Aus der Amazon.de-Redaktion
Stell Dir vor es ist Frieg und feiner geht hin. Weil nämlich der Klohmarft viel fomischer ist. Das jedenfalls findet der Fönig in Walter Moers gleichnamigen Bilderbuch, der aus purer Langeweile befohlen hat, dass in seinem Königreich alle Ks und Fs vertauscht werden müssen. Aber so einfach geht das nicht, wenn man von zwitschernden Fohlmeisen, Folibris und Faninchen träumt. Denn das bedeutet nach Aussage des föniglichen Traumdeuters Frieg gegen Kranfreich, und wenn man feine Klotte hat und feine Luftwakke, feine Fernwakken, Klugzeugträger oder Kernlenfrafeten, dann ist man ganz schön am Arsch. Facfe.Ja, richtig gelesen: "Facfe" und nicht etwa "Faffe". Denn auch wenn der König befohlen hat, alle Ks und Fs in mündlicher Rede zu vertauschen, spricht man von "Krühstücf" und nicht von "Krühstüff" im neuen Buch von Walter Moers. Es entstand offenbar, als sein ansonsten ja sehr verdienstvoller Verfasser bemerkte, dass sich durch einen einfachen Vertauschungseinfall aus "kiffen" "fikken" machen lässt. Um diese Idee herum hat Moers ein ganzes Buch geschrieben, in dem es glücklicherweise neben etwas platten Anzüglichkeiten rund um die Kellatio mit der Fönigin vor komischen Anspielungen an diverse Märchenmotive nur so wimmelt. Denn das Sprachspiel allein macht das Buch zwar mühsam zu lesen, nicht aber wirklich witzig.
So aber ist Der Fönig doch noch ein fomisches "Moerschen" um Frieg und Kriegen geworden, bei dem Freunde des Kleinen Arschlochs eher als Fans von Käpt'n Blaubär auf ihre Kosten kommen werden. --Stefan Kellerer
Amazon.de-Hörbuchrezension
"Frieg gegen Kranfreich? Ausgerechnet heute", stöhnt der Fönig. "Wo doch heute Klohmarft ist!" Tja, als Fönig hat man es nicht leicht: den ganzen Tag "K" und "F" vertauschen müssen, sich dabei nicht vertun dürken und auch noch nebenbei ein Fönigreich regieren sollen! Aber flein beigeben? Niemals!Andere hätten vielleicht fapituliert vor dieser herfulischen Aufgabe, aber Dirf Bach löst sie unerschrocfen, ohne sich auch nur einmal zu versprechen, und -- leider fönnen wir ihn ja bloß hören -- vermutlich auch ohne mit der Wimper zu zucfen.
Fruzikix! So eine Leistung hätte selbst Kranz Fakfa Respeft abgenötigt. Föstlich, wie Bach auf Kranzösisch klötet! Äußerst furzweilig, dieses Moerschen für Erwachsene fann man auch prima zum Krühstücf hören! Und wer den Text mitlesen will, fann das mithilke des beiliegenden Kaltposters tun, das der Autor liebevoll illustriert hat. --Axel Henrici
Audiokassette mit beiliegendem Poster (enthält den kompletten Text). Spieldauer: 17:14 Minuten (7:12/10:02).
Kurzbeschreibung
Eines Tages erwachte der Fönig zum Gezwitscher einer Fohlmeise, eines Folibris und eines Faninchens, denn in seinem Fönigreich wurden alle Ks durch Fs ersetzt. Ein Moerschen für Erwachsene.Über den Autor
Walter Moers, Jahrgang 1957, Comiczeichner und Drehbuchautor, lebt in Hamburg. Fotografieren läßt er sich nicht mehr, denn seit er seinen Comic-"Adolf" in die Welt setzte, ist er persona non grata für die rechte Szene. Und in Kirchenkreisen gilt er seit seinem "Kleinen Arschloch" als Abgesandter der Hölle. Mit "Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär" hat er sich seinen Käpt'n Blaubär zurückerobert, nach Zamonien entführt, um ihm dort eine ganz eigene Welt zu schaffen.Kundenrezensionen zu 'Der Fönig: Ein Moerschen'
Ich kasse mich furz! (6. September 2007)
Kein literarischer Hochgenuss, aber ein vergnügliches Buch, das mir die Lachtränen in die Augen trieb. Und ich glaube das ist auch genau, dass was Walter Moers mit dem kleinen Büchlein erreichen will.Kleiner Tipp gemeinsam laut vorlesen!
