Kundenrezensionen zu 'Das Versteck: Roman'
An den Pforten der Hölle (17. September 2008)
Diesmal überzeugt Dean Koontz, obwohl die Ausgangssituation für seinen Psychothriller äußerst gewagt ist. Nach einem Unfall wird ein Mann wiederbelebt. Seine Reanimierung stellt einen neuen Rekord dar und scheint ohne Gehirnschäden durchgeführt zu sein. Somit könnten Hatch Harrison und sein Frau Lindsay weiter am privaten Glück arbeiten, indem sie ein behindertes Pflegekind, bei sich aufnehmen, um ein einen Schicksalsschlag zu überwinden. Wäre da nicht Vassago, ein psychopathischer Killer, der sich dem Bösen verschrieben hat und seit einem Mord an einem Freund in der Jugend, die dunkle Seite des Lebens bevorzugt. wäre das Leben perfekt. Doch Vassagio hat nur eins im Sinn: Die Rückkehr in die Hölle. Hatch und er sind gedanklich seit dem Unfall verbunden, sie sehen geradewegs in das Leben das anderen hinein. Dass ausgerechnet Vassago sich Lindsay und Hatchs Feinden zuwendet, erscheint fast wie die Ironie des Schicksals. Dean Koontz Mischung aus detailreicher Beschreibung einer Psychose, geschicktem Einsatz von Thrillerelementen ergibt einen spannenden Aufbau, der konsequent den Verästelungen der Angst nachgeht. Je weiter die Geschichte fortschreitet, desto weniger bedarf es der Schockelemente. Koontz verläßt sich ganz auf die Vorstellungskraft seiner Figuren. Fast zwangsläufig kommt es zum Show Down. Auch wenn die eine oder andere Stelle vorhersehbar ist, man früh weiß, daß Regina, das behinderte Mädchen, wohl in Vassagos Fänge gerät, beweist Koontz mit diesem Thriller, dass er seine Leser ins Düstere ziehen und einen Alptraum entfachen kann, dessen Konstrukt man gerne annimmt, weil es bestens unterhält.Verstörend!! (11. März 2008)
"Das Versteck" war mein dritter Koontz-nach "Der Schutzengel" und "Trauma".Diese Beiden zeichnen sich durch eine originelle Idee (wie fast jedes Buch von Dean Koontz), furiosen Humor, Dramatik, atemlose Spannung, excellente Charaktere, überraschende Wendungen und jeder Menge Positiv Thinking aus.Die meisten Dinge davon bekam ich dann auch bei "Das Versteck".Allerdings ohne positive Grundstimmung und den bekannten Humor.Es ist teils so detailliert beklemmend und düster, dass mich beim Lesen das Lebensgefühl des Psychopathen Vassago für kurze Momente überkam.Eindeutig ist in diesem Roman der "Bösewicht" die uneingeschränkte Hauptfigur.Für diese Charaktersudie kann ich dem Autor nur Respekt zollen.Auch viele Handlungsorte der Story sind so erschreckend und finster, dass es jedem Horrorfilm-Regisseur eine Freude wäre.Einziges Manko war für mich nur, dass es sich nicht so (wie von Trauma & Schutzengel gewohnt) wahnsinnig flüssig gelesen hat.Aber dennoch hebt sich dieses Buch weit, weit von anderen Genre-Vertretern ab.Mein Fazit:Wer den Dean-Koontz-Stil mag, wird auch hier nicht enttäuscht!schlechte Träume garantiert (28. Januar 2008)
Echt unheimlich und gruselig dieses Buch. Hatte wirklich ein paar Nächte lang richtig schlimme Träume. Die Story bewegt einen irgendwie und pfanzt sich ins Unterbewußtsein ein. Hat sehr viel Spass gemacht das Buch zu lesen aber ist meiner Meinung nach nicht das beste Buch von Koontz.Spannend (4. Dezember 2007)
Spannend und fesselnd wie auch der "Wächter" und die anderen Romane die ich von Koontz gelesen habe. Symphatischer Held der mit dem Gehirn eines Psychopathen verbunden ist und dessen Exzesse Alptraumhaft miterlebt. Der ganze Plot hat Hand und Fuß und keine durchhänger,eine Meisterleistung wenn man bedenkt wie viele Bücher Koontz schon geschrieben hat.Nervenkitzel pur (3. Oktober 2007)
Dieses Buch ist auf jeden Fall nix für Zartbesaitete. Die Beschreibung der Phantasien des Mörders sind sehr heftig beschrieben.Die Idee der "Verbundenheit" mit den Gedanken eines Mörders ist von Dean Koontz sehr spannend umgesetzt.
Zwischendurch wird der Plot abwechselnd aus der Sicht des Mörders und des Hauptdarstellers beschrieben, was eine unheimlich dichte Atmosphäre schafft.
Die letzten 70 Seiten lesen sich in gefühlten 10 Minuten. Natürlich ahnt jeder Leser, der schon mehr als 2 Koontz Bücher gelesen hat, wie das Ende ausfällt.
Auch wenn der Roman schon etwas älter ist bleibt er definitv lesenswert und ist meiner Meinung nach eines der stärksten Werke Koontz.

