Aussöhnung mit dem inneren Kind

Verkaufsrang: 1413 (Bücher)
Autor: Erika J. Chopich
Autor: Margaret Paul
Taschenbuch
EAN: 9783548357317
Auflage: 5., Aufl.
ISBN: 3548357318
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Seitenzahl: 249
Erscheinungsdatum: 1998
Verlag: Ullstein Tb
Preis: EUR 9,95

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Kundenrezensionen zu 'Aussöhnung mit dem inneren Kind'

Psycho-Selbsthilfe-Mischmasch (16. Oktober 2008)

Ich habe schon ab Seite 20 begonnen, Teile zu überspringen. Ständige gebetsmühlenartige Wiederholungen wirken manipulativ und machen wissenschaftlich überhaupt nicht belegte Aussagen nicht richtiger. Was mir insbesondere bei den amerikanischen Autoren auf- und missfällt, ist diese Vermischung von Ratgeber, Esoterik-Krams (daher nicht erstaunlich, dass hier auf Seite 53 der unvermeindliche Schamane thematisiert wird)und dieser "Tschaka-Du-schaffst-es"-Masche. Wenn ein Kapitel mit der Aussage beginnt "Alle Probleme unserer Gesellschaft stammen von der inneren Spaltung zwischen dem Erwachsenen und dem Kind" kann ich die Autorinnen nicht mehr ernst nehmen. Abgesehen davon, finde ich das Buch unstrukturiert. Die eingestreuten Betroffenen-Berichte, bei denen weder mitgeteilt wird, welche Lebensumstände den Berichten zugrunde liegen, noch, was diese Menschen qualifiziert, hier zu berichten (außer "da sie immer so viel Lebensfreude ausstrahlt") verstärken dieses manipulative Element. Vielleicht merkt man, dass mich dieses Buch richtig wütend gemacht hat, und ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich es bei Seite 60 weggepackt habe. Bücher, die mir sehr viel mehr gebracht haben: "Das Drama des begabten Kindes" v. Alice Miller oder z.B. "In aller Liebe" von Louis Schützenhöfer.

sehr bewegend (6. Dezember 2007)

bin wirklich kein freund von lebenhilfebüchern.dieses hat mein leben verändert.nachhaltig.danke dem verlag und den beiden autorinnen.
das vielleicht wichtigste buch in meinem leben.

Sinn der Sache (18. November 2007)

Also zunächst einmal fällt natürlich auf, dass der ein oder andere hier schreibt, das Buch habe ihm geholfen. Das ist anerkennenswert und schön. Ich fand manche Absätze gut und hilfreich, das Gesamtwerk aber schlichtweg redundant. Die scheußliche Taschenbuchausgabe mit der kleinen Schrift hat ihr übriges getan, mir den Lesespaß und die Neugier zu nehmen. Ich finde auch, dass die Autorin - soweit ich das in der Übersetzung beurteilen kann - einen schrecklichen Schreibstil hat und über lange Strecken schlichtweg wie eine Oma klingt, die mit ihrem leicht retadierten Enkelkind spricht. Aber vielleicht war das ja Sinn der Sache?

Innere Leere? Wie werde ich dieses Gefühl los? (29. Mai 2007)

Das Buch hat mir geholfen zu erkennen, dass man innere Leere nur durch das InSichgehen füllen kann. Nur wenn wir mit sich selbst Frieden schließen und lernen werden uns so zu lieben und zu akzeptiren wie wir sind, können wir glücklich sein. Nichts außerhalb wird uns die Erfüllung bringen, keine Arbeit und keine Beziehung, Niemand sonst. In grunde genommen, versuchen wir uns durch alles mögliches von unserem tieferen Schmerz abzulenken. Wir machen andere für unsere Gefühle verantwortlich. Das Buch hilft zu verstehen und zu erkennen warum man in der Bezuhung zu anderen bzw. auf der Arbeit Problemme hat, oder warum man auf bestimmte Weise auf die Umstände reagiert oder sich verletzt fühlt. Sollten Sie sich für das Buch entscheiden, wird es erste Schritt sein auf dem Weg zur Selbsfindung...

nicht wirklich neu und etwas verdreht (25. September 2006)

Leider konnte mich dieses Buch bis dato nicht überzeugen. Die ganze Terminologie, die man von Freud kennt: Es,Ich, Über-Ich wird umgepackt in die Begriffe:Inneres Kind, Erwachsener und ergänzend( negativ) Ego.
Co-Abhängigkeit, wie andere Termini werden auch umgedeutet, so daß man sich fragen muß an welchen fachwissenschaftlichen Erkenntnissen sich die Autoren überhaupt ausgerichtet haben.
Passagenweise wirken die Kapitel sehr laienhaft. Gefährlich wird es, wenn formuliert wird, daß andere nicht für das, was man empfindet verantwortlich seien, sondern nur man selbst. Natürlich ist ein Anderer nicht schuld, wenn wir in einer Situation überreagieren, weil er etwas wachgerufen hat, was wir verdrängt, nicht verarbeitet haben. Natürlich sind wir verantwortlich dafür unser eigenes Glück zu schmieden und müssen darum unsere Bedürfnisse auch wahrnehmen, anstatt sie klein, bzw. schlechtzureden. Dennoch kann ein Anderer schlechte Gefühle verursachen, sind andere dafür verantwortlich, daß ihr Handeln uns gegenüber nicht verletzend wirkt. Hier wird zu wenig in dem Buch differenziert. Auch wird mit den verdrehten Termini seitenlang Platz gefüllt, obwohl alles wesentlich kanpper zusammengefasst werden könnte.
Es ist kein neuer Ansatz, der hier vertreten wird und von den Autoren eindeutig zu wischi-waschi aufgezogen. Die hinzugefügten Schaubilder sind überflüssig, unübersichtlich und unterscheiden sich kaum voneinander.
Besser liest man sich das Wesentliche in guter Fachliteratur an !

dkb.de

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