Ubik

Verkaufsrang: 16697 (Bücher)
Autor: Philip K. Dick
Taschenbuch
EAN: 9783453873360
ISBN: 345387336X
Languages:
ListPrice:
Seitenzahl: 427
Erscheinungsdatum: 31. Oktober 2007
Verlag: Heyne
Preis: EUR 9,95

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Aus der Amazon.de-Redaktion

"Haben Sie Lust auf ein erfrischendes, wohlschmeckendes Bier? Dann bestellen Sie ein Ubik. Hergestellt aus hochwertigem, Hopfen und feinem Quellwasser ... Starten Sie den Tag mit einem Teller gesunder wohrlschmeckender Ubik-Flocken! ... Meidet man Sie wegen Körpergeruch? Dann benutzen Sie das Ubik-Deospray ..."

Joe Chip ist Angestellter bei Runciters Anti-PSI-Gesellschaft, deren Telepathen engagiert werden, um andere Telepathen zu überwachen, sie davon abzuhalten, die Konsumwelt einer nahen Zukunft mit schmutzigen Tricks zu manipulieren. Runciter selbst vertraut noch immer auf den Rat seiner verstorbenen Frau Ella, die er regelmäßig aus ihrer Stasis in eine Art Halbleben zurückruft. Jetzt steckt er allerdings in Schwierigkeiten: Anscheindend verschwinden die Telepathen weltweit, und niemand weiß wohin. Runciters Ermittlungen stoßen jedoch auf wenig Gegenliebe: Bei einer Explosion kommt er ums Leben, eindeutig kein Unfall. Von diesem Zeitpunkt an gerät die Welt für Joe Chip aus den Fugen. Die Zeit scheint rückwärts zu laufen, und immer wieder tauchen rätselhafte Botschaften seines verstobenen Arbeitgebers auf. Das wiederkehrende Schlüssewort ist Ubik -– doch was ist Ubik?

Der 1969 erschienene Roman gehört zu den herausragenden Werken Philip K. Dicks. Seine Fähigkeit, die Realität zu hinterfragen und bislang unbenutzte Hirnareale seiner Leser zu aktivieren, erreicht hier einen unübertroffenen Höhepunkt. Dabei bleibt die metaphysische Achterbahnfahrt erstaunlich lesbar: "Dass unter dieser ontologischen Wucht der Roman nicht zusammenbricht, liegt nicht nur an den zahllosen unvergesslichen Details und Momenten, mit denen Dick seine futuristische Konsumwelt anreichert, sondern vor allem an den Charakteren, die sich in einer lebensfeindlichen, traumhaften Umgebung bewegen und doch völlig authentisch bleiben, weil sie sich weiterhin als Teil dieser Welt verstehen und beanspruchen, über sie Bescheid zu wissen", so Sascha Manczak in dem glänzend geschriebenen Vorwort.

Lange überfällig, ist Ubik jetzt endlich wieder auf deutsch lieferbar, in vollständig überarbeiteter Übersetzung. Als Dreingabe enthält die Ausgabe das von Dick selbst verfasste Drehbuch, mit dem er seinen Roman näher ausleuchtet. "Ich bin Ubik. Ich war, bevor das Universum war. Ich habe die Sonnen und die Welten gemacht. Ich erschuf das Leben..." --Birgit Will

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Nobody but Philip K Dick could so successfully combine SF comedy with the unease of reality gone wrong, shifting underfoot like quicksand. Besides grisly ideas like funeral parlours where you swap gossip for the advice of the frozen dead, Ubik (1969) offers such deadpan farce as a moneyless character's attack on the robot apartment door that demands a five-cent toll:
"I'll sue you," the door said as the first screw fell out.

Joe Chip said, "I've never been sued by a door. But I guess I can live through it."

Chip works for Glen Runciter's anti-psi security agency, which hires out its talents to block telepathic snooping and paranormal dirty tricks. When its special team tackles a big job on the Moon, something goes badly wrong. Runciter is killed, it seems--but messages from him now appear on toilet walls, traffic tickets or product labels. Meanwhile fragments of reality are time-slipping into past versions: Joe Chip's beloved stereo system reverts to a hand-cranked 78 player with bamboo needles. Why does Runciter's face appear on US coins? Why the repeated ads for a hard-to-find universal panacea called Ubik ("safe when taken as directed")?

