Denn vergeben wird dir nie

Verkaufsrang: 63551 (Bücher)
Autor: Mary Higgins Clark
Taschenbuch
EAN: 9783453873247
ISBN: 3453873246
Languages:
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Seitenzahl: 376
Erscheinungsdatum: 11. März 2008
Verlag: Heyne
von: Andreas Gressmann (Übersetzer)
Preis: EUR 7,00

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Einmal während ihrer Recherchen hätte die spätere investigative Journalistin Ellie Cavanaugh fast das grausame Schicksal ihrer vor über 20 Jahren ermordeten Schwester Andrea ereilt. Nachdem sie vor einem Restaurant in ihr Auto gestiegen war, hatte sich ein Van zwischen sie und den Wagen ihres Vaters geschoben. Ihr Vater hatte angenommen, dass es sich dabei um den angeforderten Polizeischutz für seine Tochter gehandelt hatte und war zurückgeblieben. Bis eine Rückfrage bei der Polizei von Phillipstown negativ beschieden wurde. Im letzten Augenblick konnte der Vater den Mörder stoppen.

Ellie Cavanaugh spielt mit ihrem Leben in Denn vergeben wird dir nie, dem neuen Roman der New Yorker Bestsellerautorin Mary Higgins Clark. Denn als der vermeintliche Mörder ihrer Schwester, der reiche Rob Westerfield, vorzeitig aus der Haft entlassen wird, setzt sie alles daran, ihn im Nachhinein zu überführen. Westerfield hatte seine Täterschaft immer geleugnet; und auch Ellie beschleichen immer stärkere Zweifel an der Berechtigung ihrer Vermutung. Und so sticht sie in ein Wespennest, wobei auch ihr Leben zusehends in Gefahr gerät.

"Es hat lange gedauert, bis sich der Kreis geschlossen hat", heißt es nach gut 350 Seiten in Denn vergeben wird dir nie: "Aber jetzt hat er sich geschlossen, und dafür bin ich zutiefst dankbar." Dankbar dürfen auch die Fans von Mary Higgins Clark sein. Denn nach Du entkommst mir nicht ist der Autorin wieder ein überaus komplexer, extrem spannender Thriller gelungen. --Stefan Kellerer

dkb.de

Kundenrezensionen zu 'Denn vergeben wird dir nie'

Das kann man einer Krimi-Queen auch schwer vergeben... (2. September 2008)

Die Journalistin Elli wird nach 22 Jahren wieder mit dem Trauma ihrer Kindheit konfrontiert: Als 7jährige fand sie ihre ermorderte Schwester Andrea - mit eingeschlagenem Schädel in einer Garage liegend.

Ihre Familie hat den Schock nicht überstehen können. Mehr oder weniger deutlich werden Vorwürfe ausgesprochen, weil die Trauer zu schwer aushaltbar ist: War der Vater, ein Polizist, zu streng zu seiner 15jährigen Tochter, so daß sie nur heimlich zu Dates gehen konnte? War die Mutter zu nachlässig, weil sie es zuließ, daß das Mädel noch nach Einbruch der Dunkelheit draußen war? Und die kleine Schwester, eingeweiht in die Geheimnisse der Großen und sehr stolz darauf - hätte sie das Geheimversteck Andreas schon am Abend preisgeben sollen; würde Andrea dann noch leben?

Die Familie zerbricht, Elli verliert den Kontakt zum Vater. Die Mutter beginnt, zu trinken und stirbt an den Folgen.
Elli entwickelt sich zu einer intelligent-spröden Alleingeherin und arbeitet bei einer Zeitung.

Bis dann, nach 22 Jahren, Andreas einstiger Jugendschwarm und offensichtlicher Mörder wieder freigelassen werden soll.

Bisher hat Elli jedes Gnadengesuch erfolgreich verhindern können. Der reiche Schnösel Rob, zur Tatzeit 19, ist für sie klar der Schuldige. Ihn wollte Andrea in der Garage treffen. Seinetwegen hatte sie an dem Abend geweint, weil er wütend reagierte, als Andrea notgedrungen die Party-Einladung eines Mitschülers annahm: Der wollte Andrea nämlich sonst beim strengen Papa verpfeifen.
Letztlich brachte die Aussage der kleinen Elli den ansonsten brillant verteidigten Rob in den Knast.

Obwohl Rob seine Strafe nun abgesessen hat und rechtlich entlassen werden kann, kämpft Elli um die Wahrheit: Denn Rob hat nie gestanden, nie bereut. Im Gegenteil, er beteuert nach wie vor seine Unschuld und kündigt nun medienwirksam seine Rehabilitierung an. Wie durch ein Wunder, sagt plötzlich ein stadtbekannter Säufer aus, er habe Pauli, den Andrea-Verehrer Nr.2, am Tattag samt Wagenheber in die Garage gehen sehen. Bisher habe er nicht ausgesagt, weil er selber in illegaler Absicht unterwegs war.

Elli kann und will in dem geistig etwas langsamen, aber herzensguten Pauli keinen Mörder sehen. Für sie ist alles ein sehr gemeiner Trick, Rob noch nachträglich rein zu waschen und einen anderen zum Verbrecher zu erklären.

