Nachtjagd: Black Dagger 01

Verkaufsrang: 432 (Bücher)
Autor: J. R. Ward
Broschiert
EAN: 9783453532717
ISBN: 3453532716
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Seitenzahl: 268
Erscheinungsdatum: Mai 2007
Verlag: Heyne
Preis: EUR 7,95

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Vampir ist vielleicht die beliebteste aller modernen Romanfiguren. Seit den Zeiten von Bram Stoker und Nosferatu hat sich das Gesicht des Blutsaugers zwar deutlich gewandelt, doch eine wesentliche Eigenschaft ist ihm geblieben: Er ist immer noch der Verführer, der seine ahnungslosen Opfern in die sinnliche Extase treibt. Nachtjagd von der amerikanischen Liebesroman-Autorin J. R. Ward vermischt den erotischen Aspekt des Vampirgenres mit einer packenden Krimihandlung.

In der Stadt Caldwell, New York, tobt ein jahrhundertealter Krieg zwischen den Vampiren und ihren menschlichen Jägern, den seelenlosen Lessern. Um sich gegen die gnadenlose Vernichtung ihrer Art zur Wehr zu setzen, haben sechs Vampire die Bruderschaft der Black Dagger gegründet, deren Anführer der Vampir Wrath ist. Als Darius, einer der besten Krieger der Bruderschaft, von den Lesser getötet wird, schwört Wrath Rache.

Kurz vor seinem Tod hat Darius den Anführer der Bruderschaft gebeten, sich um seine Tochter Beth zu kümmern, die kurz vor der Verwandlung in eine Vampirin steht. Beth ist der Verbindung mit einer menschlichen Frau entsprungen und ahnt nichts von ihrem vampirischen Erbe, da sie als Waise aufgewachsen ist und ihren Vater nie kennen gelernt hat. Als Wrath Beth zum ersten Mal begegnet, geschieht etwas, das er nicht für möglich gehalten hätte: Die junge Frau entfacht eine Leidenschaft in ihm, wie er sie noch nie gekannt hat.

J. R. Ward ist eine Bereicherung für das Genre Fantasy Romance, das im englischsprachigen Raum große Erfolge feiert und auch hierzulande von immer mehr Lesern entdeckt wird. Die Handlung ist in der Gegenwart angesiedelt, und Ward gelingt es überzeugend, die fantastischen Elemente ihrer Erzählung mit dem realistischen Hintergrund zu verknüpfen. Dabei kann sie der klassischen Figur des Vampirs auch noch einige neue Aspekte abgewinnen, ohne jedoch zuviel Raum auf komplizierte Erklärungen zu verwenden. Eine actionreiche Geschichte mit hohem Erotik-Faktor, bei der nicht nur ausgesprochene Vampirroman-Fans Blut lecken werden! -- Steffi Pritzens

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Nachtjagd: Black Dagger 01'

nur für fans (17. November 2008)

aufgrund der aktuellen Vampir-Serie auf RTL2 (blood ties - im englischen Original viel besser als in der deutschen Übersetzung.. hach. dahin-schmelz.) bin ich auf Vampir-Geschichten aufmerksam geworden, habe dann noch moonlight (schon nicht so dahin-, aber immer noch -schmelz) auf DVD gefunden, dann waren die DVDs durch.

Amazon schlägt einem dann ja fix irgendwas Neues mit Vampiren vor, also habe ich es mit den Büchern versucht. Zunächst habe ich Blood ties, das ja nach einer Romanvorlage verfilmt wurde, gelesen, das geht aber erfahrungsgemäß sowieso nie gut. Also habe ich mich nach anderen Büchern umgeguckt. Bei Black Dagger erschlugen einen ja geradezu die begeisterten Rezensionen. Also erstmal bei Heyne eine Leseprobe im Internet gezogen (immerhin 30 Seiten), vom Schreibstil zunächst angesprochen, also fix zwei Bücher geordert.

Was soll ich sagen, Freunde.Ich bin echt kein Freund und Forderer anspruchsvoller Literatur. Und tatsächlich schreibt die gute Frau auch sehr flüssig, gut zu lesen, Erotik ist auch echt nie falsch. Aber ich glaube, diese Linie ist etwas für Fans. Meiner Meinung nach ist es zu einfach geschrieben, oft zu abgehackt, die Charaktere wirken oberflächlich, oft überzogen, Bilder und Schilderungen von Gefühlsverläufen sind wie mit dem "Hackebeil" erzwungen, haben keine Tiefe. Ab und zu gelingt es, in Passagen etwas Gefühl hineinzubringen, dann denkt man sich: genau so. Mehr davon. Und dann hackt es wieder ab.Es werden viele sehr gute Szenerien aufgebaut, romantische, psychologische, auch erotische, da ist eine Frau, die fast vergewaltigt wurde und sich jetzt schon wieder einem großen und fremden Mann gegenübersieht, dann fällt dem Mann auch auf, dass sie jetzt wahrscheinlich Angst hat und dass er vielleicht mal irgendwas tun könnte, und das passiert dann aber nicht. Jedenfalls nicht in der Intimität und Tiefe, wie man es zeichnen könnte.

