Aus der Amazon.de-Redaktion
Manchmal schweifen ihre Blicke in weite Ferne. dann reagiert sie verhalten, wenn mehr Leichtigkeit und Freude zu erwarten wäre. Jamie ist immer freundlich, manchmal bis zur Schmerzgrenze nett und hilfsbereit. Von Gleichaltrigen wird sie belächelt und von den Erwachsenen für ihre Güte bewundert... Landon, ein ziemlich coller Klassenkamerad am College, stellt skeptisch fest, daß sie mal diese und mal jene Wirkung auf einen hat, aber nie eine normale. Jamie ist mit ihrer geradezu heiligen Aura, ihrer häufigen Entrücktheit und ihrem ätherischen Wesen schwer zu begreifen. Niemals hätte Landon gedacht, daß er sich in ein so seltsames Mädchen verlieben würde. Landon, der es liebt, Streiche auszuhecken, mit seinen Kumpels nachts auf Grabsteinen zu lümmeln und Erdnüsse zu essen oder den Pfarrer (der Jamies Vater ist) wegen seiner harschen Predigten gegen die Unzucht zu verlachen.Doch das Unmögliche geschieht. Jamie stellt sich, während er, jetzt 57, in der Rückschau erzählt, als die größte Liebe seines Lebens heraus. Tragischer Weise ist ihr Glück nur von kurzer Dauer. Dann legen sich schwere dunkle Wolken über die Süße der zarten Regungen, wie sie nur die erste große Liebe kennt. Jamies unterschwellige Traurigkeit, die ihm schon öfter Rätsel aufgab, hat einen tragischen Namen. Jamie trägt ein entsetzliches Geheimnis mit sich herum.
Zeit im Wind ist die anrührende und mitreißende Geschichte einer besonderen Liebe zwischen zwei Teenagern, wie sie verschiedener nicht sein können. Ihr traumhafter Grad an Reinheit und Echtheit läßt Wunder geschehen und vermag, Berge zu versetzen. Sie ist mit ihren schwindelnden Höhen und grausigen Abgründen von der Art, wie man sie ein ganzes Leben nicht vergißt, während kein Bild der erinnerung jemals wirklich verblaßt.
Sparks erfrischender und ganz der Sprache siebzehnjähriger angepaßter Stil erinnert ein wenig an den Fänger im Roggen oder an Crazy. Doch ist der Inhalt ungleich tiefer, reflektierter, psychologisch gründlich durchdacht und der Handlungsbogen perfekter gespannt.
Kundenrezensionen zu 'Zeit im Wind / Das Schweigen des Glücks: Zwei große Liebesromane'
Das schönste Buch, ... (24. Oktober 2008)
... dass ich gelesen habe!Selten hatte ich ein Buch in der Hand, was mit so viel Gefühl geschrieben wurde!
Es ist die Geschichte zwei Jugendlicher Landon und Jamie, die unterschiedlicher nicht sein könnten! Er, der Draufgänger und Sie, die Pfarrerstochter.
Es kommt wie es kommen muss: Landon braucht Nachhilfe für das Theaterstück!
Nun beginnt eine herzzerreißende Liebesgeschichte mit ihren Höhen und leider auch Tiefen!
Bei diesem Buch kamen mir tatsächlich die Tränen!
Ein sehr trauriges Ende, denn leider ist Jamie krank und wird streben!
Wunderschön und traurig... (10. August 2008)
Ich muss zugeben, dass ich erst durch den Film aufs Buch gekommen bin.Allerdings wurde ich nicht enttäuscht. Obwohl einiges anders ist, finde ich den Plot klasse. Man muss ja bedenken, dass die Story im Buch vor ca. fünfzig Jahren oder so spielt. Natürlich ist da die Sache mit der Liebe zwischen den Teenagern anders. Mehr zurückhaltend.
Die Darstellung im Film hat nur etwas damit zutun, das heutige Publikum anzusprechen. Also ist es kein Wunder, dass einiges anders ist.
Ich liebe den Film. Trotzdem ist das Buch besser. So wie es immer ist.
Man kann sich besser in die Charaktere hineinversetzen und ihre Handlungen besser verstehen.
Der Schreibstil ist wirklich schön, auch wenn man sich zuerst an das Präsens gewöhnen muss, wenn man es nicht gewohnt ist.