überhaupt nicht originell (11. März 2007)
°Ein König verordnet für sein Land, dass die Buchstaben F und K - und später noch weitere - vertauscht werden. Daraus ergeben sich dann natürlich im Verlauf des Buchs einige mehr oder weniger heitere Wortverdrehungen, wie z. B. kurz / furz. Gegen Ende des Buchs wirds immer unaussprechlicher und sinnloser. Was auf den ersten Seiten noch als nette Idee scheint, wird zunehmend nerviger und ist als tragende Idee schnell verbraucht.
Die Geschichte selbst handelt von einem König, der mit den nymphomanischen Anwandlungen seiner Königin als auch mit seinen Regierungsgeschäften überfordert ist und stattdessen lieber seiner Leidenschaft für Flohmärkte (Klohmärfte - haha) nachgeht.
Die Zeichnungen sind relativ grob, der Verlauf der Geschichte ziemlich langweilig und viel mehr als ein anfängliches Schmunzeln wird die Buchstabenverdreherei wohl nur bei wenigen Lesern (Kinder? - dafür aber in Text/Bild zu hart) auslösen.
Das bisher allerschwächste aus Moers Feder und zum Glück in 10 Minuten durch. Null empfehlenswert - das Geld kann man spassbringender in die Blaubär / Rumo & Co-Romane investieren.
~
Föniglich.... (15. Februar 2007)
Harrlich, ich habe mich beim Lesen Schlapp gelacht. Aufmerksam auf dieses Buch (Büchlein) bin ich durch eine Sendung von Jürgen von der Lippe geworden, der dieses Werk zusammen mit Dirk Bach vorstellte. Der Kauf hat sich gelohnt. Zwar etwas Dünn und mit den 13 1/2 Leben.... überhaupt nicht vergleichbar, aber mir hats gefallen, besonders die überraschende Wende am Ende.Kasse dich furz! (31. Januar 2007)
Bei flarer Betrachtung: DER FÖNIG, ein Werf, kür dessen Fonstruftion fein geringerer als Walter Moers, der Vater des fleinen Arschloches und der kiesen Kührer-Satire Adolk - die Nazisau verantwortlich zeichnet, ist feine literarische Grosstat und dürkte neben der kerfeligen Wortschöpkungen vor allem aukgrund diverser Abbildungen von analen Kreuden, Nacftauknahmen und unverdecften Kot... (Entschuldigung) weiblichen Geschlechtern Fonservative, Fatholifen und Literaturfenner wie Reich-Ranicfi und Farasef auk die Palme bringen. Zudem wird selbst der kaulste Leser faum länger als eine halbe Stunde benötigen, um sich durch dieses grammatifalische Faspertheater durchzufämpken und herauszukinden, dass "kiffen" nicht unbedingt kür "kiffen" stehen muss und Fartokkelsalat mit Krifadellen schon ziemlich lecfer flingt...aber mehr ist auch dem trainiertesten Zwerchkell nicht zuzumutenMein Tipp: Das Buch selber laut lesen und dabei versuchen, nicht in Lachkrämpfe auszubrechen (ich habe es bereits mehrfach versucht und bin jedes Mal kläglich gescheitert).
dünn und humorlos (2. Januar 2007)
ich habe mir den Fönig aufgrund der vielen guten Bewertungen gekauft und bin maßlos enttäuscht. Sicherlich mag es ein paar lustige Stellen geben, aber Walter Moers hat sonst deutlich mehr zu bieten.Ein tumpes Buchstaben verdrehe ist weder neu noch lustig. Hinzu kommt weder Witz noch Charme in der verdrehten Geschichten.
Ganz ehrlich das war nix! Über Dirk Bach kann man hingegen streiten. Einen Punkt für ihn, denn NULL kann man ja nicht vergeben!