Andererseits scheinen viele Käufer die Bücher sehr zu lieben, und ich möchte wirklich nichts madig machen hier - wenn die Vorgabe, die das Buch gibt, ausreicht, um in das Gefühl hineinzutauchen, um mit der eigenen Fantasie etwas auszumalen und weiterzuführen, ist das doch super. Meine Warnung geht nur an die Leute, die (wie ich) sich von der enthusiastischen Fangemeinde erstmal auch selbst beeindrucken lassen.

Mein Tip also: Leseprobe im Internet, wenn berührt, dann erstmal die ersten beiden Bücher (ist ja wohl eher ein Buch). Und lieber Heyne-Verlag: Das nächste Mal nicht so ein aufwändiges Cover, dafür dann das Buch nicht teilen, und schon lieben wir euch wieder.

Gelungener Einstieg ... (30. Oktober 2008)

... in die mystische Welt der Black Dagger Reihe!
Ich schließe mich meinen Vorrezensenten an. Auch ich habe mit Begeisterung diesen Vampirroman gelesen, weil er erstens auf keiner klassischen Vampir-Mythologie gründet und zweitens auf eine liebevolle Art die gezeichneten Figuren sehr lebendig erscheinen.
J.R. Ward machte mir den Einstieg erstaunlich leicht in ihre Welt voller Mystery aus Fantasy und Horror über einen endlosen Kampf ums Überleben. Dem Kampf zwischen Gut und Böse in der ewigen Finsternis. Sie hat in ihrer Black Dagger Reihe alle Komponenten für einen fesselnden Vampirroman miteinander vereint: Mehrere Hauptfiguren mit dunklen Geheimnissen, mit denen sie sich auseinander setzen müssen. Die Autorin deckt schrittweise alles nacheinander auf, auf eine Art, die zum Weiterlesen verführt. Man fühlt sich einfach zum Weiterlesen gezwungen. Man kann gar nicht anders.

Die junge Reporterin Beth Randall weiß nicht, dass sie die Tochter eines Princeps ist. Sie weiß nichts von der aristokratischen Gesellschaft der Vampire. Sie weiß eigentlich nichts über die Existenz von Vampiren, bis sie dem Vampir Wrath, einem Krieger der geheimnisvollen Bruderschaft der Black Dagger, begegnet.
Beth versteht die Welt nicht mehr, die ab diesem Moment aus den Fugen gerät. Sie will nur noch ihr langweiliges Reporterleben zurück. Die Regeln, die sie kennt, sind außer Kraft gesetzt. Sie zweifelt an ihrem Verstand. Aber trotzdem fühlt sie sich zu dem Mann, der zwei Meter purer Terror in schwarzem Leder bedeutet, sehr hingezogen. Das ist der Beginn einer schönen Romanze zwischen ihr und Wrath, dem letzten, reinrassigen Vampir, den seine Rasse als König verehrt (der aber in Wirklichkeit mehr ein Krieger als der König sein will).
Was braucht es mehr, um mit einem Buch zufrieden zu sein, als diese sehr gelungene Kombination aus Spannung und sinnlicher Erotik, eine Grundkonstante dieses Romans.
Fazit: Sehr empfehlenswert! Für Fans von Vampir-Lovestories ist diese Black Dagger Reihe ein absolutes Muss!

Die letzten Seiten kamen schneller als ich dachte. (19. Oktober 2008)

Diese Buch war ein zweierlei Hinsicht etwas neues für mich. Zum ersten war es der erste Vampir-Roman den ich gelesen habe und zum zweiten lese ich meist nur Fantasy-Romane in denen Pistolen und Autos nichts zu suchen haben.

Dem entsprechend war ich anfangs etwas skeptisch ob diese Buch wirklich etwas für mich ist. Diese Skepsis hat sich aber nach ein paar Seiten in Luft aufgelöst.

Ich finde die Darstellung der Vampire und deren Feinde in der Black Dagger-Reihe sehr gut. Das Buch lässt sich sehr schnell und flüssig lesen, Handlungen stehen hier im Vordergrund. Aber auch die Gedankengänge der Charaktere kommen nicht zu kurz.

Ich finde allerdings die Bindung zu den Charakteren dauert hier etwas länger und die Story und die Handlungen sind doch etwas oberflächlicher als bei manch anderen Büchern. Das tut meiner Wertung aber keinen Abbruch, da ich gerne vom Stil her recht unterschiedliche Bücher lese.

Mhhhh naja.. (16. Oktober 2008)

Ich habe mir das Buch wegen der ganzen guten Bewertungen geholt und mich auch echt drauf gefreut.
Als ich es dann zur Hälfte durch hatte war ich wirklich am überlegen ob ich es nicht weglege, ich hab mich dann aber weiter durchgebissen.