Alles in allem ein sehr gelunges Buch, das ich jedem weiterempfehlen kann...^^
Mein Lieblingsbuch (10. August 2008)
Dieses Buch ist mein Lieblingsbuch :-). Ich habe gehofft, geweint,...und war sehr ergriffen...das Problem ist aber, kennt man zuerst den Film, kann das Buch schnell enttäuschen...andersrum meiner Meinung nach nicht, so war es bei mir.
Landon verliebt sich in das Mauerblümchen und Pastorstöchterchen Jamie. Zwischen den beiden beginnt eine liebesvolle Romanze, dann erfährt Landon, dass Jamie schwer krank ist und für ihn bricht eine Welt zusammen...
Mich hat das Buch besonders betroffen, weil die Beiden Hauptpersonen in meinem Alter waren und das Schicksal einfach zu grausam war...
Sparks hat es wieder geschafft, den Leser total zu fesseln und ihn in eine gewisse Beziehung zu den Personen zu bringen.
"Too less happens" (8. Juli 2008)
Ich habe dieses Buch mit einer hohen Erwartung angefangen zu lesen, bin aber dazu gekommen es einfach totlangweilig zu finden.Ich wusste, dass Nicholas Sparks ein talentierter Schriftsteller ist, also las ich dieses Buch. Ich muss sagen, er hat gute Arbeit geleistet, aber die Story haut mich nicht im Geringsten um. So gut wie ALLES war vorhersehbar, was das Buch schwer zu lesen machte. Nun ich denke, es war eine schwere Erfahrung, aber ich habe die Message, die in dem Buch steckt, verstanden.
Das Buch selber ist eher langweilig, aber die Absicht wertvoll.
blöd (24. Juni 2008)
in dem film ist landon carter der beliebteste typ in der schule, so ein typ jugendrebell, james dean verschnitt. er verliebt sich in jamie sullivan, tochter des reverend der stadt. sie auffallend schlechtgekleidet, uneitel, fromm, aber sehr selbtbewußt und sehr erwachsen. ihretwegen bricht er mit seiner gesamten clique, deren anführer er war, und sein wesen bekommt tiefe und wird ernster (sehr schön). die aufrichtigen gefühle dieses eigentlich sehr verwegenen typen werden dadurch deutlich, daß er für diesen einen anderen menschen, dem er begegnet und nahkommt, sich selber sehr zurücknimmt und nachsichtig wird. und diesen einen menschen, der ihn so verändern konnte und den er aufrichtig liebt (es kommt einem so vor, als ob er sich nicht dagegen wehren könnte), verliert er am ende. man fühlt regelrecht den schmerz des zurückgebliebenen landon carter, der ein ganzes leben weiterleben muß. alleine, nur in erinnerung an den menschen, der ihm alles bedeutete und der für ihn wahrscheinlich unersetzbar sein wird...das war jedenfalls einer der liebesfilme, bei denen man nachher echt ein wenig mitgenommen ist und am liebsten eine runde simpsons gucken muß, um sich zu erholen (weil zwischendurch geheult und einen fiesen dicken kloß im hals gehabt hat).
das buch. einfach blöd! in dem buch ist er NICHT der beliebteste junge der schule und er ist auch nicht rebellisch oder sonderlich cool. er steht sogar vor dem problem, eine partnerin für den abschlußball zu finden und fragt die "unscheinbare" pfarrerstochter, die in ihrem bestreben, allen menschen zu helfen, nicht nein sagt. obwohl ständig die rede von der unscheinbaren jamie ist, ist in dem buch meiner meinung nach landon carter der unscheinbare charakter (es wird auch so beschrieben, keine besondern begabungen, keine guten noten...keine schnelle auffassungsgabe)...also irgendwie ein bißchen zu langweilig für einen protagonisten. jamie ist übertrieben fromm, hilfsbereit, gütig (und ständig lächelnd) dargestellt. da es am ende auch so beschrieben ist, daß sie schon von anfang an geahnt hat, daß er sich in sie verliebt, wirkt sie nochmehr wie eine heilige. das ist alles schon so unnatürlich, daß es echt nervig ist.
der schreibstil ist zwar nicht zwangsläufig triefend-kitschig (der stoff ist ja schon kitschig), aber irgendwie auch ein wenig plump...zu direkt (das, was andere leser als "vorhersehbar meinen, vermutlich) das buch ist nicht nur nicht annähernd so gut wie der film, es ist schlichtweg ein blödes buch! es war so fesselnd, daß man mitunter halbe seiten (die man beim nichtintensiv-lesen ja schnell überfliegen kann) überspringen konnte. brrr...

