Kundenrezensionen zu 'Gefangene des Blutes'
toll, toll toll!!! (30. September 2008)
also dieses buch ist eines meiner lieblinge von lara adrian . man muss diese bücher einfach lieben!Düstere, atmosphärische Vampir-Welt! (26. September 2008)
Während ich den ersten Band dieser Reihe "Geliebte der Nacht" noch uneingeschränkt empfehlen kann, habe ich mir aufgrund des dort absolut positiven Leseerlebnisses auch diesen Band gekauft. Schließlich geht es hier um den Vampir Dante, der mir schon im ersten Teil sehr sympathisch war.Leider wurden meine Erwartungen nicht ganz erfüllt: Zwar ist auch hier der Protagonist Dante ein absolut beeindruckender Vampir, zwar ist auch hier die Liebesgeschichte zwischen ihm und Tess, der Tierärztin, in deren Praxis er sich schwer verletzt flüchtet, aufregend und lesenswert.
Auch sprachlich ist nichts auszusetzen an diesem Roman. Dennoch: Die Geschichte ist zwar düster, schafft es aber nicht durchgehend, die atmosphärische, erotische Stimmung durchzuhalten - im Gegensatz zum ersten Roman. Die Ereignisse um Dante und Tess herum sind lange nicht so spannend, dass man unbedingt wissen muss, wie es weitergeht, und auch die Nebencharaktere, die anderen Vampire aus dem Orden um Lucan und Dante, spielen eine nur sehr untergeordnete Rolle. Dafür gibt es den Vampir Chase, dessen Beweggründe sehr detailliert beschrieben werden, das finde ich aber eher uninteressant.
Auch hier sei darauf hingewiesen, dass die Liebesszenen durchaus direkt beschrieben sind und sicher nicht jedermanns Sache. Ich finde, es gehört dazu.
Nichtsdestotrotz hebt sich auch dieser Roman von anderen seines Genres ab und ist durchaus lesenswert, auch (oder vielleicht gerade) wenn man den ersten Teil "Geliebte der Nacht" nicht kennt.
Wiederholungstat (23. September 2008)
Selten lag ich mit meiner eigenen Meinung so weit entfernt von derer anderer Amazon Kunden, daher erst ein kurzer Erklärungsversuch:Vermutlich liest selten jemand den zweiten Teil einer Buchreihe in der ihm der erste schon nicht gefallen hatte, ich aber habe "Geliebte der Nacht" und "Gefangene des Blutes" zusammen für den Urlaub gekauft und trotz großer Enttäuschung nach dem ersten Teil auch den zweiten noch gelesen.
Doch nun zum Buch: Der Plot ist schnell erzählt, eine hübsche junge Frau, der es schwer fällt sich in die Gemeinschaft einzugliedern und die eine "übernatürliche" Gabe besitzt, verliebt sich in einen äußerst maskulinen Vampir, der ebenfalls ein paar größere Probleme mit sich rumschleppt und sich auch ganz schrecklich verliebt.
Damit gleich zum größten Übel des Buches, die obige Zusammenfassung würde ebenso gut auf den ersten Teil der Serie passen. Nur die Charaktere wurden ausgetauscht, ansonsten hat sich wenig geändert.
Ich erfahre wenig neues aus der Vampirwelt, die so genannten Erotikszenen sind ebenso langweilig und die in emanzipierten Zeiten etwas fragwürdige Entwicklung der Frauenhauptrolle vom selbständigen aber unglücklichen Menschen zum unterwürfigen aber glücklichen Hausfrauchen ist genauso fragwürdig wie in "Geliebte der Nacht".
Die Charaktere sind klischeehaft, die Story ist kitschig und bis auf wenige Ausnahmen komplett vorhersehbar.
Mein Fazit: Kitschiger Groschenroman mit Pornoelementen, den leider der interessante Vampirhintergrund auch nicht mehr retten kann.
Gefangene des Buches (26. August 2008)
Dieses Buch, wie übrigens auch seine Vor- und Nachgänger, weisen tatsächlich eine Parallele zu Black Dagger von J.R. Ward auf. Allerdings empfinde ich das eher als positiv. Immerhim schafft es Lara Adrian, sich mit einer der besten Autorinnen der Vampir-Romane zu messen. Meine Meinung dazu: Immer so weiter, Lara!Auch Teil 2 versprüht wieder ordentlich Charme... (25. August 2008)
Nachdem fulminanten ersten Teil von Lara Adrian wollte ich sofort wissen wie es weitergeht und war anfangs überrascht, nun mit einem neuen Charakter der dunklen Brüder, Dante, vorlieb nehmen zu müssen. Jedoch schon nach wenigen Seiten war klar, dass dieser Krieger seinem Anführer in nichts nachsteht und so war Gefangene des Blutes" wie sein Vorgänger auch ein schnell von mir durchgelesenes Buch.Auch in Teil 2 ist die Geschichte wieder sehr gut und einfach zu lesen, der Sprachfluss stimmte und es hat einfach Spaß gemacht das Buch zu lesen. Natürlich gab es wieder den besonderen Schuss Erotik und die Liebesgeschichte zwischen Tess und Dante ist herrlich spannend und unterhaltsam. Zudem werden hier neben dem eigentlichen Plot auch Nebengeschichten entwickelt, die für den zukünftigen Handlungsverlauf weiterer Bücher durchaus interessant sind und so beispielsweise schon einleitend auf Elise aus dem dritten Teil eingehen. Auch die Sicht von Chase und seine Erlebnisse sowie die Beschreibung von Bens Schicksal sind eine gelungene Abwechslung zu Geliebte der Nacht".
Ich muss jedoch auch einigen Leser Recht geben, die sagen, dass beide Romane einige auffällige Gemeinsamkeiten haben. So sind weder Dante noch Lucan besonders bindungsbereit und führen während des gesamten Buches einen ständigen inneren Kampf mit sich, dass sie die jeweilige "erwählte" Frau aus diesen oder jenen Gründen nicht haben wollen/können. Dann folgt der Bruch und nach kurzer Zeit ist es die absolute Liebe. Auch ist es merkwürdig, dass die meisten Krieger über mehrere Jahrhunderte hinweg solo waren und auch hinsichtlich der folgenden Bänder plötzlich reihenweise ihre Stammesgefährtinnen finden...
Nichtsdestotrotz ist auch Gefangene des Blutes" wieder ein klasse Buch. Mir hat es stellenweise sogar besser gefallen als das vorherige; so fand ich die Idee mit der Droge Crimson wirklich interessant.
Jedem, dem das erste Band gefallen hat, wird auch an diesem wieder voll auf seine Kosten kommen und Spaß am Lesen haben. Sehr empfehlenswert und für jeden, der es noch nicht hat: Kaufen und Lesen!




