Der Arschloch-Faktor: Vom geschickten Umgang mit Aufschneidern, Intriganten und Despoten in Unternehmen

Verkaufsrang: 2798 (Bücher)
Autor: Robert I. Sutton
Broschiert
EAN: 9783453600607
ISBN: 3453600606
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Seitenzahl: 192
Erscheinungsdatum: 7. Mai 2008
Verlag: Heyne TB
von: Thomas Pfeiffer (Übersetzer)
Preis: EUR 7,95

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Gibt es einen Arbeitnehmer, der solche Situationen nicht kennt? Da pirscht sich ein Kollege an den Schreibtisch, sein übler Atem umnebelt das Gesicht. Ein verächtlicher Satz: „Naaa, wie wärs wenn Sie mal statt Lorbeeren für Babykram einzuheimsen, ernsthafte Kunden übernähmen?“ Das Lob des Chefs, das einen soeben noch in Jubelstimmung versetzte, verpufft. Was bleibt, ist ein mieses Gefühl, in Wahrheit mal wieder unter seinen Möglichkeiten geblieben zu sein. Dem übel riechenden Menschen sei dank. Robert Sutton nennt diesen Menschen so wie er es verdient: Arschloch.

Welch erfrischendes Buch. Hier haut endlich ein Mangement-Professor der erlauchten Stanford-Eliteschmiede die verschwiemelte Wissenschaftssprache in die Tonne und nimmt mit unverstellten Worten ein Phänomen unter die Lupe, das alle betrifft: Die Arschlöcher, die uns täglich das Leben schwer machen. Ob in Stanford oder bei Daimler, ob in der Fabrikhalle, auf dem Bau oder im Callcenter. Dabei macht er klar: Die Bedeutung von Arschlöchern wird chronisch unterschätzt. Das ist nicht nur bedauerlich für unser Leben, sondern auch für den Erfolg von Organisationen. Wichtiger für die Zukunft von Unternehmen als jede Balanced Scorecard und jeder Ruf nach einer neuen Fehlerkultur ist laut Sutton das Nachdenken über all die destruktiven Charaktere in den Unternehmen, die „ihren Mitmenschen schaden und die Leistungsfähigkeit dieser Organisationen untergraben“. Sie vergraulen Kunden und Mitarbeiter, inszenieren arbeitszeitkostende Konflikte, höhlen die Leistungsfähigkeit von Teams und Management aus.

Präzise unterscheidet der Stanford-Prof zwischen “temporären Arschlöchern“, die mal aus einer Laune heraus einen Mitmenschen niedermachen und den „amtlichen Arschlöchern“, den permanent, man könnte sagen, strukturell fiesen, denen es eine Freude ist - vorzugsweise weniger mächtige - Mitmenschen abzukanzeln und zu demütigen. Unmissverständlich fordert uns Sutton auf, diese Kotzbrocken aufzuspüren und sie mit einer klug und gnadenlos verfolgten Anti-Arschlochstrategie in die Enge zu treiben. Wie das geht verrät Sutton auf knapp 200 herrlich geschriebenen Seiten. Wer die intus hat, wird fortan sicher leichter mit den Arschlöchern dieser Welt zurechtkommen. Wem das nicht gelingt, der sollte Suttons finalem Rat folgen: Der Versuchung widerstehen, mit einem Haufen Arschlöchern zu arbeiten, egal welche Vorzüge der Job bietet. Und gehen. -- Barbara Friedhelmi

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Kundenrezensionen zu 'Der Arschloch-Faktor: Vom geschickten Umgang mit Aufschneidern, Intriganten und Despoten in Unternehmen'

Titel unzumutbar (13. September 2008)

Dieses Buch wurde mir vorgeschlagen ("Kunden, die ... gekauft haben, kauften auch ...). Das schätze ich gar nicht. Es gefällt mir nicht, wie in der heutigen Zeit mit der Sprache umgegangen wird. Solche Wörter haben in einem Titel nichts verloren.

Kurzweilige Anekdoten (16. Juli 2008)

Eine gelungene, kurzweilige Lektüre über "Arschlöcher" im Berufsleben.
Suttons beschriebene Gedanken, werden durch gelungene, einfache Beispiele und eine Menge von Statistiken vereinfacht dargestellt, sodass sich ein jeder in den jeweiligen Situationen wiederfindet.
Unklar war mir nur, ob man die beschriebenen Anekdoten wirklich ernst nehmen soll. Sicher ist nur, dass sie einem die langweiligen Tage verkürzen. Ob ernst genommen oder nicht.

Ein Muss!!! (26. April 2008)

Da im Ausland lebend habe ich die die englische Ausgabe gelesen. Nach dem kurzen online anlesen der Deutschen Uebersetzung, denke ich, dass diese in nichts nachsteht. Das Buch ist einfach ein Muss fuer jeden Menschen. Es betrifft uns ALLE! Robert Sutton hat hier eine tolle und sehr mutige Leistung vollbracht und dem ist grossen Respekt entgegen zu bringen.

Magerer Inhalt und ungenügende Umsetzung (Hörbuch) (29. November 2007)

Ich mich kann den Vorrednern nur anschließen, die inhaltliche Kritik üben. Ich hatte mich für das Hörbuch entschieden. Es entspricht inhaltlich exakt dem Buch, doch die Umsetzung ist schlicht misslungen. Genau so sollte ein Hörbuch NICHT sein: ein Sprecher der einfach nur in monotonem Galopp vorliest. Dass er nicht noch "Klammer auf", "Klammer zu" mit spricht, ist alles. Keine Dramaturgie, keinerlei Abwechslung - es ist fast unmöglich, sich länger darauf zu konzentrieren. Immerhin etwas positives gibt es doch: Auf einer sechsten CD ist der Gesamtinhalt in einer mp3-Datei enthalten. Das Rippen für den Player kann somit entfallen.

Auf den Punkt gebracht (28. November 2007)

Ein Buch, ideal um es im Urlaub zu lesen. Die Beispiele in diesem Buch haben einen erschreckend hohen Wiedererkennungswert. Dieses Buch ist eine Bereichung für den persönlichen Werkzeugkoffer" gegen solche Typen.

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