Zen in der Kunst des Bogenschießens / Der Zen-Weg

Verkaufsrang: 3568 (Bücher)
Autor: Eugen Herrigel
Broschiert
EAN: 9783596160976
Auflage: 2., Aufl.
ISBN: 3596160979
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Seitenzahl: 191
Erscheinungsdatum: Februar 2004
Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
von: Hermann Tausend (Herausgeber)
Preis: EUR 8,00

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Kurzbeschreibung

Die beiden Klassiker und inspirierendsten Schriften der westlichen Zen-Literatur endlich in einem Band! »Eugen Herrigel war einer der ganz weinigen Nicht-Japaner, die das Wesen des Zen erfasst haben. Seine Schriften vermögen den westlichen Leser vertraut zu machen mit jener seltsamen und scheinbar unzugägnlichen Art der östlichen Erfahrung, die wir >Zen< nennen.« Daisetz T. Suzuki

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Klappentext

Für unzählige Suchende auf dem spirituellen Weg wurde die Lektüre dieses Buches zu einem Schlüsselerlebnis. Was der Autor von seinem japanischen Meister lernte und hier vermittelt, betrifft keineswegs nur das treffsichere Hantieren mit Pfeil und Bogen. Hier geht es um die Essenz jeder künstlerischen Gestaltung, den Angelpunkt jeder von echter Spiritualität getragenen Lebenspraxis. Denn wer das Geheimnis der “kunstlosen Kunst” des Bogenschießens beherrscht, der entdeckt auch die Kunst des Lebens.

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Umschlagtext

Ein Klassiker der westlichen Zen-Literatur. Für unzählige Suchende auf dem spirituellen Weg wurde die Lektüre dieses Buches zu einem Schlüsselerlebnis. Was der Autor von seinem japanischen Meister lernte und hier vermittelt, betrifft keineswegs nur das treffsichere Hantieren mit Pfeil und Bogen. Hier geht es um das Wesen jener Meisterung einer Technik, die Essenz jeder künstlerischen Gestaltung, den Angelpunkt jeder von echter Spiritualität getragenen Lebenspraxis. Denn wer das Geheimnis der "kunstlosen Kunst" des Bogenschießens beherrscht, der entdeckt auch die Kunst des Lebens. Die vertonte Fassung auf CD (3831260036) und MC (3896727826) vermittelt in konzentrierter Form die Weisheit des Buches, hervorragend gesprochen von Achim Höppner. (Länge der Hörfassung: ca. 145 Minuten auf 2 CD bzw. 2 MC.)

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Über den Autor

Eugen Herrigel (1884-1955) lehrte in Heidelberg, bevor er 1924 dem Ruf an die Universität in Sendai, Japan, folgte. Die Begegnung mit dem Zen-Buddhismus veränderte sein Leben grundlegend. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland (1929, an die Universität Erlangen) wurde er zum entscheidenden Wegbereiter dieser Denkweise und Lebensauffassung im Westen.

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Kundenrezensionen zu 'Zen in der Kunst des Bogenschießens / Der Zen-Weg'

leider kein zen (22. Oktober 2007)

herrigels interpretation des kyudo als zen-kunst ist zwar im westen fast ein dogma geworden, entspringt aber dennoch seiner phantasie und der begegnung mit einem lehrer, der weit außerhalb des traditionellen kyudo stand. im gefolge von herrigel (und d.t. suzuki) werden die künste japans und zen meist miteinander identifiziert und der einfluß des zen maßlos überschätzt. in der tat hatten andere religiöse traditionen, (denen die meisten künstler und samurai angehörten, wie etwa reiner land buddhismus, shingon, tendai und shinto) meist größeren einfluss - übrigens auch auf kyudo. schade, dass dieses buch eines nationalsozialistischen japanverklärers noch immer so unkritisch gelesen wird.

