Aus der Amazon.de-Redaktion
Eine Woche Ferien im Schullandheim mit der ganzen Klasse, den ganzen Tag nur Skifahren, mit den Freunden die Freiheit genießen, was kann einem besseres passieren? Eigentlich nichts. Doch wenn man zu den Kleinsten in der Klasse gehört und schüchtern ist, gerade zehn Jahre alt wurde und zu dem auch noch Martin Taschenbier heißt, dann ist für ein solches Unternehmen ein "Sams" von unschätzbarem Wert.Sie kennen "Sams" noch nicht? Das lustige Kerlchen mit den roten Haaren, der etwas merkwürdigen Nase und den äußerst wichtigen blauen Wunschpunkten? In den Kinderzimmern ist er so beliebt wie Pippi Langstrumpf und für das Selbstbewusstsein kleiner Jungen (und natürlich auch kleiner Mädchen) gibt es keine bessere Stärkung als die Bekanntschaft mit einem Sams. Übrigens hilft er auch garantiert gegen Schüchternheit. Wer's nicht glaubt, der kann das ganze Abenteuer ausführlich von Paul Maar erfahren. --Manuela Haselberger
Kundenrezensionen zu 'Ein Sams für Martin Taschenbier'
Altbekanntes neu serviert (19. August 2007)
Es ist schon erstaunlich.Eine Geschichte ist zu Ende. Aber es muss eine Fortsetzung her.
Also was macht der findige Erzähler ? Er lässt viele Jahre ins Land ziehen, verliert fast kein Wort auf diese Zeit, und fängt im neuen Buch mit anderen Gestalten aber den gleichen Problemen und Witzen wieder von neuem an.
An die Vorgängerbücher wird so wenig angeknüpft, dass man nach 20 Seiten den Eindruck bekommt, man hätte ein Buch übersehen, das die Geschichte dazwischen erzählt. Aber ein Blick in den Umschlag verrät: Es gibt für die vielen Jahre dazwischen kein Buch.
Es ist zwar klar, dass nach den Erlebnissen mit Taschenbier senior ein harter Schnitt kommen muss. Aber das hier ?
Und dann der Text !
Ist man die Bücher vorher gewöhnt. Dann kommt hier ein Text, der unheimlich schwer zu verstehen ist. Komplizierte Wortschöpfungen. Unaussprechliche Namen der neuen Personen. Lange Textpassagen ohne Handlung. Und das Same ? Erscheint erst irgendwo nach Seite 35...
Da modern gestylt muss natürlich ein Computerspiel eingebaut sein. Die dazugehörenden Textpassagen kann man getrost überlesen. Sind für die Handlung sowieso unwichtig.
Wenn man den Text auf sinnvolles Maß und auf eine spannende Handlung zusammenstreichen würde, dann hätte man nur noch die Hälfte des Buches vor sich. Tja - und dann wäre vermutlich kein Nachfolger mehr heraus gekommen.
Schade für die guten Ansätze.
Aber die Grundidee aus den ersten drei Büchern (die sind echt spitze) lässt sich halt nicht unendlich fortsetzen.
Für jede Taschenbier-Generation ein Sams? (23. Januar 2007)
Da Herr Taschenbier im Vorgängerband endlich seine Profilneurose ablegen konnte, war klar, dass ein weiterer SAMS-Band veränderte Voraussetzungen haben musste. Diese gestalten sich jedoch streng betrachtet wie eine Neuauflage von NEUE PUNKTE FÜR DAS SAMS: Taschenbier jun. ist eine fast exakte Kopie seines Vaters; schüchtern, unbeholfen, durchschnittlich und in Bezug auf Mädchen ein hoffnungsloser Fall. Da kann selbstverständlich nur noch das Sams helfen...Die Klassenfahrt, die sich dank des Sams turbulent chaotisch gestaltet, birgt wieder jede Menge anarchischen Humor in Form von Reimen und sinnverfremdete Wunschpunkten; trotzdem tun sich unübersehbare Ermüdungserscheinugen auf. Zum einen fehlen die ursprünglichen Hauptfiguren um Herrn Taschenbier und sein Umfeld bis auf kleine Anfangs- und Schlußszenen doch deutlicher, als ich mir zunächst beim Lesen eingestehen wollte; und zum anderen drängte sich mir ständig die Frage auf, ob die Taschenbier-Sippe generell nicht fähig sei, auch ohne Sams ein selbstbewußtes Leben zu führen, und die Leserschaft dementsprechend alle paar Jahre mit einer neuen Generation rechnen darf.
Nach diesem Band und dem Nachfolger kann ich nur sagen: Hoffentlich nicht!
AllerallerERSTE Sahne! (20. Juli 2006)
Es ist kaum zu glauben, aber Paul Maar hat es geschafft, einen weiteren Band zu schreiben, komplett im Stil der vorangegangenen Sams Bücher, genauso witzig, kreativ und einfach super! Ich habe es mit meinem nun fast 6 Jährigen Sohn mehrfach gelesen und wir finden es wieder und wieder ein ganz tolles Erlebnis.Worum geht`s? 12 Jahre sind vergangen seit das Sams Papa Taschenbier verlassen hat und dieser ist mittlerweile richtiger Papa geworden. Sein Sohn Martin ist ähnlich schüchtern und hat in der Schule unter Drangsalierungen von Mitschülern schwer zu leiden. Nun geht`s ab in die Skiferien und zu allem Überdruß ist Martins bester Freund auch noch krank. Aber,.........Mutter Taschenbier hat dem Sohnemann Medizin mitgegeben (für alle Fälle) und dabei VERSEHENTLICH die Sams-Rückholtropfen miteingepackt. Und schon bald steht das Sams in Martin`s Zimmer. Von nun ab gibt es keine Langeweile mehr und auch Martin`s Mitschüler und Lehrer lernen ihn von einer ganz anderen Seite kennen. Ob das Sams auch bezüglich Martin`s heißem Schwarm, Tina Holler helfen kann, wird nicht verraten!
Fazit : Ein ganz tolles Buch, nicht nur für Kinder, sondern auch für junggebliebene Erwachsene. Witzigkeit, Spaß und Überraschungen ohne Ende. Unbedingt lesen!

