Kundenrezensionen zu 'Das Profi-Handbuch zur Canon EOS 40D'
Eine gelungene Zusammenstellung (26. September 2008)
Ich habe mir eine Canon D40 gekauft. Es ist meine erste Spiegelreflex. Die Rezensionen über dieses Buch fand ich sehr gut und hilfreich für meine Entscheidung für Canon D40. Die Video-Ausführungen von Stefan Groß auf Traumflieger.de findet ich nur großartig, informativ und einmalig. Daher gebe ich gerne 4 Sterne. Vielleicht kann ich meine Bilder auf sein Homepage veröffentlichen. Das Profi-Handbuch zur Canon EOS 40DÜberteuerte Seitenschinderei mit nützlichen Tipps für Amateure (31. Juli 2008)
Das Positive vorweg: für den Einsteiger und fortgeschrittenen Amateur, wie ich einer bin, enthält das Buch viele nützliche Tipps, die ich aus der Bedienungsanleitung nie herausfiltern hätte können.Negativ sehe ich das Buch als Verlagsprodukt: mit ca. 40 Euro ist es preislich sehr hoch angesiedelt, bietet aber dann mengenmäßig eher wenig Information. Dies versucht der Verlag durch viele farbige, oft unnötige Bilder zu kompensieren, dazu werden die Tipps meist gleich zweimal breitgetreten. Insgesamt empfinde ich diese Praxis als "Seitenschinderei" (so hat man das in meiner Schülerzeitungsära genannt).
Ein paar Beispiele:
Die Tatsache, dass die Camera eine Fehlermeldung bringt, wenn das Objektiv nicht richtig eingerastet ist, ist dem Verlag ein halbseitiges Farbfoto ebendieser Fehlermeldung wert.
Die Belegung der Set-Taste mit der Bildqualitätsselektion ist sehr nützlich, wird aber gleich zweimal hintereinader erklärt. Die zweite Erklärung kommt mit weniger Text aus, ist dafür mit 2 Farbfotos garniert: Bild 1: ein Finger, der auf den Joystick drückt, Bild 2: ein Finger, der auf die Set-Taste drückt.
Auch die Belegung des AF-ON-Buttons wird zweimal erklärt. Die "weniger-Text"-Version mit einer völlig überflüssigen Farbfotografie des AF-ON-Buttons.
In diesem Stil geht's dahin. Man könnte das Buch aufgrund völlig unnötiger Bilder und Doppelinformationen locker auf die halbe Seitenzahl reduzieren.
Unnötig und seitenschinderisch finde ich auch das Kapitel über Zubehör, weil Zubehör wie Objektive und Stative nicht in ein solches Buch gehören. Auch hier wieder üppigste unnötige Illustration: jedes besprochene Stativ ist mit 3 Farbfotografien vertreten, die besprochenen Speicherkarten sind alle mit einer eigenen Fotografie repräsentiert. Endlich weiss ich also, wie sich eine SanDisk mit 1 GB von einer mit 8 GB äußerlich unterscheiden lässt. Da könnte man schon wieder runde 50 Seiten sparen.
Schließlich die "ansprechenden Bildbeispiele". Es sind sehr gute Fotos des Autors drin, zugegeben. Jedoch soll das Buch ja ein Sachbuch sein. Von einem solchen erwartet man nicht so sehr ästhetische Fotografien (die die Herstellungskosten steigern), sondern vor allem Sachinformation.
Würde man das Buch tatsächlich auf die Sachinformation reduzieren, käme eine kleine Broschüre raus, für die man niemals 40 Euro verlangen könnte.
Zum Schluß noch etwas zum Profianspruch: Es werden oft Trivialitäten breitgetreten, die auch dem blutigsten Anfänger bekannt sein dürften. Wie die sog. Brennweitenverlängerung, weil der Sensor nicht das Kleinbildformat hat. Auch dies wird durch 2 Fotografien visualisiert. Anders hätte man das ja nicht begriffen. In epischer Breite wird dargelegt, dass bei schlechten Lichtverhältnissen ein Stativ und/oder ein lichtstarkes Objektiv vorteilhaft sind. Das ist einfach kein Profi-Niveau!
Dagegen werden manche Sachen gar nicht erläutert: z.B. wird darauf hingewiesen, dass Canon 3 Suchermattscheiben anbietet. (Mit halbseitigem Bild). Wie sie ausgewechselt werden, erfährt man dagegen nicht.
Ganz zum Schluss noch was zum Schreibstil: das penetrante "Denglisch" des Autors soll wahrscheinlich profi-haft klingen. Mir ist es aber ziemlich auf den "bag" (oder "cracker"?) gegangen. Die Wortkreation "exposure controlling" (gemeint ist die Anzeige eines Histogramms) ist mir bislang noch gar nie untergekommen. Wie andere sprachliche Wichtigtuer bringt Gross hier auch noch die Bedeutung von "controlling" (= Steuerung) und "monitoring" (= Überwachung) durcheinander.
Insgesamt ist mein Eindruck sehr zwiespältig. Das Buch hat mir als Amateur was gebracht, ist aber streckenweise inhaltlich ein recht dünnes Süppchen. Gleichzeitig fühle ich mich vom Verlag kräftig über den Tisch gezogen.
geballte Ladung (15. Juli 2008)
Kann das Buch für fortgeschrittene Amateuer nur empfehlen - hier kann man wirklich noch was lernen. Ein gewisses Vorwissen ist aber unbedingt notwendig.neue Qualität der Buchbindung (1. April 2008)
das Buch ist in der neuen Auflage - wie der Verlag versichert - in Fadenbindung ausgelegt. Daher sind keine qualitativen Probleme von buchtechnischer Seite mehr zu erwarten.Profi-Handbuch zur Canon EOS 40D (27. März 2008)
Erstklassiges Buch, jedenfalls, was den Inhalt betrifft. Die äußerliche Verarbeitung ist ebenfalls in Ordnung.....aber die Bindung!!!Bei regen Gebrauch lösen sich die Blätter nach und nach! Eigentlich schade, da hätte ich von Data Becker etwas mehr erwartet, denn bei anderen Büchern von Data Becker war das bei mir, bisher nicht der Fall.