The true, chilling state of affairs slowly becomes clear, though the villain isn't who Joe Chip thinks. And this is Dick country, where final truths are never quite final and--with the help of Ubik--the reality/illusion balance can still be tilted the other way...Another nifty choice from Millennium SF Masterworks. --David Langford

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Nobody but Philip K. Dick could so successfully combine SF comedy with the unease of reality gone wrong, shifting underfoot like quicksand. Besides grisly ideas like funeral parlors where you swap gossip for the advice of the frozen dead, Ubik (1969) offers such deadpan farce as a moneyless character's attack on the robot apartment door that demands a five-cent toll:

"I'll sue you," the door said as the first screw fell out.

Joe Chip said, "I've never been sued by a door. But I guess I can live through it."

Chip works for Glen Runciter's anti-psi security agency, which hires out its talents to block telepathic snooping and paranormal dirty tricks. When its special team tackles a big job on the Moon, something goes terribly wrong. Runciter is killed, it seems--but messages from him now appear on toilet walls, traffic tickets, or product labels. Meanwhile, fragments of reality are timeslipping into past versions: Joe Chip's beloved stereo system reverts to a hand-cranked 78 player with bamboo needles. Why does Runciter's face appear on U.S. coins? Why the repeated ads for a hard-to-find universal panacea called Ubik ("safe when taken as directed")?

The true, chilling state of affairs slowly becomes clear, though the villain isn't who Joe Chip thinks. And this is Dick country, where final truths are never quite final and--with the help of Ubik--the reality/illusion balance can still be tilted the other way. --David Langford, Amazon.co.uk

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Kundenrezensionen zu 'Ubik'

Hohe Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt ... (31. August 2008)

Joe Chip's Chef ist tot. Aber warum finden sich dann geheimnisvolle Botschaften von ihm auf Zigarettenpackungen und in Werbesendungen. Und warum scheint es, als ob sich die Realität in der Zeit zurückentwickelt? Und ist Ubik wirklich das Wundermittel gegen all das?
Die Fragen, was ist real und was nicht und gibt es mehrere Realitätsstränge nebeneinander und gibt es ein Leben zwischen Leben und Tod werden schlußendlich nicht zufriedenstellend beantwortet. Gut, muss ja auch nicht sein. Aber irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, der vielgepriesene Autor hat hier ein paar hundert Seiten vor sich hingesponnen und dann ist ihm doch kein g'scheiter Schluß eingefallen.

Der Zerfall der Realität (23. Juni 2008)

Hauptperson dieser Geschichte ist Chip, der mit seinem Chef Glen Runciter
und einigen Kollegen zum Mond reist. Dort wird ein Anschlag auf Runciter
verübt, den dieser nicht überlebt. Allerdings ist die Wissenschaft
inzwischen - der Roman spielt 1992, aus Sicht des Autos aber 23 Jahre in
der Zukunft - so weit, Toten ein so genanntes "Halbleben" zu ermöglichen -
die Körper bleiben tot, der Geist aber aktiv und man kann sich mit ihnen
unterhalten. Aus mysteriösen Gründen aber mißlingt der Versuch, Runciter
ins Halbleben zu versetzen.

Doch auch für die Überlebenden werden die Ereignisse zunehmend mysteriöser.
Einzelne Geräte entwickeln sich zurück, stellenweise scheint die Zeit
rückwärts zu laufen, die gesamte Realität scheint aus den Fugen zu geraten.
Immer wieder begegnet die Gruppe einer merkwürdigen Substanz namens "Ubik"
(vom Lateinischen "ubique" - überall), die den Realitätsveränderungen
zumindest stellenweise Einhalt gebieten kann. Als immer mehr Angehörige
der Gruppe ums Leben kommen, wird klar, daß es einen bösen Gegenspieler
gibt - doch wiederholt tauchen Hinweise von Runciter auf, der zumindest
Chip hilft, sich immer wieder Nachschub an Ubik und einem Überblick über
das Geschehen zu beschaffen.

Auch wenn das Ende der Geschichte abzusehen ist - sinngemäß wurde die Idee
viele Mal in Holodeck-Abenteurn bei Star Trek aufgegriffen - ist der Roman
spannend und geheminisvoll geschrieben. Obgleich an einigen Stellen der
Stil mittlerweise etwas angestaubt wirkt, handelt es sich bei diesem Werk
um ein Muß für jeden Fan des Klassischen Science Fiction. Unnötig finde ich
das 200 Seiten starke (und nie verfilmte) Drehbuch, zum reinen Lesen
absolut ungeeignet.

