Autorenporträt
Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)Meadows, Dennis L. US-amerikan. Zukunftsforscher *1942 ? Die Grenzen des Wachstums, 1972 Dennis L. Meadows wurde durch die Entwicklung seines von dem Club of Rome in Auftrag gegebenen Weltmodells, das über die zukünftige Lage der Menschheit Aufschluss geben sollte, bekannt. Die 1972 unter dem Titel Die Grenzen des Wachstums publizierte Studie erregte enormes Aufsehen, weil sie äußerst düstere Prognosen für das 21. Jahrhundert stellte. Obwohl Meadows mit seinen Veröffentlichungen immer wieder für Schlagzeilen sorgte, ist bislang wenig über seine Biografie bekannt geworden. Meadows beschäftigte sich im Rahmen eines Studiums mit Chemie sowie mit Management. Heute ist er Direktor des Instituts für Politik und sozialwissenschaftliche Forschung an der Universität New Hampshire (Massachusetts) und setzt sich auch weiterhin mit Zukunftsfragen der Menschheit auseinander. 1992 erschien eine Folgestudie zum Bestseller von 1972, Die neuen Grenzen des Wachstums, in der Meadows und seine Koautoren wiederum pessimistische Analysen präsentierten, aber auch erste Anzeichen für einen Bewusstseinswandel der Menschen feststellten. Neben der wissenschaftlichen Forschungstätigkeit entwickelt Meadows auch Computerspiele
Kundenrezensionen zu 'Die Grenzen des Wachstums. Club of Rome. Bericht des Club of Rome zur Lage der Menschheit.'
Falsche Zielgruppe (31. Mai 2008)
Es ist schade, dass dieser Klassiker so ist, wie er ist. Nichts an seiner Aussage ist falsch oder unwichtig. Wir wissen, dass wir die Welt zugrunde richten. Und wir wissen mit diesem Buch, dass es der Club of Rome schon 1972 gewußt hat. Das ist nicht das Problem. Das Problem ist, dass dieses Buch so unanständig wissenschaftlich verfasst ist, dass es eben nur Wissenschaftler verstehen können. Wenn man mit diesem Buch hätte etwas erreichen wollen, hätte man es populärwissenschaftlicher verfassen müssen. Man hätte für das gleiche Geld einen Film produzieren müssen; hätte ...Das Buch hat es nicht. Was es sicher getan hat, ist eine Lawine an Sekundär-Literatuur loszutreten und sich so in die Gedanken der Wissenschaftler, Schriftsateller und Kommentatoren einzugraben, dass das Thema seit den siebziger Jahren präsent ist. Was es nicht getan hat, ist eine Beitrag zu leisten, etwas zu ändern. Es sei denn man ist bereit, die Entstehung grüner Parteien in ganz Europa dem Club of Rome als Verdient zuzurechnen. Und wieviel Prozent der Wähler honorieren das? Das Buch ist so leider ungeeignet, die Massen im Herzen zu erreichen.