Ich kann damit nichts anfangen....da sprang einfach kein Funke über.
Diese Bücher liebt man oder haßt sie wohl....ich gehöre da wohl zu den letzteren.
Mit den Charakteren konnte ich garnichts anfangen, die Dialoge waren auch nicht so prickelnd.
Die Black Dagger Reihe ist wohl einfach nicht mein Ding.
Die Dark Hunter Reihe von Sherrilyn Kenyon dagegen liebe ich.
Vielleicht hätte mich J. R. Ward für sich gewonnen wenn mehr Mystik, Liebe und Romantik in dem Buch vorgekommen wären. Auch die Sexszenen waren so garnicht mein Ding. Kam mir vor wie aus nem billigem Porno abgeguckt.
Für mich war es das erste und letzte Buch von J. R. Ward. Dafür ist mir mein Geld einfach zu schade.

Tolle Unterhaltung für ein paar Stunden mit Suchtpotential (11. September 2008)

Über mein Faible für die Bücher von Lara Adrian bin ich auf die Black Dagger Reihe gestoßen und ich bin wirklich hin und weg. Das Buch liest sich aufgrund des Umfanges recht schnell von der Hand und man will praktisch sofort den nächsten und den übernächsten Teil und immer weiter lesen. Es ist fast wie eine Sucht!
J.R. Ward ist dabei zwar alles andere als eine überaus anspruchsvolle Herausforderung an den Leser, aber sie schafft es für einen gewissen Zeitraum doch eine eigene kleine Welt zu kreieren, in die man gerne für ein paar Stunden eintaucht und sich verliebt.

Aufgrund der vielen zahlreichen Rezensionen hier brauche ich wahrscheinlich auch nicht weiter und groß auf die inhaltlichen Aspekte eingehen, die bestimmt schon zu genüge von anderen dargelegt worden sind. "Nachtjagd" erzählt die Geschichte von Wrath und Beth- zumindest den ersten Part vom englischen Original. Man bekommt einen Überblick, wer alles zur Bruderschaft gehört, welche Angewohnheiten und Eigeneschaften die einzelnen Mitglieder grob haben und wer welche Position in dem Krieg zwischen Vampire und Lesser einnimmt. Überaus hilfreich finde ich dabei das Erklärungsverzeichnis am Anfang des Buches, dass sozusagen das ABC von Wards Vampirwelt darstellt.
Betrachtet man jetzt nur den ersten Teil, so ist auf jeden Fall ein fulminanter Auftakt geglückt und man kommt relativ leicht in die Geschichte rein. Durch den ständigen Szenenwechsel bekommt man Einsicht auf beide Seiten, sowohl der Guten wie auch der Bösen und Langeweile dürfte eigentlich nicht aufkommen. Auch die erotischen Erwartungen werden schon nach 100 Seiten befriedigt und im Buch immer wieder fortgesetzt. Wrath und Beth sind sympathische Charaktere, die sich ja praktischerweise schnell gefunden haben. Und man bekommt auch schnell Lust zu erfahren, was es mit den anderen Kriegern auf sich hat und wie das taktische Vorgehen der Lesser um Omega aussieht. Obwohl das Buch nur etwa 250 Seiten aufweist, wird von Anfang an jede Menge Spannung geboten und natürlich hat am Ende auch bei mir der Heyne-Verlag gewonnen und ich habe mir gleich den zweiten Teil gekauft, um zu wissen wie es weitergeht.

Wie wohl alle Leser der deutschen Ausgabe von Black Dagger finde auch ich, dass es eine Frechheit ist, ein Buch aus finanziellen Aspekten in zwei Teile zu splitten und damit mehr Geld vom Leser zu erwirtschaften. Die 6 Euro der englischen Ausgabe stehen dabei in keinem Verhältnis zu den fast 16 Euro der beiden deutschen Teile. Natürlich finde ich die Covers toll gemacht und auch die Übersetzung und die Aufmachung kosten ihr Geld, aber ich finde es trotzdem echt Schade. Mal abgesehen von meinem Portmonee leidet auch die Geschichte darunter, die ohne wirkliches Ende einfach abbricht und wo man dann noch einmal fast eine Ewigkeit (so kommt es mir dann immer vor) warten muss, bis es endlich weitergeht. Und diese zusätzliche Spannung und Warterei bleibt dann echt nur den deutschen Lesern vorbehalten. Ich kenne dieses Extrakosten und co. nämlich schon von der Necroscope Reihe, die ja auch schon schätzungsweise ihrem 30. Buch (bei 8 Bänden im Original) entgegen strebt. Wer dem Englischen mächtig ist, der greift halt zum Original und spart Geld.

Schließlich und endlich darf man als Leser aber auch an der deutschen Ausgabe Spaß haben. Ob die Übersetzung gelungen ist, kann ich nicht beurteilen, aber ich habe mich bei "Nachtjagd" trotzdem gut unterhalten gefühlt. Es ist spannend, es ist lustig, es ist erotisch und ein bisschen düster und vor allem ist es lesenswert. Das Splitten verdient eigentlich null Sterne, aber dafür können die Geschichte und die Autorin nichts und die Black Dagger Reihe sollte nicht aufgrund von schlechten Wertungen der deutschen Ausgabe gemieden werden. Deswegen 5 Sterne, für die tolle Geschichte!

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