Nichts ist, was es zu sein scheint !!! (5. Juni 2008)

Mit Ubik habe ich mich an Dicks berühmtestes Buch herangewagt
und wurde zum Glück nicht enttäuscht.
Dick ist ja bekannt dafür die Realität in Frage zu stellen aber in keinem
anderem Buch hat er es so konsequent auf die Spitze geführt wie hier.
Immer wieder fragt man sich als Leser ob man nun dem Kern der Wahrheit
auf die Schliche gekommen ist und jedesmal muss man feststellen, dass
man von Dick wieder an der Nase herumgeführt worden ist.
Bis man die scheinbare Auflösung der Geschichte erreicht, durchläuft man
immer wieder Passagen in denen man an allem zu Zweifeln beginnt was
man vor dem geistigen Auge zu erspähen glaubt.

Wenn man am Ende angekommen ist hat man einen Trip hinter sich den man
vielleicht niemals wieder vergessen wird!!!

Sprühende Fantasie (7. März 2008)

Ich hab vor 2-3 Jahren Blade Runner gelesen und ich wusste schon das PKD gute Bücher schreibt aber dieses ist echt genial. Ein surrealer Abenteuertraum um Leben Tod. Es lässt sich sicher auch gut zweimal lesen. Vor allem kann man dann auch das Vorwort lesen, was ich beim ersten Mal unterlassen hab denn gleich einer der ersten Sätze verrät einiges über das 15. Kapitel. Ich gebe 5 Sterne weil es richtig Spaß gemacht hat das Buch zu erleben.

schön verschachtelte ... (4. März 2008)

... intelligente Geschichte. Mir war Philip K. Dick nur vom Namen diverser Filme (Minority Report, Total Recall) ein Begriff. Kannte bis dato nicht einen einzigen Roman. Aber ich muss sagen, UBIK hat mich vollstens überzeugt. Ich hab selten so einen intelligenten Roman gelesen. Die anfängliche Skepsis, da der Roman ja doch schon fast 40 Jahre alt ist und ich lieber aktuelle Bestseller lese, war schnell verflogen. Man hat zu keiner Zeit das Gefühl, dass es sich um einen Roman der späten 60er Jahre handelt. Außerdem verwendet Dick eine sehr moderne Sprache. Es fällt in keinster Weise auf, dass der Roman schon vor einiger Zeit geschrieben wurde. Genauso gut könnte das Buch aktuell sein. Auch ein großer Freund von Sci-Fi Romanen war ich bis jetzt nicht, aber dieser war wirklich so spannend geschrieben, sodass ich mir glatt ein zweites Buch dieses Autors bestellen werde. Meiner Meinung nach wird die Spannung sehr geschickt aufgebaut und man wird während des Lesens immer wieder auf falsche Fährten geschickt. Man muss wirklich eine gute Fantasie haben um mit diesem Buch etwas anfangen zu können. Ich hab eine gute Fantasie und deswegen war UBIK bis auf den Anfang auch gar nicht so verwirrend, wie ich anfänglich dachte. Tut man sich als nicht "Sci-Fi-Bewanderter" am Anfang ein bisschen schwer was Präkogs und Inerte etc. sind, so findet man mit fortlaufender Dauer immer einen besseren Bezug zur Geschichte und Handlung. Dick versteht es wirklich bis zur letzten Seite den Leser zu verwirren, was jetzt wirklich passiert ist und was UBIK überhaupt ist. Glaubt man die Geschichte gelöst zu haben, so regt der Schluss zum überdenken der ganzen Story an :-). Mehr will ich auch gar nicht verraten. Überraschung garantiert. Dem Roman ist ein Drehbuch beigefügt, welches ich jedoch nicht gelesen habe. Mach mir nicht so viel aus Drehbüchern. Ich wäre jedoch wirklich gespannt auf eine Verfilmung von UBIK, ich glaube mit der heutigen Tricktechnik könnte man wirklich einen sehr spannenden Blockbuster schaffen. Im Großen und Ganzem verdient sich das Buch jeden seiner 5 Sterne. Vor allem der Einfallsreichtum mit der Dick die Geschichte schrieb ist 5 Sterne wert und diesen auch noch so spannend umzusetzen, bedarf wirklich eines großen Autors und das war Philip K. Dick vermutlich auch. Auch für "Nicht Sci-Fi-Fans" geeignet.

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