Kundenrezensionen zu 'So was wie Liebe'
Das gefühlvollste Buch überhaupt (7. Oktober 2008)
"So was wie liebe" ist ein super schönes Buch ! Die zwei Hauptcharaktere Mary und Sam müssen viele Hürden in ihrem Leben nehmen, doch am Schluss erwartet sie ein Happyend.Ich bin sonst nicht so der Typ für Liebesromane, doch bei diesem Buch konnte selbst ich nicht wiederstehen. Es wird allen gefallen, die sowieso solche Bücher lesen, doch auch Leute, die nicht so gerne "Kitsch" lesen könnten es mal in die Hand nehmen. es gibt jedoch nur 4 Sterne, da es öffters etwas verwirrend ist. Auch das Marys Hund, Mr Monkels stirbt und zwei Nebenfiguren nicht direkt ein Happyend haben gefiel mir nicht sehr gut. Sonst ist es allerdings echt gefühlvoll und schön !So was wie LiebeZu heulen und lachen! (26. August 2008)
Bei diesem Buch handelt es sich nicht wie vermutet um einen Liebesroman wie er im Buche steht. Es ist zwar eine Liebesgeschichte dennoch müssen die Figuren in dieser Geschichte schwere Schiksalsschläge erleiden.Mary hatte in der Vergangenheit viele Rückschläge erleiden müssen, an dem Tag wo sie erfuhr das sie schwanger ist starb ihre große Liebe. Einige Jahre später kam auch ihr Sohn durch einen tragischen Unfall ums Leben.
Sam ist die männliche Hauptfigur. Sam war Heroin süchtig und entkam nur knapp den Tod. Jetzt möchte er ein neues Leben beginnen und zieht in die Nachbarschaft von Mary.
Wie es weiter geht und welche Rolle Marys Freunde in dem Buch spielen müsst ihr umbedingt selber lesen es lohnt sich.
Über Liebe, Trauer, Freundschaft und was das Leben sonst noch bringt (10. August 2008)
Anfangs war ich ja etwas skeptisch als ich das Buch "Sowas wie Liebe" von Anna McPartlin geschenkt bekam.Mein erster Blick fiel auf das Buchcover und ich bekam wirklich einen Schreck - hellblau mit Wolken - so langsam kann man das doch nun echt nicht mehr sehen! Dann erschien mir das Buch auch noch ein reiner Liebesroman zu sein und der Titel mutet zudem noch sehr kitschig an. Ich muss also zugeben, dass ich vor dem Lesen wirklich kein gutes Gefühl hatte und natürlich spielten dabei auch Vorurteile gegenüber Covergestaltung und Buchtitel eine große Rolle.
Zum Glück habe ich es dann aber doch gelesen und muss sagen, dass es mir von Anfang an recht gut gefiel. Der Schreibstil ist flüssig und Mary, eine der Hauptfiguren war mir gleich sehr sympathisch. Sie ist sehr humorvoll, trotz vieler Rückschläge, die sie in so jungen Jahren schon erleben musste. Aber sie hat sich nach dem Tod ihrer ersten großen Liebe und bald darauf ihres Sohnes auch sehr zurückgezogen und es fällt ihr schwer andere an sich heranzulassen.
Bis auf ihre beste Freundin Penny und wenige sehr gute alte Jugendfreunde sowie ihren geliebten Hund Mr. Monkels kann sie zu niemandem eine engere Bindung eingehen.
Im Buch spielen auch all ihre Freunde eine große Rolle, die es alle ebenfalls nicht einfach im Leben haben. Von Liebeskummer, Scheidung über unglückliche Affairen und Alkoholismus ist da alles dabei. Anna McPartlin schildert hier gut Schwächen und auch Stärken der Figuren im Umgang mit den eigenen Problemen und wie hilfreich dabei wahre Freundschaften sein können, um solche Situationen zu meistern.
Eine weitere wichtige Hauptfigur ist Sam. Nachdem er nur knapp seiner Heroinsucht entkommen ist und beinahe gestorben wäre, ist ihm klar, dass er von seinem alten Leben Abstand nehmen muss. Auch seine Arbeit in der Musikbranche kann er nicht mehr weiterführen. So zieht er dann in eine ruhigere Gegend - nämlich in das Nachbarhaus von Mary.