Ein Klassiker (23. Juni 2007)

Dieses Buch gilt ja unter Zen- Anhängern als Klassiker und als etwas, was unbedingt gelesen werden muss, um Zen einigermaßen zu verstehen. Meinen Einstieg in die Materie hatte ich mit etwas anderem, dennoch wollte ich mir Eugen Herrigel nicht vorenthalten. Dieser Mann verdient allein schon dadurch Respekt, dass er einen Großteil dazu beigetragen hat, dass Zen auch in der westlichen Welt bekannt wird. Außerdem war er Lehrer der von mir verehrten Gerta Ital.Mit "Zen in der Kunst des Bogenschießens" konnte ich dann auch mehr anfangen, als mit "Der Zen-Weg". Ersteres ist nicht ganz so theoretisch und lebt von eigenen Erfahringen des Autors. An Beispielen lässt sich Zen einfach besser erklären und evtl. auch verstehen. Wie man weiß, kann man Zen im eigentlichen Sinne weder erkären noch verstehen, dennoch Respekt vor dem westlichen "Altmeister" Eugen Herrigel.

Sei (18. April 2007)

In den 50ziger Jahren arbeitet ein Deutscher Student in Japan, da es in diesem Land üblich ist eine Meisterschaft zu erringen, entschließt er sich jene des Bogenschießens zu wählen.
Sein Meister lehrt ihn über viele Jahre und eines Tages hat der Schüler die Technik begriffen und trifft immer ins Schwarze. Der Meister schmeißt ihn raus und lässt ihm wissen, dass er nichts begriffen habe und er nur seine Zeit vergeudet habe. Der Schüler versteht die Welt nicht mehr und bietet den Meister um eine Erklärung. Der Meister verbindet sich die Augen und bietet seinen Schüler die Zieltafel an einem Ort seiner Wahl aufzustellen. Der Meister schießt und trifft immer ins Schwarze.

Du musst Pfeil, Bogen und Ziel sein. Das ist die Kunst der Meister.


Diese Erzählung kann für sämtliche Aktivitäten, die der Mensch in seinem Leben wahrnehmen will dienen. Sei es und es wird Dir gelingen.

Textliche sehr flüssig und einfach zu lesen.

Der westliche Klassiker (14. März 2007)

Ich galueb ja, dass Zen für einen Europäer nicht zu verstehen ist, aber man kann vielleicht versuche zu erahnen, wie es funktioniert. Dieses Buch ist ein guter Anfang, weil es einen in die Welt des Zen aus der Sicht eines Westlichen entführt und seine Schwierigkeiten zeigt. Dabei ist es eigentlich auch ein ethnologisches Buch, denn der Betrachter erforscht das Gedankengut einer fremden Kultur. Ich finde auch gerade diese Ausgabe sehr schön. Hinter dem weißen Umschlag verbirgt sich ein schöner dunkelblauer Einband mit einem Bogen. Damit ist dieses Buch auch noch ein schönes Geschenk, mit dem man liebe Menschen daran erinnern kann, dass es eigentlich nichts wichtigeres gibt, als irgendwie absichtslos im Jetzt anzukommen.

Learning by doing... (31. Mai 2004)

Der Autor, Eugen Herrigel, fährt für eine Job an einer Uni nach Japan, und kommt
dort zum ersten Mal richtig mit dem Zen in Berührung. Genauer gesagt, mit dem Bogenschießen,
zu dessen Zweck er sich einem Meister dieser Disziplin nach längerem Hin und Her anvertraut. Man sollte
wissen, dass die Japaner nicht einfach so Bogenschießen, sondern das, genau wie
die anderen 'Sportarten' (wie Karate-do oder Aiki-do) als Weg und Mittel zur Meditation und im Endeffekt
sogar zur Erleuchtung ansehen. Daher kann man das auch nicht mal so in einigen Wochen erlernen,
sondern braucht teilweise Monate, um die einfachsten Grundbewegungen mit der 'richtigen'
Geisteshaltung durchführen zu können. Und dann dauert es noch mal Ewigkeiten,
bis man sich als Meister fühlen kann - wenn man je mal dahin kommt...

Dieses Buch ist auch insofern interessant, als dass es mehr als die meisten Bücher über Zen,
das Thema 'von außen' angeht, das heißt, mit Hilfe der Erfahrungen des Zen -
Bogenschießens. Ein interessanter und amüsanter Bericht eines deutschen
Professors (hihi), der da also versucht, sich selbst vergessend, den Bogen zu spannen,
und den Pfeil im höchsten meditativen Moment loszulassen.

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