EVIL

Verkaufsrang: 1494 (Bücher)
Autor: Jack Ketchum
Autor: Friedrich Mader
Broschiert
EAN: 9783453675025
Auflage: 4. Auflage
ISBN: 3453675029
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Seitenzahl: 336
Erscheinungsdatum: 1. Januar 2006
Verlag: Heyne Hardcore
Preis: EUR 8,95

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Kundenrezensionen zu 'EVIL'

Einfach nur sadistisch (19. November 2008)

Aufgrund der vielen positiven Rezensionen, die mich nicht kalt liessen und neugierig machten, kaufte ich "Evil" und freute mich auf einen "grauenerregenden Thriller", der vor Spannung nur so triefen sollte...
Erhalten habe ich ein Buch, das zwar über einen guten, sprachlichen Stil verfügt, aber die geschürten Erwartungen bei weitem nicht erfüllen konnte - die Fehlinvestition des Jahres; sofern ich in den verbleibenden 6 Wochen nichts mieseres in die Finger bekommen sollte.
Der Plot ist in 2 Sätzen erzählt:
Aus der Sicht eines Nachbarsjungen wird geschildert, wie aufgrund eines für die Eltern tödlichen Unfalls 2 Mädchen in die Obhut ihrer Tante kommen, die 3 heranwachsende Söhne hat.
Besagte Tante hasst jedoch insbesondere die Ältere der beiden, die sie grundlos piesackt; schliesslich wird das Mädchen auf Übelste von allen Familienangehörigen erniedrigt und gefoltert.
Keine Überraschungen, nichts, was einen staunen liesse - nur Demütigungen widerlichster Art. Dieses Buch ist nicht spannend - es ist einfach nur abscheulich.
Wer aber schlichtweg sadistisch veranlagt ist und keinen kreativen, geistigen Höhenflug sucht, wird mit diesem Buch sicherlich gut bedient sein - für mich hat es jedoch seine Daseinsberechtigung verloren - so was muss man sich wirklich nicht antun.

Folter durch Langeweile? Brutalität = Bestseller? (19. November 2008)

Durch die vielen positiven Bewertungen wurde meine Aufmerksamkeit auf dieses Buch gelenkt.
Ich wollte ein Buch wie American Psycho, welches mich damals mit einer
gewissen Faszination an der Hauptperson und seiner kranken Psyche, in den Bann zog.
Weil ich den Autor Jack Ketchum bis dato noch nicht kannte, wurde das Buch sofort bestellt. Als ich die Hälfte des Buches gelesen hatte, schaute ich wehmütig auf den verbleibenden Teil und fragte mich wann denn endlich ein wenig Spannung aufkommen würde. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zu letzt, also las ich tapfer das Buch bis zum Ende. Meine Erwartungen an ein langeiliges Buch wurden sogar noch übertroffen - es war einfach unzumutbar ermüdend.

Ein Mädchen in einem Keller von gleichaltrigen Kindern zu Tode foltern zu lassen ist nicht die hohe Kunst des Schreibens. Die Hohe Kunst hätte darin bestanden den Leser eine Geschichte anzubieten
die sowohl spannend als auch realistisch sein könnte. Dieses Buch ist eine aneinander Reihung von stumpfen Foltermethoden ohne Sinn und Verstand mit einem wirklich abgestumpften Ende.
Ein gutes Buch macht nicht die ständige Brutalität aus, sondern eine Geschichte die dem Buch Leben einhaucht und dem Leser ein Bezug zu den Charakteren bietet.

Mein Fazit, wer Brutalität ohne eine wirklich Story dahinter lesen möchte ist hier richtig oder liest besser die Bildzeitung (welche sogar besser weiß Spannung zu erzeugen als dieses Buch). Wer seine Zeit jedoch nicht mit einer lahmen Story verschwenden möchte SOLLTE DIE FINGER VON DIESEM BUCH LASSEN.

Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt! (18. November 2008)

Nachdem ich sämtliche Rezensionen über das Buch gelesen habe, war ich eigentlich der Meinung ich hätte eine Gute Wahl getroffen als ich mir "Evil" bestellte.
Als ich die ersten paar Seiten las, langweilte ich mich!
Als ich die Hälfte durch hatte, langweilte ich mich noch mehr...
hatte jedoch die "Hoffnung" dass sich das Blatt noch wenden würde und etwas Unerwartetes ,Spannendes passieren würde.
Als ich jedoch fast am Ende des Buches angelangt bin, war ich am absoluten Höhepunkt der Langweile angekommem.
Das Buch ist leserlich geschrieben jedoch baut es keinerlei Spannung auf und ist mehr als vorhersehbar, ist aber auch kein Wunder da sowieso eine Folter nach der anderen folgt.Mir fehlte die Handlung, mir fehlte eine richtige Geschichte.Die Haupfigur Eric ging mir ziemlich auf den Zeiger.Diese Feigheit ... Nein dass war wirklich schlimm ...Ihr werdet mich vielleicht verstehen wenn ihr dass Buch lest...

Verstörend, schockierend und erschütternd (13. November 2008)

Ich mag das Horrorgenre und habe in meinen Leben einiges an heftigen Medien konsumiert, aber die Ereignisse in diesem Buch haben sogar bei mir einen bleibenden Eindruck hinterlassen, mir schwirrt der Roman selbst noch durch den Kopf.

Ich will nicht viel über den Inhalt verraten, aber der Roman strotzt nur so von Gewalt und Grausamkeiten. Und obwohl man Jack Ketchum gerne als Horrorautor vermarkten möchte, ist "Evil" kein Horrorroman. Sicher sind die geschilderten Ereignisse der reine Horror, aber das Buch erzählt in erster Linie eine Tragödie, ein verstörendes Drama über menschliche Abgründe gepaart mit Psychohorror.
Die Greueltaten werden oft ziemlich drastisch geschildert, aber sie werden nicht zelebriert, sondern wirken abstoßend. Der Roman wird vielmehr von den Figuren und ihren Geschichten getragen, man empfindet Mitleid mit dem Opfer und Abscheu für die Täter. Das Buch ist aus der Sichtweise einer der Hauptpersonen geschrieben, und so erreicht "Evil" eine nur schwer zu ertragende Intensität. Als Leser kommt man sich letztendlich selbst so vor, als wäre man hilflos und zum Zuschauen verdammt. Verstörend, brutal, schockierend, gleichzeitig auch bewegend, erschütternd und traurig.

Erschreckend ist auch, daß dieser Roman auf dem Fall Sylvia Likens beruht, und sich viele Details tatsächlich so oder zumindest sehr ähnlich abgespielt haben. Der Roman wurde mittlerweise ebenso verfilmt Jack Ketchum's Evil wie auch der echte Fall, An American Crime (Steelbook Edition).

Ich kann den Roman wirklich empfehlen, und ich möchte sogar behaupten, "Evil" ist einer der verstörendsten, bewegensten und auch besten Romane, die ich jemals gelesen habe.

Übrigens sollte man auf keinen Fall das Vorwort lesen, da zu vieles aus dem Buch verraten wird.

Abgrundtief böses Buch, hardcore (9. November 2008)

Hier heisst es die Nerven bewahren und ruhig durchatmen. Das Buch ist einfach der knallharte Horrorhammer. Spielt in den U.S.A der 50er Jahre in einem kleinen Kaff. Ein nettes verwaistes Teenager Mädchen wird zu Ihrer Tante gebracht, die jetzt das Sorgerecht hat. Die Tante ist voll durchgeknallt und auf Alkohol. Was dann im Keller mit dem Mädchen und den pubertierenden Jungs aus dem Dorf alles abgeht ist einfach unbeschreiblich
evil. Absoluter Hardcore Klassiker, muss man gelesen haben, vorausgesetzt man verträgt es. Über Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie besser vorher Ihren Arzt oder Apotheker.

dkb.de

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