteidigen. Zugleich muss er das Schicksal seines Vorgängers Davoust aufklären, der eines Nachts auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Einiges spricht dafür, dass er ermordet wurde, doch wer ist der Schuldige? Glotka kommt einer weitreichenden Verschwörung auf die Spur. Währenddessen will der Magi Bayaz, begleitet von seinem Schüler Malacus Quai und einer Handvoll Abenteurer, ein magisches Artefakt bergen, mit dessen Hilfe er seinen Gegner, den Magi Khalul, besiegen könnte.
Wie im ersten Band wird auch in Feuerklingen die Handlung vor allem durch die Figuren vorangetrieben. Wir erleben die Geschehnisse aus einer Vielzahl verschiedener Blickwinkel. Das hat den Vorteil, dass die einzelnen Figuren des Romans nicht nur Staffage sind, sondern den Leser durch ihre Widersprüchlichkeit und Lebendigkeit fesseln. Zugleich wird dadurch ein äußerst vielschichtiges Panorama der Fantasy-Welt erschaffen, die dem Roman zugrunde liegt. Während sich der erste Band vor allem auf die Einführung der Figuren konzentrierte, gerät in Feuerklingen die Handlung richtig in Fahrt, und man darf auf die Auflösung im dritten Band gespannt sein. -- Eines der beeindruckendsten Fantasy-Debüts dieses Jahres! -- Gerhard Schildmann
Kundenrezensionen zu 'Feuerklingen'
Besser noch als Teil 1 (11. September 2008)
Nach Band 1: "Kriegsklingen" bekommt die Handlung Schwung und einige Handlungsstränge werden miteinander verwoben. Die Union wird von 2 Seiten bedrängt. Die "Anti-Helden" kämpfen an verschiedenen Fronten - jeder auf seine Art.Wer Greg Keyes, George Martin, Markus Heitz mag, wird dieses Buch mögen. Auf keinen Fall Fantasy von der Stange.
Weiter geht es mit BAnd 3: Königsklingen
NICH AUS DER HAND ZU LEGEN (10. September 2008)
ich hätet nicht gedacht das ein buch den vörgänger übertreffen kann, aber hier war das eine deutliche steigerung. Man kann mit dem lesen gar nicht aufhören, und möchte einfach nur wissen wie es weiter geht.KLASSEKlare Steigerung zu Band 1 ! (25. August 2008)
"Feuerklingen" ist der Mittelteil einer Triologie. Joe Abercrombie gelingt in diesem Buch die Spannung zu steigern, einige vorläufige Höhepunkte einzubauen und schlicht und einfach das bessere Buch zu schreiben (im Vergleich zu "Kriegsklingen").Die einzelnen Erzählstränge müssen nicht mehr über mehrere hundert Seiten vorgestellt werden. Teilweise geht es direkt zur Sache.
Erneut lebt das Buch von seinen (Haupt-) Darstellern. Die Story selbst ist nicht neu und einzelne Elemente hat es an anderer Stelle und bei anderen Autoren auch schon gegeben. Es ist die Art wie Joe Abercrombie seine Story erzählt: derb, lustig, ernst, blutig, mit Herz und Seele. Ständig schickt er seine Figuren in neue (dramatische und scheinbar ausweglose) Situationen. Strahlende Helden gibt es keine. Einfache Lösungen für Probleme auch nicht. Alles hat seinen Preis und jede(r) muß diesen Preis bezahlen. Ob in diesem Band oder auch erst in Teil 3 "Königsklingen".
Der einzige negative Punkt: es wird etwas zu oft am Zahnfleisch bzw. Zahnlücken gelutscht. War es in Band 1 nur ein bestimmter Hauptdarsteller...sind es jetzt gleich mehrere "Lutscher".
Die Übersetzung stammt von Kirsten Bochardt und ist in meinen Augen gelungen. Keine größeren Stolpersteine gefunden.
Fazit: lesen ! Auch wenn Joe Abercrombie viele Seiten für Kleinigkeiten braucht. Die Story lebt von den tollen Figuren.
Richtig guter Stoff :-) (11. Juni 2008)
Wie bereits beim ersten Buch (Kriegsklingen), war ein "aus der Hand legen" kaum möglich. Das Buch ist wieder so fesselnd wie ein Strick den Glokta persönlich angelegt hat, spannend wie Ferros Bogen und hart wie der "Blutige Neuner" selbst. Das Ganze abgerundet mit einer Portion - verzeiht den Ausdruck - "rotztrockenem" Humor. Eben all den Eigenschaften, die schon den ersten Teil so ausgezeichnet haben.Fazit: Wem der erste Teil gefallen hat, der wird auch Feuerklingen verschlingen :-) . Ich warte ja schon auf den Dritten (Königsklingen) voller Ungeduld.

