Das Harvard - Konzept: Klassiker der Verhandlungstechnik

Verkaufsrang: 1623 (Bücher)
Autor: Roger Fisher
Autor: William L. Ury
Autor: Bruce M. Patton
Broschiert
EAN: 9783593374406
Auflage: 22. durchges. A.
ISBN: 3593374404
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Seitenzahl: 268
Erscheinungsdatum: 20. Dezember 2004
Verlag: Campus Verlag
von: Werner Raith (Übersetzer), Wilfried Hof (Übersetzer)
Preis: EUR 24,90

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Aus der Amazon.de-Redaktion

Im "Harvard Negotiation Project" der Harvard Universität in den USA untersuchen amerikanische Wissenschaftler seit Jahren das Verhandeln im Großen und im Kleinen -- und das in beruflichen aber auch privaten Bereichen. Viele ihrer Untersuchungsergebnisse haben sie in ihrem Buch Das Harvard-Konzept veröffentlicht. Die Grundlage des Harvard-Konzepts ist der folgende Gedanke: Seien Sie hart in der Sache und weich mit den Menschen.

Neben diesem Grundgedanken liegen dem Harvard-Konzept vier Prinzipien zugrunde:
1. Probleme und Menschen müssen voneinander getrennt werden.
2. Im Vordergrund sollen Interessen und nicht Positionen stehen.
3. Es gilt Verhandlungsresultate zu finden, die allen Parteien Vorteile bringen.
4. Alle Beteiligten müssen sich auf neutrale Kriterien für die Bewertung des Verhandlungsergebnisses einigen.
Das Buch ist hochgradig praxisorientiert. Anhand von zahlreichen Praxisbeispielen wird erläutert, wie die geschilderten Strategien umgesetzt werden können. Egal ob in der Politik, in der Wirtschaft oder bei Ihnen zu Hause am Küchentisch: Wenn Sie oft verhandeln müssen, wird Ihnen dieses Buch weiterhelfen. Das Harvard-Konzept ist zweifelsfrei eines der Glanzlichter unter den Büchern über das Verhandeln.

Fazit: DAS Buch zum Thema Verhandlungen. --Ralf Senftleben

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Kundenrezensionen zu 'Das Harvard - Konzept: Klassiker der Verhandlungstechnik'

informativ-ja, aktuell-nein (18. November 2008)

Das Harvard Konzept gehört mit Sicherheit zu den wichtigsten Konzepten im Beschaffungsmanagement bzw. in der Interaktionsforschung. Dieses Buch kann man lesen und es ist sicher sehr informativ. Nur inwieweit es wirklich in der Praxis hilft, ist eine andere Sache. Es ist eine gute Grundlage, aber um sich weiterzuentwickeln und wirklich etwas zu lernen, empfehle ich dieses Buch nicht. Viele Unternehmen orientieren sich schon lange nicht mehr am Harvard-Konzept, sondern gehen tiefer in das Thema Einkauf und Verhandeln, da das Harvard-Konzept oberflächlich ist. Es bietet also wenig konkrete Handlungsempfehlungen und lässt sich nicht einfach in die Praxis übertragen.

Gut, aber nicht umwerfend (12. Juli 2008)

Nachdem in verschiedenen Büchern Bezug auf das Harvard-Konzept genommen wird, habe ich mir das Buch nun gekauft. Ich finde das Konzept gut und schlüssig, das Buch an sich finde ich aber nicht umwerfend.

Das Konzept ist einfach (positiv formuliert: schlüssig), aber das Buch hat teilweise Redundanzen, es wiederholt sich vieles zu oft und damit wird das Lesen gelegentlich etwas langweilig. Neben dem Konzept an sich sind eine Stärke des Buches die verschiedenen "Fallgeschichten", die das Konzept spannend untermauern.