Auch Sam war mir von Anfang an sehr sympathisch und man kann sich gut in seine Gefühlswelt hineinversetzen.
Wie sich die Nachbarschaft von Sam und Mary entwickelt, das sollte man dann aber doch besser selbst lesen.
Insegsamt kann ich wirklich sagen, dass das Buch sehr gefühl- und humorvoll ist. Die Figuren wirkten echt auf mich und irgendwie mag man sie auch gern, obwohl sie alle ihre kleineren und auch größeren "Fehler" haben. Etwas Abzug gibt es dafür, dass einiges dann doch unrealistisch und überzogen wirkt, und es ist schon wirklich schwer sich vorzustellen, dass soetwas tatsächlich passieren könnte.
Trotzdem ein sehr schönes Buch, dass sich schnell lesen lässt - anspruchsvoll ist es natürlich nicht, sondern eher etwas für ziwschendurch.
Ein Roman, wie ihn das Leben schreibt... (5. August 2008)
Mary ist vom Leben gezeichnet. Sie verliert erst Robert, ihre Jugendliebe, und ein paar Jahre später auch noch Ben, ihren Sohn - beide durch schreckliche Unfälle. Daraufhin zieht sich die junge Frau zurück: sie lebt zusammen mit Mr. Monkels, ihrem altersschwachen Hund, in einem kleinen Cottage am Pier, arbeitet im Restaurant ihres Vaters und lässt das Leben im Großen und Ganzen an sich vorüberziehen. Als Sam, ein Ex-Junkie aus Amerika, in das Nachbarhäuschen zieht, kommt ihre kleine Welt plötzlich ins Wanken und Mary reagiert zunächst mit Verbitterung. Doch nach und nach öffnet sie sich dem Fremden gegenüber...Anna McPartlin hat einen sehr angenehmen Schreibstil: locker und leicht, aber dennoch voller Wärme und Tiefgang. Trotz der vielen Charaktere und Nebenhandlungen verliert man nie den Überblick: neben Mary und Sam gibt es da noch Ivan, Norma, Sienna, Penny, Adam und Mia, um nur wenige zu nennen.
Alles in allem ist Anna McPartlin nach "Weil du bei mir bist" ein weiterer grandioser Roman gelungen - ein Roman, wie ihn das Leben schreibt. Einziger Kritikpunkt bleibt meiner Meinung nach der Titel (im Original: "Apart From the Crowd"), der ein wenig unter der Übersetzung gelitten hat und so beinahe einen Schundroman vermuten lässt. Wer sich davon allerdings nicht täuschen lässt, wird die Lektüre von "So was wie Liebe" mit Sicherheit nicht bereuen. Vier Sterne für ein Buch, das man so schnell nicht wieder aus der Hand legt...
Emotionen ohne Kitsch (2. August 2008)
Bereits der erste Roman dieser Autorin hat mich mehr gefesselt und mir mehr Gefühl bewiesen als "PS. Ich liebe Dich" - sorry, an alle Fans von Cecilia Ahern!Ihr neuer Roman "so was wie liebe" hat mich wieder mit viel Stil und Sanfheit in die Geschichte gezogen. Das Thema "Drogen" und "Sucht" hat sie mit viel Feingefühl und doch nicht vereinfacht in den Roman eingebracht. Bei den Themen "Trauer, Tod und Schicksalsschläge" hat sie schon im ersten Roman ihre Klasse bewiesen und hier nichts verloren.
Alle wichtigen Personen hat sie mit liebevollen Details skizziert ohne langweilig oder langatmig zu werden.
Die einzelnen Verhaltensweisen sind absolut nachvollziehbar und nicht überzeichnet.
Der Schreibstil der Autorin hat viel Gefühl ohne kitschig zu wirken und lässt einen mit immer wiederkehrenden Rückblicken in die Vergangenheit nach und nach eintauchen.
Am Ende des Buches hat man das Gefühl ein Teil der Kleinstadt Kenmare zu sein, weil man fast alle wichtigen Bewohner kennt und sich als "Lese"gast willkommen gefühlt hat.
Freue mich schon auf den nächsten Roman.

