Kundenrezensionen zu 'Vom Junkie zum Ironman. Die zwei Leben des Andreas Niedrig'
von ganz unten nach ganz oben (22. September 2008)
Dieses Buch hat mich sehr gefesselt. Innerhalb weniger Stunden habe ich es gelesen. Die Erzählung von A.Niedrig über sein Leben, angefangen mit seinen ersten Erfolgen im Sport (Schwimmen), seinen ersten Drogenerfahrungen, über seine große Liebe und den folgenden Drogenentzug und die "Ersatzdroge - Hochleistungssport", ist aus meiner Sicht sehr kurzatmig gemacht und gelungen.Danke Andreas Niedrig (16. September 2008)
Ich habe das Buch an einem Tag gelesen... Diese Lebensgeschichte hat mich einfach gefesselt und ich kann nur sagen: "Danke Andreas Niedrig !!!"Motivation (30. August 2008)
Das Buch lässt sich super lesen. Es ist unheimlich spannend beschrieben.Die Leistung ist kaum vorzustellen,vom tiefsten Drogensunpf bist zur Weltspitze.Wirkt auch etwas unrealistich...aber auch die Unterstützung von seiner Familie,gerade in den Momenten wo er nicht auf die Reaktion von seinem Körper hört.Ein Buch zum weiterempfehlen,für jeden Ausdauersportler. Oder für die Menschen,die in ähnlichen Situationen geraden sind.Worin liegt das Besondere ? (26. August 2008)
Eine drogenkarriere ist letztendlich nichts bessonderes. Davon gibt es hunderte. Das auch noch literarisch breitzutreten, kann doch nur dem autor in den sinn gekommen sein. Wenn man die anderen buchtitel des autors Jörg Schmitt-Kilian betrachtet, welche bei amazon vertrieben werden, dann liegt schon der verdacht nahe es geht primär um warnung vor drogenkonsum.Das besondere im sportlerleben des Andreas Niedrig erschließt sich mir nicht zum ende des buches. Es wurde eine chance vertan, Andreas Niedrig psychologisch und sportiv emotional dem interessierten leser näherzubringen. Ein kompetenterer autor hätte mehr aus dem sonst interessanten thema machen können.
ganz unten - ganz oben (19. Juni 2008)
Vom Junkie zum Ironman ist das Buch passend zum Kinofilm. Es geht um die Lebensgeschichte des Andreas Niedrig.Gliederung:
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Vorwort von Jörg Schmitt-Kilian
Vorwort von Andreas Niedrig
1. Stationen einer Drogenkarriere von Seite 19 - 91
2. Denn für das Leben ist es nie zu spät von Seite 95 - 106
3. Und das Leben kehrt tatsächlich zurück von Seite 109 - 131
4. Der Aufstieg in die Top Ten von Seite 133 - 151
5. Vom Ironman zum Medienstar von Seite 157 - 170
6. Vom Medienstar zum Junkie der Nation von Seite 173 - 202
7. Ein drittes Leben auf Krücken? von Seite 207 - 219
8. Wann fällt der letzte Vorhang auf der Triathlonbühne?
von Seite 223 - 229
Anhang:
Nachwort von J.S.-Kilian
Impulse 2007
Songtexte aus dem Rock-Musical "Shit"
Drogen-Glossar
Triathlon-Info
Sportliche Erfolge
Danksagung von A. Niedrig
Die einzelnen Kapitel sind jeweils noch mehrfach untergliedert, sodass man als Leser sehr gut mit der Geschichte klarkommt.
Das Buch ist durchweg spannend und super aufgebaut, der Lebensweg wird konkret beschrieben, sodass man verstehen kann, wie er in bestimmten Situationen reagiert hat und reagiert.
Der Anhang rundet mit den interessanten Daten das Buch und deren Inhalt noch ab.
Autor: Jörg Schmitt-Kilian
Er ist ein ehemaliger Rauschgiftfahnder, hat zahlreiche Bücher geschrieben und führt Lesungen, Projekte, Studientage und Elternseminare durch.
DIE DEALERIN UND DER KOMMISSAR ist einer seiner Romane, der nach einer wahren Begebenheit geschrieben ist.
meine Meinung zum Buch:
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Ich finde das Buch sowohl literarisch als auch pädagogisch sehr gut gelungen. Es zeigt das Leben, die Geschichte des Andreas Niedrig von seiner ungeschminkten sowohl negativen als auch positiven Seite, die Kindheit und Jugend, die "Drogenkarriere" und der Weg zum Spitzensportler werden beleuchtet und sehr bildhaft und zu Herzen gehend geschrieben.
Der Leser kann sich sehr gut in den Andreas in allen Altersgruppen hineinversetzen.
Der Leser kann nachvollziehen, wie ein junger Mensch in diesen "Sumpf" geraten kann, ohne viel dazu getan zu haben. Wie schnell man ganz unten ist und wie lange und beschwerlich der Weg nach oben ist - ganz nach oben - das schafft kaum jemand und viele schaffen es garnicht mehr aus dieser Misere.
Wie das Umfeld eines Drogenkranken unter diesem zu leiden hat, wie die Familie damit umgehen sollte, um diesem Menschen zu helfen und nicht noch mehr zu schaden ... all diese Fragen und auch Antworten darauf werden in diesem deshalb so pädagogisch wertvollen Buch beleuchtet.
Man kann auch sagen, dass dieses Buch Anreiz ist, selbst, auch wenn man nichts mit der Drogenszene zu tun hat, stärker zu werden, zu denken, dass man durch Disziplin und Kraft und Mut viel erreichen kann. Ausdauer und Geduld - seinen eigenen Körper kennenlernen und zu wissen, was man ihm alles zumuten kann. Diese und viele andere Gedanken kann man aus diesem Buch - aus der Lebensgeschichte für sich selbst mitnehmen. Jeder interpretiert es sicher anders, aber für sich persönlich kann man einige gute und hilfreiche Dinge mitnehmen.
Schön ist auch, dass Bildmaterial vorhanden ist, sodass man sich diesen Menschen gut bildhaft vorstellen kann.
Ich finde den Stil, wie der Autor die Geschichte schreibt, genau richtig und passend, es ist der Stil, wie er zu Andreas Niedrig passt, wie er für diese Geschichte passend ist.
Man kann sehr viel für sein eigenes Leben resümieren und mitnehmen und man kann nur staunen, wie Andreas Niedrig es schaffen konnte aus diesem "Sumpf" herauszukommen. Das Buch gibt zwischen den Zeilen Tipps und zeigt auf, wie man sich verhalten könnte, was man aber auch unbedingt unterlassen sollte.
Es ist sehr ergreifend und zu Herzen gehend geschrieben. Man fühlt sich in den Menschen hinein, in die Zeit und in die Geschehnisse und versucht zu verstehen, wie alles passieren konnte. Man bewundert den Mut.
kurze Leseprobe:
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... Dann begann ich Alkohol zu trinken, Die ganzen Jahre hatte ich keinen Dreh zum alkohol gehabt. Der Turn beim Alk ist gegen den Flash des Fixers einfach ätzend. Den Orgasmus auf Heroin erlebst du mit keiner anderen Droge. In meiner Fixerzeit hatte ich nie Bock auf Alk gehabt. Jetzt trank ich schon morgens Alkohol, um ruhig zu sein. Ich kiffte noch ab und zu, aber harte Drogen packte ich keine mehr an ...
Dieses Buch ist unbedingt lesenswert.