Nebenbei: der Preis mit 25 € wird meiner Meinung nach nicht durch eine besonders wertigen Aufmachung des Buches gerechtfertigt: vom Umfang her könnte dieses Buch problemlos ein Taschenbuch für 9,95 € sein.

3 Punkte für das gute Konzept und die interessanten Verhandlungs-Beispiele, 2 Punkte Abzug dafür, dass manches ein wenig trivial ist (gerade der Kommunikationsteil) und sich oft wiederholt.

Eine faire Wertung wäre 3,5 von 5!

Der Klassiker - lesenswert mit Ergänzungsbedarf (15. Januar 2008)

Der Klassiker auf dem Gebiet der Verhandlungsführung. Fisher, Ury und Patton haben in diesem Buch eine Menge "gesunden Menschenverstand" pragmatisch und sofort anwendbar zusammengefasst. Die "schwierigen Gefühle" kommen etwas zu kurz, aber sonst ist dieses Werk sehr interessant und anregend.

Klassiker in Sachen Kommunikation (und Verhandlung) (13. November 2007)

Bewertung: 5 Sterne

Dieses Buch gibt Eindrücke über wichtige Aspekte hinsichtlich der aktiven Gestaltung sowohl von Einzel- wie auch Mehrpersonengesprächen.

Das Prinzip "Principled Negotiation", welches vier Grundaspekte beschreibt (siehe Buchbeschreibung), stellt deutlich heraus, was "schnell passiert", aber vermieden werden sollte, um Kommunikation wirksam zu gestalten. Wie dies möglich werden kann, wird dargestellt.

Richtig ist, dass viele Beispiele amerikanisch und "veraltet" sind - das Kommunikations-Schema gerade in Unternehmen, hat sich meiner Meinung nach aber kaum verändert und daher handelt es sich zwar um alte Beispiele, welche aber m.E. an Aktualität nicht verloren haben.

Bewertung 5 Sterne, da es eine auf wenige Seiten zusammenfassende Beschreibung auch heute noch aktueller Kommunikations-Schemen bietet.

Das Lesevergnügen wird durch Beispiele erhalten, der Lerneffekt ist hoch.

Wie bei jedem Kommunikationsbuch - oder Lehrgang, entscheidet der aktive Einsatz über die Wirksamkeit nach dem Lesen - und zu prüfen ist wie immer auch, ob die Aspekte auch für den Leser nützlich sind.

Fairness (27. September 2007)

Langfristige Erfolge bauen auf Fairness auf.
Sicher gibt es viele Methoden, die kurzfristige Erfolge bescheren.
Wer auf schnelles Geld und schnellen Erfolg im Verhandlungsgeschäft aus ist wird sicher auch die entsprechenden Ratgeber finden.
Dabei gilt es aber zwei Probleme zu umschiffen:
1. Die Dauerhaftigkeit ist nicht gewährleistet. Nach einigen Verhandlungsstrecken wird der Erfolg bei zweifelhaften Methoden ausbleiben und die Steilkurve der Erfolgsleiter knickt einfach ab.
2. Es gibt keine Freunde. Es bleibt nur Frust übrig.
Gerade der zweite Punkt wird oft unterschätzt.
Das Harvard-Konzept baut auf ganz anderen Grundsätzen auf.
Nur wer sich langfristig fair in seinem Businessumfeld bewegt wird auch Erfolg haben und akzeptiert werden.
Beide Seiten müssen in einer Verhandlung den Erfolg spüren.
Selbst bei Kompromissen sollte man ein gutes Gefühl haben.
Alles andere wird sich irgendwann rächen.
Wer seinen Mitmenschen in Verhandlungen fair gegenüber stehen will, kann dieses Buch als eine hilfreiche Grundlage verwenden. Sicher gibt es weitere Ansätze.
In erster Linie wird dieses Buch die eigene Anschauung in Verhandlungen zurecht rücken.
FaziT: sehr empfehlenswert (nichts für Gewaltstrategen)

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