Nun ist dieser Rob auch wirklich ein Unhold. Lehnte der Polizisten-Papa den Knaben schon allein deswegen als "wertlos, gewissenlos" ab, weil er samt Andrea auf dem Beifahrersitz wegen überhöhter Geschwindigkeit angehalten wurde (ja, da kann es sich nur um Unmenschen handeln! Machen 19jährige sonst nie - Jugendliche halten sich ja in der Regel strikt an Gschwindigkeitsvorgaben...), ermittelt Elli so richtig böse Punkte in der Vor-Knast-Zeit des Millionärsknaben: So hat er mal aus eigentlich gar keinem Grund einen Mitschüler krankenhausreif geprügelt. Und mehrfach die Schule wegen groben Unfugs und so wechseln müssen. - Dass nie was in der Schülerakte stand, war immer Papis Spendenfreude zu verdanken. So wurde dem Bruder des Gewaltopfers ein Stipendium bezahlt, und so manche Schule konnte anbauen, renovieren, Initiativen gründen...

Selbstredend nahm Rob auch Drogen (das sagt schon alles!), und bei einem Einbruch mit scharfer Waffe bei der reichen Oma (Rob sollte da viel eigenes Geld erben, zum gleich ausgeben) hatte er wohl auch seine Pfoten drin. Oma überlebte zwar und mochte den Gerüchten so nicht ganz glauben, aber das Testament änderte sie trotzdem. -

Außerdem redete der bereits verhaftete Rob recht abfällig über Andrea und stellte sie als etwas lockeres Mädel dar, das ihn nicht wirklich interessierte.

Also, er ist gar nicht nett. Nie gewesen.

Aber hat er auch Andrea erschlagen...?
Viele Menschen halten Elli für allzu rachsüchtig und verbohrt. Kann sie sich nicht doch geirrt haben, damals? Immerhin kämen doch auch wirklich noch andere Täter in Frage...

Tscha, bei aller Spannung und wirklich gekonnten Erzählweise: Hier liegen die Schwächen dieses Krimis. So sensibel die Erlebniswelt Ellis geschildert wird, so plump-eindimensional werden Rob und die anderen Verdächtigen behauptet.

Nie wird die Frage nach dem "Warum" gestellt. Rob ist zur Tatzeit 19, Pauli in Andreas Alter, und der Säufer ist besoffen. Warum um himmelswillen soll ein halbwegs sozialisierter Schüler ein Mädel mit einem Wagenheber erschlagen? Zumal keine Vergewaltigung vorliegt.

Und der letztlich überführte Möder entpuppt sich noch nicht mal als Affekt-Gelegenheitstäter, sondern als Psycho, bei dem sich die Wagenheber-Methode so langsam zur Unsitte entwickelte, denn Andrea war schon das zweite Opfer.

Von diesem ersten Opfer, ebenso umgekommen wie Andrea und im Umfeld des Täters beheimatet, erfahren Elli und der Leser nach 22 Jahren. Irgendwie scheinen Mädels, denen der Schädel mit dem Wagenheber demoliert wurde, derzeit recht alltäglich gewesen zu sein...

Da Elli nun ihr recherchiertes Wissen auf einer eigenen Homepage täglich veröffentlicht und diese Seite von allen Bürgern im Umkreis von vielen Meilen auch regelmäßig gelesen und diskutiert wird, ist der somit informierte echte Möder denn irgendwann auch mal samt Wagenheber hinter Elli her.

Aber keine Sorge, sie ist die Ich-Erzählerin, sie wird gerettet, in letzter Sekunde...

Wäre es ein ausgewiesener Thriller, könnte ich es ja so stehen lassen. Da ist der letztlich beglaubigte Mörder schlichtweg das ultimative Böse ohne Nuancen. Aber von einem Krimi, der streckenweise noch nicht mal doof ist, hätte ich mehr Tiefe erwartet - in der Figur und der Motivation des Täters.

Schade. Es begann so gut, und verpuffte dann in einem 0815-Thriller...

Einer Queen-of-Crime wird sowas vielleicht nicht NIE verziehen... Aber nicht so schnell!

sehr gutes buch (28. Mai 2008)

dieses buch ist sehr gut meiner meinung nach. für alle thrillerfans auf jeden fall lesenswert.

absolut ohne Spannung (7. April 2008)

Ich habe nahezu alle Romane von M.H.Clark mit großer Begeisterung und Spannung gelesen. "Denn vergeben wird die nie" hätte sich diese wunderbare und begabte Schriftstellerin ersparen können. Auch ich kann die vielen begeisterten Beurteilungen nicht verstehen. Das Buch liest sich gelangweilt ohne Spannung. Mich macht es jedes Mal wütend, wenn sehr bekannte und gute Autoren, sich nur auf ihren Ruf verlassen uns derartige Langweiler abliefern.

Spannend wie immer (12. Oktober 2007)

Ich habe das Buch vor ein paar Jahren schon mal gelesen und es jetzt wieder rausgeholt. Auch beim zweiten Lesen kam keine Langeweile auf und nach 3 Tagen war ich durch. Sehr zu empfehlen.

Spannend bis zur letzten Seite! (19. September 2007)

Dies ist mein erstes Buch von Mary Higgins Clark! Es ist sehr spannend und bringt den Leser zum Grübeln! Habe es auch gleich in 3 Tagen durchgelesen. Für jeden weiterzuempfehlen, der spannende und nicht ganz so vorhersehbare Bücher mag!

dkb.de

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